News
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Kommentar Syrien: Alles nur Fake-News?
Es ist nichts Neues, dass Regierungen unliebsame Amnesty-Berichte als «falsch», «unausgewogen» oder «politisch motiviert» zu delegitimieren versuchen. Der Bericht «Human Slaughterhouse» über Massenhinrichtungen und systematische Folter im syrischen Militärgefängnis Saydnaya hat diesbezüglich jedoch ganz neue Dimensionen erreicht. -

Russland Oppositionsführer Nawalny und hunderte Demonstranten verhaftet
Der russische Oppositionsführer Alexsei Nawalny und alle friedlichen Demonstrantinnen und Demonstranten, die am 26. März im Rahmen der landesweiten Proteste in Russland verhaftet wurden, müssen sofort freigelassen werden, fordert Amnesty International. Nawalny wurde kurz nach seiner Verhaftung zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt. -

Irak In der Falle von Mossul: Hunderte Einwohner durch Luftangriffe getötet
In der Schlacht um Mossul sind hunderte von Zivilistinnen und Zivilisten bei Luftschlägen in ihren Häusern oder an vermeintlich sicheren Orten getötet worden. Die irakische Regierung hatte sie zuvor aufgefordert, an Ort und Stelle zu bleiben und nicht zu fliehen, wie Überlebende und Augenzeugen Amnesty International berichteten. -

Kolumbien Zunehmende Angriffe auf Friedensgemeinde
Anhaltende Drohungen, Tötungen und Vertreibungen bedrohen Hunderte von friedlichen DemonstrantInnen im Nordwesten Kolumbiens. Sie sind der Beweis, dass der bewaffnete Konflikt auch einige Monate nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens noch lange nicht vorbei ist. Dies berichtet Amnesty International anlässlich des 20. Jahrestages der Friedensgemeinde von San José de Apartadó. -

Zwei Jahre Krieg in Jemen Zehnmal mehr Waffen als Hilfsgelder
Der seit zwei Jahren andauernde Krieg in Jemen hat zu einer humanitären Katastrophe im Land geführt. Zahlreiche Länder tragen dafür mit anhaltenden Waffenlieferungen eine Mitverantwortung. Allein die USA und Grossbritannien haben seit 2015 für über fünf Milliarden US-Dollar Waffen an Saudi-Arabien geliefert – mehr als das Zehnfache der von ihnen im gleichen Zeitraum gesprochenen oder budgetierten Hilfsgelder. Amnesty fordert einmal mehr ein umfassendes Waffenembargo und eine unabhängige Untersuchung über mutmassliche Kriegsverbrechen. -

Katar Unzureichende Reform des Gesetzes für Arbeitsmigranten
Die Arbeitsbedingungen für ArbeitsmigrantInnen in Katar sind weiterhin prekär – trotz Versprechungen der Regierung, diese zu verbessern. Am 21. März 2017 entscheidet die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), ob die Bemühungen Katars ausreichend sind. Amnesty meint, dass sie es nicht sind. -

Türkei EU-Türkei-Abkommen: Der Makel Europas
Das EU-Türkei-Abkommen hat grosses Leid über tausende Geflüchtete und MigrantInnen gebracht. Der Vertrag ist ein Makel für das kollektive Bewusstsein Europas. Das stellt Amnesty International anlässlich des ersten Jahrestages fest. Statt das Abkommen als Vorlage für ähnliche Verträge zu nutzen, sollten die europäischen Regierungen für sichere und legale Fluchtrouten sorgen. -

6 Jahre Repression und Krieg Gerechtigkeit für Syrien
Sechs Jahre nach Beginn des bewaffneten Konflikts in Syrien ist es der internationalen Gemeinschaft noch immer nicht gelungen, den massiven Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Amnesty International fordert die Uno und Regierungen weltweit auf, sich dafür einzusetzen, dass die Millionen von Opfern endlich ein Stück Gerechtigkeit erhalten. -

Indonesien Agrarmulti Wilmar will Menschenrechtsverletzungen in Indonesien vertuschen
Mit einer Kampagne versucht der Agrarriese Wilmar die Ausbeutung von Arbeitskräften zu vertuschen, die Amnesty International aufgedeckt hat. Dabei profitiert der Palmöl-Produzent von der laschen Haltung der indonesischen Regierung bei der Untersuchung der Vorwürfe. -

Aserbaidschan Cyberangriff der Regierung auf Oppositionelle
Über 13 Monate hinweg gab es Cyberangriffe auf Oppositionelle in Aserbaidschan. Ein Amnesty-Bericht belegt das gezielte und koordinierte Ausspionieren, Betroffene machen die Regierung verantwortlich. -

Kolumbien Über 300 Vertriebene wegen paramilitärischer Übergriffe
Ein Übergriff von Paramilitärs und der anschliessende bewaffnete Zusammenstoss zwischen ihnen und Guerilla-Gruppen führte zu einer Massenvertreibung von Familien und der möglichen Absperrung angrenzender Gemeinden in Peña Azul im Departamento Chocó im Nordwesten von Kolumbien. Der Anstieg an paramilitärischen Aktivitäten in der Gegend bringt die BewohnerInnen der ländlichen Gebiete im Departamento Chocó in Gefahr. -

Posititonspapier von Amnesty International Keine Abschiebungen nach Afghanistan
Amnesty International lehnt zum aktuellen Zeitpunkt Abschiebungen von abgelehnten afghanischen Asylsuchenden nach Afghanistan ab. -

Fotoaktion Amnesty protestiert gegen Trumps Muslim-Ban
Mit einer Fotoaktion haben Aktivistinnen und Aktivisten von Amnesty Schweiz vor dem Bundeshaus in Bern gegen die neue Version des «Muslim Bans» von Präsident Trump protestiert. -

USA Trumps Muslim-Ban 2.0: Genauso unmenschlich wie die erste Version
Das erste Einreiseverbot für Musliminnen und Muslime löste massive Proteste aus und wurde von US-Gerichten gestoppt. Nun hat US-Präsident Donald Trump ein überarbeitetes Dekret verabschiedet. Die Verpackung ist neu, der fremdenfeindliche Inhalt weitgehend derselbe. -

Ägypten Christinnen und Christen auf der Flucht
Sieben Angehörige der koptischen Minderheit wurden in den vergangenen Wochen auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel ermordet. Aus Angst vor weiteren Gewaltakten sind Hunderte ChristInnen aus dem Gebiet geflohen. Der ägyptische Staat unternimmt nichts, um die Menschen zu schützen. -

Honduras Keine Gerechtigkeit für Berta Cáceres
Das Verschleppen der Untersuchungen zur Ermordung von Berta Cáceres ist eine Warnung an Aktivistinnen und Aktivisten. -

Türkei Deniz Yücel ist kein Einzelfall
Sein Fall sorgt für grosse Empörung: Der «Welt»-Korrespondent Deniz Yücel muss in Istanbul in Untersuchungshaft. Das Schicksal von Deniz Yücel ist leider kein Einzelfall: In der Türkei sind mehr Journalistinnen und Journalisten eingesperrt, als in jedem anderen Land der Welt. -

Fragen und Antworten SVP-Initiative gegen «fremde Richter»
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur SVP-Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)». Sie wurde im August 2016 eingereicht und kommt voraussichtlich 2018 zur Abstimmung. Amnesty lehnt die Initiative als Angriff auf die Menschenrechte ab. -

Fragen und Antworten SVP-Initiative gegen «fremde Richter»
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur SVP-Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative)». Sie wurde im August 2016 eingereicht und kommt voraussichtlich 2018 zur Abstimmung. Amnesty lehnt die Initiative als Angriff auf die Menschenrechte ab. -

Frühjahrssession 2017 (27.02. - 17.03.) Menschenrechte im Parlament Frühjahr 2017
Diverse Initiativen zum Asylrecht, der Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, die Verhütung von Gewalt gegen Frauen, der Umgang mit dem Bürgerrecht von Dschihadisten und Weiteres mehr: In der Frühjahrssession 2017 wird eine Reihe von Themen behandelt, die für die Menschenrechte von Bedeutung sind. Die Empfehlungen der Schweizer Sektion von Amnesty International.
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