News
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Good News Kubanischer Künstler freigelassen
Der kubanische Graffitikünstler Danilo Maldonado Machado wurde am Wochenende freigelassen. Er war bereits zum zweiten Mal wegen «Respektlosigkeit» gegenüber der Regierung in Haft gewesen. -

Türkei Zwischen Terror und Repression
Aktivistinnen und Aktivisten werden eingesperrt, NGOs geschlossen: In der Türkei gerät die Zivilgesellschaft immer stärker unter Druck. Andrew Gardner, Türkei-Researcher von Amnesty International in Istanbul, berichtet über die aktuelle Menschenrechtslage. -

Iran Autorin wieder verhaftet
Die iranische Menschenrechtsaktivistin und Schriftstellerin Golrokh Ebrahimi Iraee ist kurz nach ihrer Freilassung vom 3. Januar bereits wieder verhaftet worden. -

China Sanktionen und Haft statt Reformen
Die angestrebten Reformen des chinesischen Rechtssystems werden durch Sanktionen gegen Anwältinnen und Anwälte sowie bürokratische Auslegungen der Sicherheitsgesetze untergraben. Dies beschreibt Nicholas Bequelin, Regionaldirektor für Ostasien bei Amnesty International in Hongkong. -

Dankesworte von Edward Snowden «Eure Unterstützung gibt mir Kraft weiterzukämpfen»
Edward Snowden bedankt sich mit einer Botschaft bei seinen UnterstützerInnen. Mehr als eine Million Menschen hatten Präsident Obama mit einer Petition aufgefordert, den Whistleblower Snowden zu begnadigen. -

Sudan Angriffe auf Studierende aus Darfur
Von Sicherheitsbeamten mit Eisenstange und Gewehrkolben zu Tode geprügelt oder gefoltert und vergewaltigt: Politisch motivierte, gewaltsame und auch tödliche Angriffe auf Studierende aus Darfur reissen nicht ab. -

Flüchtlinge Rückübernahmeabkommen Schweiz - Türkei
Die Schweizer Sektion von Amnesty International zeigt sich besorgt über die Nachricht zum Abschluss der Verhandlungen für ein Rückübernahmeabkommen zwischen der Schweiz und der Türkei. -

USA Trump und seine Regierung müssen die Menschenrechte respektieren
Donald Trump steht unmittelbar vor der Vereidigung zum neuen Präsidenten der USA. Anlässlich der Amtsübernahme fordert Amnesty International Trump und seine Regierung ausdrücklich auf, die Menschenrechte in den USA und im Ausland zu schützen und zu respektieren. -

Haftverkürzung von Chelsea Manning Ein wichtiger und lange überfälliger Schritt für die Menschenrechte
Unmittelbar vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident Obama die Haftstrafe von Chelsea Manning verkürzt. Manning war zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem sie Informationen über mögliche Verbrechen nach internationalem Recht und Menschenrechtsverletzungen des US-Militärs publik gemacht hatte. Sie soll nun im Mai aus dem Hochsicherheitsgefängnis entlassen werden. -

Gefängniskrise in Brasilien Über 120 Tote innerhalb von 16 Tagen
Das Gefängnissystem Brasiliens befindet sich in einer tiefen Krise. In den ersten 16 Tagen des Jahres wurden über 120 Tote in verschiedenen Haftanstalten registriert. Von den jüngsten Gefängnismorden betroffen sind die Bundesstaaten Amazonas, Roraima und Rio Grande do Norte im Norden und Nordosten des Landes. -

Gefährlicher Sicherheitswahn Antiterrorgesetze untergraben die Grundrechte in Europa
Neue weitreichende Gesetze, die an Orwells Roman «1984» erinnern, versetzen Europa in einen gefährlichen und permanenten Sicherheitswahn. Zu dieser Einschätzung gelangt Amnesty International nach einer umfassenden Analyse von Antiterrormassnahmen in 14 EU-Staaten. -

WEF in Davos Aufruf gegen Politik der Angst und der Trennung
Am Word Economic Forum WEF in Davos haben sechs der weltweit grössten Kampagnenorganisationen die versammelten Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft aufgerufen, sich sofort und vorbehaltslos gegen die Kultur des Hasses, der Trennung und der Schuldzuweisungen zu stellen. Sie forderten von ihnen ein Bekenntnis zur Zusammenarbeit für eine freiere, nachhaltigere und gerechtere Welt. -

USA Über eine Million Menschen fordern Begnadigung von Edward Snowden
Mehr als eine Million Menschen aus aller Welt fordern US-Präsident Barack Obama auf, Edward Snowden zu begnadigen. Heute hat Amnesty International gemeinsam mit weiteren Organisationen eine Petition mit dieser Forderung in Washington übergeben. Rund 10'000 der Unterschriften kommen aus der Schweiz. -

Schweiz Menschenrechte in China nicht totschweigen
Der Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in der Schweiz steht ganz im Zeichen der wirtschaftlichen Beziehungen. Das Bemühen, diese nicht zu gefährden, darf jedoch nach Ansicht von Amnesty International nicht dazu führen, die prekäre Menschenrechtslage in China totzuschweigen. -

Konzernverantwortungs-Initiative Schweiz: Standortpolitik mit Scheuklappen
Der Bundesrat empfiehlt am 11. Januar 2017 die Konzernverantwortungsinitiative zur Ablehnung. Damit verpasst er die Gelegenheit, die grossen Herausforderungen im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte ernsthaft anzugehen. Die Initiative verlangt, dass Schweizer Konzerne die Menschenrechte und die Umwelt respektieren. -

Zentralafrikanische Republik Kriegsverbrecher bleiben auf freiem Fuss
In der Zentralafrikanischen Republik hat die Justiz bei der Verfolgung von Kriegsverbrechern bislang versagt. Mutmassliche Mörder und Vergewaltiger leben unbehelligt in direkter Nachbarschaft zu ihren Opfern. -

USA Mr. Obama, überlassen Sie Guantánamo nicht Donald Trump!
Am Mittwoch, 11. Januar, jährt sich die Eröffnung des US-Gefangenlagers auf dem Militärstützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba zum 15. Mal. US-Präsident Barack Obama hat nur noch wenige Tage Zeit, um sein Versprechen wahr zu machen: Er muss das Lager endlich schliessen. -

Irak Waffen für Kriegsverbrechen
Paramilitärische Milizen, die für die irakischen Streitkräfte gegen den selbsternannten Islamischen Staat (IS) kämpfen, verüben Kriegsverbrechen, Racheakte und weitere Gräueltaten mit Waffen aus Regierungsbeständen. Geliefert wurden diese Waffen von den USA, europäischen Ländern, Russland und dem Iran. -

Golrokh Ebrahimi Iraee Iranische Autorin wurde freigelassen, Mann in Lebensgefahr
Die Autorin und Menschenrechtlerin Golrokh Ebrahimi Iraee ist am 3. Januar 2017 auf Kaution aus einem Gefängnis in Teheran entlassen worden. Ihr Mann Arash Sadeghi hat seinen Hungerstreik beendet, bleibt aber in Haft. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. Beide wurden nur deshalb inhaftiert, weil sie frei und friedlich ihre Meinung geäussert hatten. -

Ecuador Indigenen-Anführer verhaftet
Nach der Ausrufung des Ausnahmezustands in der Region Morona Santiago geht die ecuadorianische Regierung weiter gegen Indigene und lokale Umweltorganisationen vor.
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