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Ägypten Ägyptens Jugend: Von Massenprotesten zu Massenverhaftungen
In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International das traurige Schicksal vieler ägyptischer Jugendlicher seit der Machtergreifung Präsident Sisis: Viele von ihnen, die 2011 voller Hoffung auf die Strasse gingen, sitzen heute im Gefängnis. -

Internationaler Tag der Folteropfer Weltweites Rennen gegen Folter
Über 200 Personen haben beim «Run against Torture» am 26. Juni in Bern ein sportliches Zeichen gegen Folter gesetzt. Weltweit haben Tausende an Aktionen ihre Solidarität mit Betroffenen gezeigt. -

Aktionen zum Internationalen Tag der Folteropfer Solidarität rund um die Welt
Der 26. Juni ist ein Höhepunkt der internationalen Kampagne «Stop Folter», die Amnesty vor einem Jahr lanciert hat. Was hat die Kampagne bisher erreicht? -

Mexiko Amnesty fordert Freilassung von Folteropfer Yecenia Armenta
Yecenia Armenta Graciano wurde im Juli 2012 verhaftet, als sie zwei nahe Verwandte zum Flugplatz fuhr. Unter schwerer Folter, einschliesslich massiver sexueller Gewalt und der Drohung, ihre Kinder zu töten, erpressten die Untersuchungsbehörden von Sinaloa von ihr das Geständnis, ihren Ehemann umgebracht zu haben. Unabhängige ExpertInnen bestätigen die Foltervorwürfe, doch Yecenia Armenta bleibt unter Anklage in Haft. -

Israel / Gaza Uno-Bericht bestätigt Untersuchungen von Amnesty
Die vom Uno-Menschenrechtsrat mandatierte Untersuchungskommission wirft in Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza/Israel vor einem Jahr sowohl den israelischen Streitkräften als auch bewaffneten palästinensischen Gruppen Kriegsverbrechen vor. Die Untersuchungsergebnisse decken sich mit den Berichten von Amnesty. -

Kolumbien Militärische Gerichtsbarkeit für Menschenrechtsverletzungen ausgeweitet
Am 10. Juni 2015 stimmte der kolumbianische Kongress einer Reform von Verfassungsartikel 221 zu, welche die militärische Gerichtsbarkeit für im bewaffneten Konflikt begangene Menschenrechtsverletzungen erweitert. Amnesty International befürchtet, dass die Reform den Kampf gegen die hohe Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzungen zusätzlich erschwert. -

Mexiko Schockierender Anstieg von Angriffen gegen Migranten
In den vergangenen zwei Wochen wurden über 200 Migrantinnen und Migranten in Mexiko gewalttätig angegriffen. Unter den Opfern finden sich auch Kinder. Mehrere Menschen sind bei den Angriffen getötet worden und von 130 Migrantinnen und Migranten fehlt seither jede Spur. -

USA Gesetze zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei widersprechen Menschenrechtsstandards
In keinem der 50 US-Bundesstaaten entsprechen die gesetzlichen Vorgaben zur Anwendung tödlicher Gewalt durch Polizisten und andere Beamte mit Polizeiaufgaben den internationalen Menschenrechtsstandards. In einigen ist überhaupt nicht geregelt, wann Polizisten Schusswaffen einsetzen dürfen. Das belegt der heute veröffentlichte Bericht Deadly Force: Police Use of Lethal Force in the United States . Amnesty-Ermittler überprüften und analysierten landesweit Gesetzesvorgaben, Polizeiberichte, relevante Gerichtsurteile und vorhandene statistische Daten. -

Myanmar Klima der Angst für unabhängige Medien
Die Behörden Myanmars verschärfen im Vorfeld der Wahlen im November die Repression gegen unabhängige Medien. Drohungen, Einschüchterungen und Verhaftungen nehmen zu, wie ein neuer Bericht von Amnesty dokumentiert. -

Sudan / Südafrika Südafrika muss Omar al Bashir verhaften
Die südafrikanische Regierung muss den sudanesischen Präsidenten al Bashir umgehend festnehmen und an den Internationalen Strafgerichtshof ICC übergeben. -

Eine Minute mit Manon Zwangsarbeit auf den Baustellen für die Fussball-WM 2022
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Interview mit Edward Snowden «Ich hätte früher an die Öffentlichkeit gehen müssen»
Zwei Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Dokumente, in denen er das Ausmass der Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA offengelegt hatte, sprach Edward Snowden mit Amnesty International darüber, wie sich sein Leben und auch die politische Landschaft verändert haben. -

Aserbaidschan / Europaspiele Amnesty wird Einreise verweigert, Kritiker werden mundtot gemacht
Amnesty International darf nicht nach Aserbaidschan einreisen! Die Menschenrechtsorganisation wollte morgen vor dem Start der Europaspiele in Baku eine Pressekonferenz abhalten. Die aserbaidschanische Regierung hatte gefordert, dass diese auf die Zeit nach den Europaspielen verlegt wird. Der Amnesty-Bericht darüber, wie in Aserbaidschan kritische Stimmen systematisch mundtot gemacht werden, wird deshalb nun heute veröffentlicht. Der aserbaidschanische Journalist Emin Huseynov befindet sich noch immer in der Schweizer Botschaft. -

Irak, ein Jahr nach dem Fall von Mosul Tödliche Spirale der Gewalt
Vor einem Jahr hat der sogenannte «Islamische Staat» (IS) die nordirakische Millionenstadt Mosul erobert und dort ein Terrorregime etabliert. Seitdem ist der Irak in einem Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt gefangen. In einer interaktiven «Story Map» dokumentiert Amnesty International 65 Schauplätze von Massakern und Gewaltakten des IS sowie Rachefeldzügen schiitischer Milizen und irakischer Regierungskräfte. -

Folgen der Abtreibungsgesetzgebung Irland degradiert Frauen zu Gebärmaschinen
Irland gehört zu den Ländern mit den restriktivsten Abtreibungsgesetzgebungen weltweit. Amnesty International dokumentiert die lebensgefährlichen Folgen der geltenden Regelungen für schwangere Frauen und Mädchen und lanciert eine Kampagne: Irland muss den Schwangerschaftsabbruch endlich entkriminalisieren und den Zugang zu sicheren und legalen Methoden des Schwangerschaftsabbruchs gewährleisten. -

Offener Brief zu den Überwachungsgesetzen (BÜPF & NDG) Für Freiheit und Privatsphäre: Gegen jede Überwachung, die nicht verhältnismässig und begründet ist
In einem offenen Brief kritisieren Amnesty International und weitere Organisationen neue Überwachungsmassnahmen wie die Kabelaufklärung und die Vorratsdatenspeicherung, die im Juni im Parlament behandelt werden. -

Saudi-Arabien Skandalurteil gegen Raif Badawi vom Obersten Gericht bestätigt
Schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit in Saudi-Arabien: Das Oberste Gericht hat die gegen den Blogger Raif Badawi verhängte Strafe von 10 Jahren Haft und 1000 Stockhieben bestätigt. Das Urteil ist damit endgültig. -

Zwei Jahre nach den Snowden-Enthüllungen Regierungen halten an Massenüberwachung fest
Regierungen müssen akzeptieren, dass Massenüberwachung unrechtmässig ist und ihre Politik entsprechend ändern, fordern Amnesty International und Privacy International in einem neuen Bericht. -

«Stop Folter» in Nigeria Moses Akatugba wird freigelassen!
Nach seiner Begnadigung bedankt sich Moses Akatugba bei den Amnesty-AktivistInnen, die sich in der Kampagne gegen Folter für ihn eingesetzt haben. -

Schweiz Exportkontrolle für Folterwerkzeuge gefordert
Unternehmen in der EU handeln mit «Folterwerkzeugen». Die Schweiz sollte eine Exportkontrolle einführen.
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