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Uno/Sri Lanka Klare aber nicht ausreichende Kritik
Amnesty begrüsst die neue Resolution des Uno-Menschenrechtsrates zu Sri Lanka, die die problematische Menschenrechtslage kritisiert – aber leider nicht die Einsetzung einer unabhängige Untersuchungskommission für die Kriegsverbrechen fordert. -

Verhandlungen über Waffenhandelsabkommen Uno darf historische Chance nicht verpassen
Mit den Verhandlungen über ein Waffenhandelsabkommen (Arms Trade Treaty, ATT) im März 2013 haben die Staaten die historische Chance, endlich globale Standards für den Handel mit konventionellen Waffen einzuführen. -

Elfenbeinküste Waffenlieferungen schüren Gewalt
Waffenlieferungen aus China, Weissrussland und Bulgarien haben im vergangenen Jahrzehnt die bürgerkriegs-ähnlichen Auseinandersetzungen in der Elfenbeinküste angeheizt. Dies dokumentieren Recherchen von Amnesty International. -

DR Kongo Bosco Ntaganda muss nach Den Haag überstellt werden
Amnesty International fordert die USA und Rwanda auf sicherzustellen, dass Bosco Ntaganda an den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) ausgeliefert wird. -

Universelle Periodische Überprüfung der Schweiz Die Schweiz hält ihre Verpflichtungen ein, aber es fehlt ihr an Mut
Die Schweizer NGO-Plattform Menschenrechte ist zufrieden mit der Art und Weise, wie das EDA das Verfahren der «Universellen Periodischen Überprüfung» (Universal Periodic Review, UPR) durchgeführt hat. Eine breite Konsultation der interessierten Kreise, insbesondere der Kantone und der Zivilgesellschaft, hat zum Erfolg des Verfahrens beigetragen. Inhaltlich beurteilt die NGO-Plattform die Haltung der Schweiz weniger positiv: Die Zurückweisung von vielen wichtigen Empfehlungen zeigt, dass es der Schweiz an Mut fehlt. Die NGO-Plattform wird die Umsetzung der angenommenen Empfehlungen durch die kantonalen und Bundesbehörden kritisch begleiten. -

Syrien Aktuelle Amnesty-Recherchen belegen erneut Kriegsverbrechen auf beiden Seiten
Zwei Jahre nach Beginn des friedlichen Protests gegen die Regierungspolitik in Syrien ist das Land noch immer in einen blutigen Konflikt verstrickt. Zwei neue Amnesty-Berichte belegen, dass es in Syrien weiter zu Kriegsverbrechen von beiden Seiten kommt. -

Hinrichtung von 7 Männern in Saudi-Arabien Ein Akt schierer Brutalität
Sieben Männer, die vermutlich unter Zwang und Folter bewaffnete Raubüberfälle «gestanden» hatten, sind am 13. März 2013 frühmorgens in der Stadt Abha in Saudi-Arabien durch ein Erschiessungskommando hingerichtet worden. -

Waffenhandel: Internationale Kontrolle überfällig UN-Vetomächte liefern über die Hälfte aller Waffen
Amnesty International appelliert an die ständigen Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates, unverantwortliche Waffenlieferungen zu stoppen und einem starken Waffenhandels-Kontrollvertrag zuzustimmen. Die Verhandlungen für den Arms Trade Treaty beginnen kommende Woche in New York. -

Irak Ein Jahrzehnt der Menschenrechtsverletzungen
Zehn Jahre nach der US-geführten Invasion und dem Sturz des brutalen Regimes von Saddam Husseins bleibt der Irak in Menschenrechtsverletzungen verstrickt. Dazu gehören Angriffe auf Zivilpersonen, Folter von Gefangenen und unfaire Gerichtsverfahren, stellt Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht fest. -

Analyse neuer Satellitenbilder Wird Nordkorea immer mehr zu einem einzigen grossen Gefangenenlager?
Eine Analyse neuer Satellitenbilder durch Amnesty International verweist auf zunehmend unscharfe Trennlinien zwischen Gefangenenlagern und den umliegenden Dörfern in Nordkorea. Amnesty International fordert die Uno dringend auf, eine Untersuchungskommission nach Nordkorea zu entsenden. -

Mexiko 100 Tage nach Peña Nietos Amtsantritt Noch keine Verbesserung der Menschenrechtssituation
Seit über hundert Tagen ist Mexikos neuer Präsident Enrique Peña Nieto nun im Amt. Im Bereich der Menschenrechte werden die wenigen Massnahmen, die seine Regierung bisher getroffen hat, der gravierenden Situation in keiner Weise gerecht. -

Abu Dhabi Weltgrösste Waffenmesse IDEX offenbart Notwendigkeit eines robusten UN-Waffenhandelsabkommens
China, die USA, die Europäische Union und andere waffenexportierende Länder müssen garantieren, dass sie auf der Waffenmesse in Abu Dhabi keine Geschäfte getätigt haben, die ermöglichen, dass Waffen in Länder gelangen, in denen sie zu schweren Menschenrechtsverletzungen beitragen. Das fordert Amnesty International zum Abschluss der Internationalen Verteidigungs-Ausstellung IDEX in Abu Dhabi. -

Südsudan Sicherheitskräfte müssen zur Verantwortung gezogen werden
In Südsudans westlichem Bundesstaat Bahr al-Ghasal nehmen die Spannungen weiter zu, seit im vergangenen Dezember Sicherheitskräfte auf Demonstranten schossen und zahlreiche mutmassliche Oppositionelle verhaftet wurden, schreibt Amnesty International in einem neuen Bericht. Gemäss Amnesty sind bei den Unruhen bisher 24 Menschen gestorben und mehr als 60 verletzt worden. -

EGMR-Urteil Adoptionsrecht für Homosexuelle
In einem am 19. Februar 2013 verkündeten Entscheid beurteilt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Verweigerung des Rechts auf Stiefkindadoption gegenüber Homosexuellen als diskriminierend. -

China Drohende Hinrichtung eines Opfers von häuslicher Gewalt
Lange hatte Li Yan unter den Schlägen und Folterungen ihres Ehemannes gelitten, bis sie endlich die Polizei und andere Institutionen um Hilfe bat. Als niemand half, erschlug sie ihren Mann mit einer Schusswaffe. Dafür soll Li Yan nun hingerichtet werden. -

Bahrain Mutiger Widerstand auch ohne Formel 1
Am 14. Februar 2011 begannen die Menschen in Bahrain für Reformen auf die Strasse zu gehen. 2012 nahm im Zuge des im Land durchgeführten Formel-1-Grand Prix vorübergehend auch die breitere Öffentlichkeit im Ausland davon Notiz. Doch Unterdrückung, Verhaftungen, Folter und Misshandlungen gegen jene, die Reformen fordern, halten bis heute an. -

Indien Kritik an neuer Verordnung über sexuelle Gewalt
Amnesty International und Human Rights Watch kritisieren die neue Verordnung über sexuelle Gewalt der indischen Regierung. -

Internationaler Tag der Kindersoldaten Waffenhandel und Kinder im Krieg
Wer die Rekrutierung von Kindern stoppen will, muss sich für ein robustes Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels einsetzen. -

Myanmar Komitee zur Freilassung von Gefangenen braucht ein breiteres Mandat
Der am 7. Februar 2013 bekannt gewordene Entscheid der Regierung von Myanmar (Burma), ein Komitee zur Freilassung politischer Gefangener ins Leben zu rufen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Seine Kompetenzen müssten sich aber auch auf Gewissensgefangene beziehen, fordert Amnesty International. -

Tunesien Tod von Chokri Belaïd muss untersucht werden
Amnesty International fordert die tunesische Regierung auf, unverzüglich eine unabhängige Untersuchung über die Ermordung des tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaïd einzuleiten.
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