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Covid-19 Pharma-Investor*innen müssen fairen Zugang zu Impfstoffen sicherstellen
Wer in Unternehmen investiert, die Covid-19-Impfstoffe herstellen, muss sicherstellen, dass dringend benötigte lebensrettende Impfstoffe in Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen gelangen. Das schreibt Amnesty International im Vorfeld der Jahreshauptversammlungen von Johnson und Johnson, Moderna und Pfizer am 28. April sowie von AstraZeneca am 29. April. -

Myanmar Unter Lebensgefahr: Proteste in Myanmar gegen Militärjunta gehen weiter
In Myanmars setzen Aktivist*innen trotz grosser Gefahren ihre friedlichen Proteste gegen die Militärjunta fort. Dabei setzen sie auf Kreativität – und Mut. -

Grossbritannien / USA Auslieferungsbeschluss: Grosses Risiko für Julian Assange und die Pressefreiheit
Im Fall Julian Assange hat am 20. April 2022 ein Gericht, der Westminster Magistrates Court in London, den Auslieferungsbeschluss ausgefertigt. Der Beschluss wird jetzt an die britische Innenministerin Priti Patel überstellt. -

Spanien Prominente Katalan*innen wurden mit «Pegasus» überwacht – EU muss dringend handeln
Amnesty International bestätigt neue Angriffe mit der Überwachungssoftware «Pegasus» gegen prominente Katalan*innen. Die Institutionen der Europäischen Union versäumen es, Menschenrechtsverletzungen durch diese Software ein Ende zu setzen. -

Abgeschlossene Briefaktion Kasachstan Oppositionspolitiker Janbolat Mamai freilassen
Der Journalist, Aktivist und Führer der Demokratischen Partei Kasachstans, Janbolat Mamai, sitzt weiterhin in Haft, nachdem er bereits ungerechtfertigterweise 15 Tage in «Administrativhaft» wegen der Teilnahme an einer friedlichen Demonstration verbringen musste. Die Strafverfolgung ist politisch motiviert. -

Schweiz Repräsentative Studie: Mehrheit für «Nur-Ja-heisst-Ja»
Das Zustimmungsprinzip «Nur-Ja-heisst-Ja» ist die beste Lösung, um Betroffene vor sexualisierter Gewalt zu schützen: Das ist die vorherrschende Meinung unter den Einwohner*innen der Schweiz zur Reform des Sexualstrafrechts. -

Abgeschlossene Briefaktion Iran Fehlende medizinische Versorgung in Gefängnissen – Menschen werden dem Tod überlassen
Iranische Gefängnisbehörden verletzen in schockierendem Ausmass das Recht auf Leben, indem sie kranken Gefangenen die lebensrettende medizinische Versorgung verweigern. Die Behörden leiten weder Untersuchungen zu den Todesfällen in Haft ein noch ziehen sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft. -

Russland Behörden schliessen Moskauer Büro von Amnesty International
Die russischen Behörden haben die Büros von Amnesty International und weiterer namhafter internationaler Nichtregierungsorganisationen geschlossen. -

Israel/besetzte palästinensische Gebiete Administrativhaft: 100 Tage Boykott
Seit 100 Tagen boykottieren 490 Palästinenser*innen in Administrativhaft die israelischen Militärgerichte. Diese segnen auf Grundlage geheimer Informationen Anträge für monatelange Haftstrafen ab – ohne faires Gerichtsverfahren und ohne konkrete Anklage. -

Polen Nicht alle Schutzsuchenden sind willkommen: Neue Beweise für Misshandlungen und Push-Backs
Neue Erkenntnisse von Amnesty International verdeutlichen die ungleiche Behandlung von Geflüchteten in Polen. An der polnisch-belarussischen Grenze sind Schutzsuchende aus Ländern wie Irak oder Syrien gewaltsamen Abschiebungen, Push-Backs, unmenschlichen Haftbedingungen sowie herabwürdigender Behandlung wie Leibesvisitationen oder der zwangsweisen Verabreichung von Beruhigungsmitteln ausgesetzt. -

Ukraine – Amnesty-Recherchen belegen weitere Verbrechen durch russische Truppen Butscha nur Spitze des Eisbergs
Das Russische Militär hat wiederholt unbewaffnete Menschen in deren Häusern oder auf offener Strasse erschossen. In mindestens einem Fall wurde eine Frau mehrfach vergewaltigt, nachdem ihr Mann getötet wurde. Das belegen neue Amnesty-Recherchen aus der Region um Kiew. Die aussergerichtlichen Hinrichtungen und Tötungen müssen als Kriegsverbrechen untersucht werden. -

Katar Zwangsarbeit im Sicherheitssektor
Arbeitsmigrant*innen erleiden im privaten Sicherheitssektor Katars schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, die teilweise Zwangsarbeit entsprechen. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht von Amnesty International. Betroffene arbeiten auch für Unternehmen, die Dienstleistungen für Infrastrukturprojekte erbracht haben, die während der bevorstehenden Fussballweltmeisterschaft im November genutzt werden. -

Äthiopien Ethnische Säuberungen in West-Tigray
Sicherheitskräfte der Region Amhara und deren Verbündete haben ethnische Säuberungen gegen die tigrayische Zivilbevölkerung im Westen der umkämpften äthiopischen Region Tigray verübt und hundertausende Menschen vertrieben. Die Tötungen, Vergewaltigungen, Massenfestnahmen und Zwangsumsiedlungen kommen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleich, urteilen Amnesty International und Human Rights Watch. -

Ukraine Offensichtliche Kriegsverbrechen der russischen Streitkräfte in Butscha müssen untersucht werden
Nach Berichten über offensichtliche Kriegsverbrechen der russischen Streitkräfte an der Zivilbevölkerung in Butscha erklärte Agnès Callamard, internationale Generalsekretärin von Amnesty International. -

Friedenskundgebung: Die Rede von Alexandra Karle 38 Tage Krieg in der Ukraine
Seit 38 Tagen wütet der Krieg in der Ukraine und wir demonstrieren gemeinsam für den Frieden... – Die Rede der Geschäftsleiterin von Amnesty Schweiz, Alexandra Karle, an der Friedensdemonstration vom 2. April 2022 in Bern. -

Ukraine – Neue Untersuchung von Amnesty Grausamer Belagerungskrieg der russischen Streitkräfte
Der Belagerungskrieg des russischen Militärs in der Ukraine ist durch unerbittliche, wahllose Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete und die widerrechtliche Tötung von Zivilpersonen gekennzeichnet. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International nach einer neuen Untersuchung im Kriegsgebiet. -

Tätigkeitsbericht 2021
Der Tätigkeitsbericht 2021 erscheint in völlig neuem Gewand! Er informiert Sie in neuer Gestaltung über die Kampagnenschwerpunkte, unseren Einsatz für Menschen in Gefahr, das Engagement zum Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, und vieles andere mehr. -

Singapur Beschämende Wiederaufnahme von Hinrichtungen
In Singapur ist erstmals seit drei Jahren wieder ein Mensch hingerichtet worden. Der Verurteilte war offenbar wegen Heroinhandels festgenommen worden. -

Russland Behörden gehen brutal gegen alle Kriegsgegner*innen vor
Die russischen Behörden setzen das Strafrechtssystem des Landes effektiv zur Verfolgung von Kriegsgegner*innen und einflussreichen Staatskritiker*innen ein, die sich gegen die russische Invasion in der Ukraine ausgesprochen haben. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International einen Monat nach Einmarsch Russlands in die Ukraine. -

«Alles steht in Flammen» Ein Monat seit der russischen Invasion der Ukraine
Maria Guryeva, Leiterin Kommunikation von Amnesty International Ukraine, erzählt von ihrer Flucht aus ihrer Heimat, den ersten Tagen der russischen Invasion, und warum sie hofft, irgendwann zurückkehren zu können.
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