News
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USA Begnadigung für Leonard Peltier
Leonard Peltier befindet sich seit über 40 Jahren in den USA in Haft. Es bestehen Zweifel daran, dass sein Gerichtsverfahren den internationalen Standards für faire Verfahren entsprochen hat. Präsident Obama hat die Möglichkeit, ihn zu begnadigen. -

Briefmarathon 2016 Ai Weiwei unterstützt Amnesty International – Obama soll Snowden begnadigen
Der chinesische Künstler Ai Weiwei unterstützt Amnesty International beim jährlichen Briefmarathon, der weltweit grössten Menschenrechtskampagne, die heute startet. Hunderttausende Aktivistinnen und Aktivisten in der ganzen Welt sollen sich unter anderem ans Weisse Haus richten und vom amerikanischen Präsidenten Obama die Begnadigung von Edward Snowden fordern. -

Palmöl-Skandal Weltmarken profitieren von Kinder- und Zwangsarbeit
Palmöl ist in rund der Hälfte aller Artikel des täglichen Gebrauchs enthalten. Amnesty International hat nun belegt, dass es bei der Palmöl-Produktion in Indonesien regelmässig zu Menschenrechtsverletzungen kommt. -

Syrien Bevölkerung in Ost-Aleppo muss vor Racheakten geschützt werden
Syrische Regierungskräfte haben in den letzten Tagen Teile von Ost-Aleppo eingenommen. Amnesty fordert die Regierung auf, sicherzustellen, dass Zivilpersonen diese Quartiere sicher verlassen können. -

Europäische Menschenrechtskonvention Letzte Instanz für Schweizer Grundrechte
Auch die Schweiz verletzt hin und wieder Menschenrechte. Ein Beispiel ist die Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäusserung des Journalisten Daniel Monnat. Im Video-Interview erläutert er, wie er dank der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zu seinem Recht kam. -

Europäische Menschenrechtskonvention Letzte Instanz für Schweizer Grundrechte
Auch die Schweiz verletzt hin und wieder Menschenrechte. Ein Beispiel ist die Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäusserung des Journalisten Daniel Monnat. Im Video-Interview erläutert er, wie er dank der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zu seinem Recht kam. -

16 Tage gegen Gewalt an Frauen Gewalt gegen Frauen auf der Flucht
Amnesty International will am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (16 days against gender-based violence) besonders auf das Schicksal von Frauenflüchtlingen aufmerksam machen. Mehr als 60 Millionen Menschen sind aktuell auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Rund die Hälfte davon sind Frauen, so Schätzungen des Uno-Hochkommissariats für Flüchtlinge. Frauen auf der Flucht sind ständig der Gefahr ausgesetzt, Opfer von Gewalt, Ausbeutung und sexueller Belästigung zu werden. -

Nigeria Militär tötet Biafra-Demonstrierende
Die nigerianischen Sicherheitskräfte haben unter Führung des Militärs einen erschreckenden Feldzug aus aussergerichtlichen Hinrichtungen und Gewalt gegen Pro-Biafra-Aktivistinnen und -Aktivisten losgetreten. -

Mexiko Drei gefolterte Frauen aus dem Gefängnis entlassen
Die Freilassung von drei Frauen, welche 2011 Vergewaltigung und Folter ausgesetzt waren, ist ein Hoffnungsschimmer für Hunderte von Menschen, die sich einzig aufgrund eines durch Folter erzwungenen Geständnisses in Haft befinden. -

Türkei 375 Nichtregierungsorganisationen werden geschlossen
Neuer Höhepunkt der Repression in der Türkei: Die Schliessung von 375 Nichtregierungsorganisationen ist ein weiterer drastischer Schritt der Regierung mit dem Ziel, sämtliche kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. -

Griechenland Polizei muss Flüchtlinge vor anhaltenden rechtsextremen Attacken schützen
Auf der griechischen Insel Chios gibt es seit nunmehr drei Tagen Angriffe mit einem mutmasslich rechtsextremen Hintergrund auf das Souda-Flüchtlingslager. Amnesty International fordert, dass die griechischen Behörden die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und die Sicherheit auf der Insel wieder herzustellen. -

Russland Seit vier Jahren leiden NGOs unter Putins Gesetz über «ausländische Agenten»
Über einhundert Organisationen in Russland mussten mit ansehen, wie das drakonische Gesetz über «ausländische Agenten» dafür gesorgt hat, dass ihre finanziellen Grundlagen immer mehr geschrumpft sind, ihr Ansehen beschädigt und ihre Mitarbeitenden eingeschüchtert wurden. Zu diesem Schluss kommt Amnesty im Vorfeld des 4. Jahrestags des Inkrafttretens des Gesetzes am 21. November 2012. -

Iran Makabre Propagandavideos nach Massenhinrichtung
Die iranischen Behörden verbreiten krude Propagandavideos mit erzwungenen Geständnissen, um die Öffentlichkeit von den zutiefst unfairen Prozessen abzulenken, die zu den Hinrichtungen geführt hatten. -

International Criminal Court Mitgliedstaaten müssen den internationalen Strafgerichtshof stärken
Für Millionen von Opfern ist der internationalen Strafgerichtshof (ICC) die letzte Aussicht auf Gerechtigkeit. Der Entscheid einzelner Länder, den ICC zu verlassen, stellt eine gefährliche Entwicklung dar. Amnesty International fordert die Mitgliedsstaaten im Vorfeld der Konferenz in Den Haag auf, sich voll und ganz hinter den Gerichtshof zu stellen. -

Kenia Regierung drängt Flüchtlinge zur Rückkehr ins kriegszerrüttete Somalia
Zwei Wochen vor Ablauf der offiziellen Frist zur Schliessung des Flüchtlingslagers Dadaab übt die kenianische Regierung gezielt Druck auf somalische Flüchtlinge aus: Diese sollen in ihr Herkunftsland zurückzukehren, obwohl ihnen dort Gefahr für Leib und Leben droht. -

Schweiz Neue nationale Meldestelle gegen homo- und transphobe Gewalt
In den vergangenen fünf Jahren wurde nach Angaben der EU über ein Drittel aller LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen) aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität angegriffen oder mit Gewalt bedroht. Keine offizielle Stelle in der Schweiz erfasst Gewalt an LGBT. Nun schliesst die neue Meldestelle «LGBT+ Helpline Schweiz» diese Lücke und startet mit einer Plakatkampagne ihre Öffentlichkeitsarbeit. -

Irak Berichte über Tötungen bei Mossul müssen untersucht werden
Amnesty International fordert die irakischen Behörden auf, dringend Berichte zu untersuchen, nach denen Männer in Polizeiuniform in Ortschaften südlich von Mossul mehrere Menschen gefoltert und aussergerichtlich hingerichtet haben sollen. -

USA Giftige Rhetorik darf nicht zur Regierungspolitik werden
In Reaktion auf die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten äussern sich der Generalsekretär von Amnesty International, Salil Shetty, und die Geschäftsführerin von Amnesty International USA, Margaret Huang, wie folgt: -

Frankreich Hickhack um die Kinder von Calais
In den letzten Tagen gab es ein neues Zerwürfnis im Verhältnis zwischen Frankreich und Grossbritannien über der Frage, wer die Verantwortung für die Kinder in Calais übernehmen soll. Die beiden Regierungen haben einmal mehr diese Kinder im Stich gelassen und dabei deren Sicherheit und Wohlergehen aufs Spiel gesetzt. -

Türkei Verhaftung von HDP-Abgeordneten
Die Verhaftung von mindestens 12 Abgeordneten der Demokratischen Volkspartei (HDP) – unter ihnen die beiden Co-Vorsitzenden Demirtas und Yüksekdag – markiert einen neuen Höhepunkt der Repression gegen kritische Stimmen aus dem kurdischen und linken politischen Spektrum.
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