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Nicaragua Der staatlichen Repression fallen mehrere Dutzend Menschen zum Opfer
Der Staat muss dafür sorgen, dass das Recht auf friedliche Meinungsäusserung in Nicaragua gewahrt wird, sagt Amnesty International nach den jüngsten Ausschreitungen. -

Eritrea / Schweiz Aufruf gegen die Aufhebung der vorläufigen Aufnahme für Eritreerinnen und Eritreer
Die Schweizer Sektion von Amnesty International und die anderen Mitgliederorganisationen der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) appellieren in einem offenen Brief an Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die Aufhebung der vorläufigen Aufnahme für Eritreerinnen und Eritreer zurückzunehmen. Solange die Lage in Eritrea unsicher ist, können Betroffene nicht in ihr Heimatland zurückkehren. -

Irak Frauen und Kinder in verzweifelter Lage
Irakische Frauen und Kinder, denen Verbindungen zu der bewaffneten Gruppe «Islamischer Staat» (IS) unterstellt werden, erhalten keinen Zugang zu humanitärer Hilfe und werden an der Heimkehr gehindert. Eine erschreckend hohe Zahl an Frauen ist zudem sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Dies geht aus einem Bericht von Amnesty International hervor. -

Todesstrafen-Bericht 2017 Zahlen und Fakten
Amnesty International erfasste im Jahr 2017 mindestens 993 Hinrichtungen in 23 Ländern. Die meisten Hinrichtungen wurden in China, im Iran, in Saudi-Arabien, im Irak und in Pakistan vollstreckt. Weltweit befinden sich mindestens 21'919 Menschen im Todestrakt. Zwei Länder – Guinea und die Mongolei – haben 2017 die Todesstrafe im Gesetz abgeschafft. -

Todesstrafen-Bericht 2017 Weniger Todesurteile und Hinrichtungen
In den Staaten südlich der Sahara wurden grosse Fortschritte bei den Bemühungen zur Abschaffung der Todesstrafe erzielt. Die Zahl der in der Region verhängten Todesurteile ist erheblich zurückgegangen. Dies geht aus dem aktuellen Amnesty-Bericht zur Anwendung der Todesstrafe 2017 hervor. -

Good News Tschad: Online-Aktivist nach weltweiter Kampagne freigelassen
Die Freilassung des regierungskritischen Bloggers und Online-Aktivisten Mahadine nach einer globalen Kampagne sollte ein erster Schritt zur Beendigung der Verfolgung von Regime-Kritikerinnen und Kritikern im Tschad sein. Amnesty International fordert einen generellen Stopp von Folter, die Untersuchung der Foltervorwürfe und eine Reform von Gesetzen, um das Recht auf freie Meinungsäusserung zu garantieren. -

Schweiz Unnötige Härte gegen Asylsuchende aus Eritrea
Amnesty International kritisiert den Entscheid des Staatssekretariats für Migration (SEM), die Aufhebung der vorläufigen Aufnahme von über 3000 Eritreerinnen und Eritreern vorzubereiten und fordert, diese Massnahme nicht umzusetzen. Die Aufhebung der vorläufigen Aufnahmen würde Tausende von Menschen in die prekäre Situation der Nothilfe und in die Illegalität drängen. -

Good News Russische Föderation: Aktivist in Sicherheit
Der Journalist Khudoberdi Nurmatov, auch bekannt als Ali Feruz, hätte aus russischer Haft nach Usbekistan abgeschoben werden sollen, wo ihm Haft und Folter wegen seiner Homosexualität drohte. Am 15. Februar wurde er aus der Abschiebehaft entlassen und befindet sich mittlerweile in Deutschland. -

Türkei: Taner Kılıç immer noch in Haft 300 Tage zu viel
Der Ehrenpräsident von Amnesty International in der Türkei, Taner Kılıç, wird am 5. April, seinen 300. Tag in Untersuchungshaft verbringen. Und es werden noch mehr werden. -

Mosambik Fischerdorf durch chinesischen Bergbau-Konzern bedroht
Ein unverantwortlicher chinesischer Bergbau-Riese bedroht im Norden Mosambiks die Existenz eines Fischerdorfes mit über tausend Einwohnern. Wegen Sanddeponien in einem ökologisch sensiblen Gebiet könnte das gesamte Dorf von einer neuerlichen Flut erfasst und in den Indischen Ozean gespült werden. Dies geht aus einem Bericht von Amnesty International hervor. -

Gesetz gegen Schwangerschaftsabbruch Trotz Einschüchterungen: Grossdemonstrationen in Polen
Der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen soll in Polen für Frauen noch schwieriger werden. Dagegen protestieren in Warschau und in anderen Städten Tausende. Massendemonstrationen finden im Land trotz des massiven Drucks der Regierung statt. Diese versucht jeglichen Widerstand durch Überwachung, Einschüchterung und strafrechtliche Verfolgung zu verhindern. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Ahed Tamimi zu 8 Monaten Haft verurteilt
Die 17-jährige palästinensische Aktivistin Ahed Tamimi ist von einem israelischen Militärgericht zu einer 8-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Amnesty International verurteilt die Haftstrafe als Angriff auf die Rechte palästinensischer Kinder und weitere Einschüchterung all jener, die sich gegen das israelische Besatzungsregime wehren. -

Jemen Drei Jahre bewaffneter Konflikt mit Waffenlieferungen aus aller Welt
Bei einem Angriff der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition wurden alle Mitglieder einer Familie getötet oder verletzt und ihr Haus in Trümmer gelegt. Der Angriff auf die Zivilpersonen erfolgte mit einer in den USA hergestellten Bombe. Dies ist der jüngste Fall von mutmasslichen Kriegsverbrechen, die Amnesty International in den vergangenen drei Jahren des verheerenden bewaffneten Konflikts im Jemen dokumentiert hat. -

Mauretanien Proteste gegen Sklaverei werden zunehmend unterdrückt
Die mauretanische Regierung leugnet nach wie vor die Existenz der Sklaverei, doch Tausende Menschen sind versklavt. Zunehmend werden Aktivistinnen und Aktivisten festgenommen und sogar gefoltert, die sich gegen Ausbeutung aussprechen. -

Hass im Netz Twitter schützt Frauen zu wenig vor Online-Gewalt und -Belästigung
Viele Frauen sehen sich auf Twitter massiven Drohungen und sexueller Belästigung ausgesetzt. Der milliardenschwere Internetkonzern hat es bisher versäumt, Frauen wirksam vor Gewalt auf seiner Social-Media-Plattform zu schützen. Dies zeigt eine neue Untersuchung von Amnesty International. -

USA Gouverneur wandelt Todesurteil um
Nur Stunden vor Thomas Whitakers geplanter Hinrichtung am 22. Februar hat der texanische Gouverneur Greg Abbott das Todesurteil umgewandelt. Seit August 2007 war dies der erste Gnadenakt im Bundesstaat Texas. In diesem Zeitraum fanden dort fast 150 Hinrichtungen statt. -

Stellungnahme zum Gesetz über Polizeimassnahmen gegen «Gefährder» Potenziell gefährlich sind wir alle
Das Gesetz über Polizeimassnahmen gegen sogenannte «Gefährder» kann zu massiven Eingriffen in die Freiheitsrechte von Personen führen. Durch die zum Teil äusserst vagen Begriffe im Gesetz können auch Unschuldige zu Zielscheiben von präventiven Massnahmen werden, warnt Amnesty International. -

Griechenland Geschichten aus den Flüchtlingslagern auf griechischen Inseln
Ein Team von Amnesty International hat zwei Wochen lang die griechischen Inseln Chios und Lesbos bereist, um die Situation, in der Tausende geflüchtete Menschen leben, zu dokumentieren. Sie warten alle darauf zu erfahren, ob sie weiterreisen dürfen, um endlich Sicherheit zu finden. Almas Karotana erzählt von ihren Begegnungen. -

Nigeria Amnesty deckt grobe Fahrlässigkeit der Ölgiganten Shell und Eni auf
Ein bahnbrechendes Forschungsprojekt von Amnesty International hat grobe Fahrlässigkeit der Ölgiganten Shell und Eni aufgedeckt. Ihr unverantwortlicher Umgang mit Ölverschmutzungen im Nigerdelta verschlimmert die dortige Umweltkrise. -

Länderüberprüfung der Schweiz im Uno-Menschenrechtsrat Eine durchzogene Bilanz
Das dritte Universelle Periodische Überprüfungsverfahren (UPR) der Schweiz im Uno-Menschenrechtsrat ist heute mit der Annahme von 160 von 251 Empfehlungen durch die Schweiz abgeschlossen worden. Amnesty International begrüsst die Absicht der Schweiz, rasch eine nationale Menschenrechtsinstitution nach Uno-Standards zu errichten, bedauert aber, dass der Bundesrat keine Lösung für die heikle Frage der Vereinbarkeit von Volksinitiativen mit dem Völkerrecht voranbringt.
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