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Nordirak Satellitenbilder belegen vorsätzliche Zerstörungen arabischer Dörfer
Peschmerga-Kämpfer der kurdischen Regionalregierung und kurdische Milizen haben im Norden Iraks Tausende von Wohnhäusern niedergewalzt, gesprengt oder niedergebrannt. Ziel war offensichtlich, die arabische Bevölkerung zu vertreiben und für die vermutete Unterstützung des sogenannten «Islamischen Staates» zu bestrafen. -

Türkei Offensive gegen die Kurdengebiete bringt Zehntausende in Lebensgefahr
Die Offensive der türkischen Sicherheitskräfte gegen kurdische Städte und Stadtviertel gefährdet das Leben von gegen 200'000 Zivilistinnen und Zivilisten. Sie gleicht zunehmend einer Kollektivbestrafung der Zivilbevölkerung, sagt Amnesty International aufgrund neuer Recherchen, und kritisiert die ausbleibende Kritik seitens europäischer Regierungen. -

Demokratische Republik Kongo Kinderarbeit für Mobiltelefone und Elektroautos
Grosse Unternehmen der Elektronikbranche, darunter Apple, Samsung oder Sony, kontrollieren nicht, ob für ihre Produkte Kinder in Kobaltminen ausgebeutet werden. Das stellen Amnesty International und Afrewatch in einem Bericht fest. -

Frauen auf der Flucht Opfer von sexueller Gewalt, Belästigung und Ausbeutung
Auf ihrer Flucht aus Syrien und dem Irak sind viele Frauen Gewalt, Ausbeutung und sexueller Belästigung ausgesetzt, durch Schmuggler, durch männliche Flüchtlinge, aber auch durch europäische Sicherheitsleute. Regierungen und Hilfsorganisationen müssen für besseren Schutz dieser Frauen sorgen. -

Verschwindenlassen in Mexiko Inkompetenz und Untätigkeit der Regierung
Verschwundene Menschen gehören in Mexiko zum traurigen Alltag. Den Behörden fehlt es an Willen und Kompetenzen, erzwungenes Verschwindenlassen angemessen zu untersuchen. Die Krise der Verschwundenen hat in Mexiko schon längst ein epidemisches Ausmass angenommen: Der neue Bericht von Amnesty International zählt Tausende von Fällen. -

Saudi-Arabien Samar Badawi vorübergehend festgenommen
Die bekannte Menschenrechtsverteidigerin Samar Badawi ist am 12. Januar vorübergehend festgenommen worden. Samar Badawi ist die Schwester des Bloggers Raif Badawi und frühere Ehefrau des ebenfalls inhaftierten Menschenrechtsanwalts Waleed Abu al-Khair. -

Deutschland Amnesty verurteilt sexualisierte Gewalt gegen Frauen
Amnesty International verurteilt die Ereignisse der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten als schwerwiegende Verletzung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit von Frauen. Gleichzeitig warnt Amnesty aber vor rassistischer Stimmungsmache gegen Flüchtlinge. -

USA Guantánamo – seit 14 Jahren ein Symbol für Unrecht und Folter
14 Jahre nach seiner Eröffnung sitzen im USA-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba noch immer 104 Häftlinge fest. Deren Überführung in andere Gefängnisse kann nicht die Lösung sein, sagt Amnesty International und fordert Präsident Obama erneut auf, sein Versprechen einzulösen und Guantánamo menschenrechtskonform zu schliessen. -

Türkei Militäroperationen in kurdischen Städten verletzen Menschenrechte
Türkische Militäroperationen im kurdischen Südosten des Landes bringen die Zivilbevölkerung in den betroffenen Städten in eine dramatische Lage. Amnesty International fordert die Türkei dringend auf, international gültiges Recht einzuhalten. -

Saudi-Arabien 47 Hinrichtungen an einem einzigen Tag
Die saudi-arabischen Behörden haben am 2. Januar 2016 47 Menschen an einem einzigen Tag hingerichtet. Damit demonstriert das Regime einmal mehr seine völlige Missachtung der Menschenrechte. -

Iran Stoppt Steinigungen – für immer!
Steinigung ist im Iran die gesetzlich vorgesehene Strafe für « Ehebruch von Verheirateten » . Aktuell sind mindestens zehn Gefangene von Steinigung bedroht. Amnesty International engagiert sich zusammen mit IranerInnen gegen diese besonders brutale Hinrichtungsmethode. -

Rückblick 2015 40 Erfolge für die Menschenrechte
Millionen von Amnesty-UnterstützerInnen weltweit haben 2015 die Machthabenden dazu gedrängt, die Menschenrechte einzuhalten. Journalisten und Aktivistinnen kamen dadurch frei, Folteropfer wurden begnadigt, diskriminierende Gesetze aufgehoben. Die untenstehende Liste ist nur ein Ausschnitt aller Erfolge, die wir 2015 feiern konnten. Amnesty International dankt Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung – ohne Sie wären diese Wendungen zum Guten nicht möglich. -

Syrien Russland leugnet schamlos die zivilen Opfer seiner Luftangriffe
Russlands Luftangriffe auf Syrien haben Hunderte von zivilen Opfern gefordert, massive Schäden in Wohngebieten angerichtet und medizinische Infrastruktur zerstört. Das alles leugnet Russland standhaft. Amnesty International legt nun aber Fakten und Zeugenaussagen vor, die auf systematische Verletzungen des Kriegsvölkerrechts hinweisen. -

Volksabstimmung vom 28. Februar 2016 Nein zur «Durchsetzungsinitiative»
Am 28. Februar 2016 stimmen Volk und Stände über die Volksinitiative «Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer» («Durchsetzungsinitiative») ab. Diese Abstimmung ist weit mehr als nur ein zweiter Volksentscheid über die 2010 angenommene Ausschaffungsinitiative. Der vorgeschlagene Verfassungsartikel spricht einem Teil der Bevölkerung ihre Menschenrechte ab und gefährdet den Rechtsstaat. Er ist zudem kaum umsetzbar und wird nicht dazu beitragen, die Kriminalität in der Schweiz zu senken. Amnesty International empfiehlt dringend, die Initiative abzulehnen. -

Flüchtlinge Türkei schickt Flüchtlinge zurück nach Syrien und in den Irak
Neuer Amnesty-Bericht beweist: EU finanziert türkische Haftzentren, Türkei begeht Menschenrechtsverletzungen an Flüchtlingen. -

Jemen Luftangriffe auf Schulen zerstören die Zukunft von Kindern
Im Jemen bombardiert die von Saudi-Arabien angeführte Allianz rücksichtslos und offenbar vorsätzlich Schulen und nimmt damit Tausenden von jemenitischen Kindern ihr Recht auf Schulbildung. Waffenlieferanten wie die USA und Grossbritannien tragen indirekt zu solchen Kriegsverbrechen bei. -

Jordanien Humanitäres Desaster droht: 12'000 Flüchtlinge im Niemandsland gestrandet
Jordanien muss sofort aktiv werden und den ungefähr 12'000 syrischen Flüchtlingen helfen, denen die Einreise verwehrt wurde und die nun bei eisiger Kälte im Niemandsland zwischen Syrien und Jordanien um ihr Überleben kämpfen – darunter Schwangere, kleine Kinder, Alte und Kranke. -

Lateinamerika Aktivistinnen für sexuelle und reproduktive Rechte zunehmend unter Beschuss
Frauen, die sich in Lateinamerika für sexuelle und reproduktive Rechte einsetzen – namentlich für einen sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch, sexuelle Aufklärung und moderne Verhütungsmethoden – sollen mittels Schmierkampagnen und Drohungen zum Schweigen gebracht werden. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht von Amnesty International. -

Irak Wie der «Islamische Staat» zu seinen Waffen kam
Jahrzehntelang gelangten ungehindert und unkontrolliert grosse Mengen von Waffen in den Irak. Dadurch verfügt der sogenannte «Islamische Staat (IS)» inzwischen über ein riesiges Arsenal tödlicher Waffen, mit denen er im Irak und in Syrien massive Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht. -

Vorratsdatenspeicherung in der Schweiz Mehr Überwachung, mehr Sicherheit?
Seit den Terroranschlägen in Paris wird europaweit noch lauter nach mehr Überwachung gerufen, auch in der Schweiz. Dabei ist umstritten, ob Massenüberwachung bei der Terrorbekämpfung überhaupt wirksam ist; Studien zur Vorratsdatenspeicherung verneinen dies gar explizit.
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