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Gaza Aussergerichtliche Hinrichtungen und Folter durch die Hamas
Während der Militäroffensive Israels in Gaza im Juli und Augst 2014 hat die Hamas zahlreiche Personen unter dem Vorwurf der «Kollaboration mit Israel» foltern und hinrichten lassen. Dies zeigt ein neuer Bericht von Amnesty. -

Katars leere Versprechungen vor der Fussball-WM 2022
Im Mai 2014 hat die katarische Regierung im Hinblick auf die Fussballweltmeisterschaft 2022 mehr Rechte für ArbeitsmigrantInnen zugesagt. Ein Jahr später sind die Resultate ernüchternd, wie ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt. Die FIFA scheut sich weiterhin, unmissverständlich auf die Umsetzung der Versprechen zu dringen: Eine Woche vor den Präsidentschaftswahlen präsentierte lediglich einer der vier Kandidaten einen konkreten Aktionsplan. -

Marokko Mit Folter werden Verdächtige zum Reden und Kritiker zum Schweigen gebracht
Sie schlagen ihre Opfer und lassen sie Positionen einnehmen, die Schmerzen oder Stressgefühle verursachen. Sie simulieren Ertrinken oder Ersticken und wenden psychische oder sexuelle Gewalt an. Die Foltertechniken der marokkanischen Sicherheitskräfte sind vielseitig. So erpressen sie Geständnisse von Verdächtigen, bringen Aktivistinnen zum Schweigen und zerschlagen jede Form von Widerstand. -

Myanmar/Südostasien Bootsflüchtlinge müssen gerettet werden
Amnesty International fordert die Regierungen Südostasiens dringend auf, die Tausenden von Flüchtlingen, die gegenwärtig in Booten auf dem Meer treiben, zu retten und an Land zu bringen. -

Ägypten Todesurteil gegen Ex-Präsident Mursi ist eine Farce
Ein Gericht in Kairo hat den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi wegen Ausbruchs aus dem Gefängnis 2011 und Spionage zum Tode verurteilt. 106 seiner 130 Mitangeklagten erhielten ebenfalls die Todesstrafe. Das Gerichtsverfahren war unfair und das Urteil ist eine Farce, sagt Amnesty International. -

USA Todesurteil aufgehoben
Der zum Tod verurteilte Willie Manning entging seiner Hinrichtung in den USA 2013 nur knapp. Nun wurde die Anklage fallengelassen und er kommt frei. -

Sperisen-Urteil Wichtiger Schritt im Kampf gegen Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen
Das Urteil gegen den ehemaligen guatemaltekischen Polizeichef Erwin Sperisen wurde in zweiter Instanz bestätigt. Er war am 6. Juni 2014 vom Genfer Strafgericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Amnesty International begrüsst das Urteil und sieht darin einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die langjährige Straflosigkeit in Guatemala. -

Libyen wird zur tödlichen Falle für Flüchtlinge
Flüchtlinge und Migrantinnen werden in Libyen gefoltert, entführt, versklavt und sexuell missbraucht. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International im Bericht Bericht ‘Libya is full of cruelty’: Stories of abduction, sexual violence and abuse from migrants and refugees. -

Syriens Hölle in Aleppo Fassbomben-Terror zwingt Menschen in den Untergrund
Bericht aus Aleppo: Immer mehr Menschen fristen ihr Leben unter Tage. Fassbomben mit besonders grausamer Wirkung werden auch auf zivile Einrichtungen, Moscheen und Märkte abgeworfen, so dass auch Schulen und Spitäler in den Untergrund gezwungen werden. Ein Amnesty Bericht spricht von mutmasslichen Kriegsverbrechen seitens der Regierung. -

Diskriminierung Europäische Kommission leitet Verfahren gegen die Slowakei ein
Nach Tschechien wird nun auch die Slowakei Gegenstand eines Vertragsverletzungsverfahrens wegen systematischer Segregation von Romakindern in Sonderschulen. Diese Praxis verletzt das Anti-Diskriminierungsgesetz der Europäischen Union. -

Indonesien Hinrichtung von acht Personen aufgrund von Drogenschmuggel
Acht Menschen sind am 28. April 2015 in Indonesien hingerichtet worden. Sie waren des Drogenschmuggels angeklagt - ein Vergehen, das aus Sicht des Völkerrechts nicht mit dem Tod bestraft werden darf. -

Saudi-Arabien Briefaktion Menschenrechtsanwalt im Gefängnis angegriffen
Waleed Abu al-Khair ist im Gefängnis von einem anderen Häftling angegriffen und von den Gefängnisbehörden drangsaliert worden. Der saudi-arabische Menschenrechtsanwalt ist ein gewaltloser politischer Gefangener. Er muss sofort und bedingungslos freigelassen werden. -

El Salvador Hunderttausende fordern Abschaffung des Schwangerschaftsabbruchverbots
Mit mehr als 300‘000 Unterschriften aus der ganzen Welt, rund 10‘000 davon aus der Schweiz, wurde am 22. April 2015 eine Petition von Amnesty International an den salvadorianischen Präsidenten Salvador Sánchez Cerén übergeben. Die Petitionärinnen und Petitionäre fordern die Aufhebung der Gesetze, die den Schwangerschaftsabbruch unter allen Umständen verbieten. -

Speakers Tour «Wir wollen unser Land zurück!» – Landraub und Landrückgabe in Kolumbien
Vom 27. bis zum 30. April weilen die Bäuerin Belinda Márquez und die Anwältin Claudia Erazo aus Kolumbien in der Schweiz, um von den Ursachen und Auswirkungen von Zwangsvertreibungen und Landraub zu berichten. Beide Frauen werden aufgrund ihres Engagements in ihrem Land bedroht. -

Mexiko Polizeibeamte wegen Folter angeklagt
Im Bundesstaat Baja California wurden drei Polizeibeamte der Folter an Adrián Vasquez Lagunes angeklagt. Amnesty International hatte sich gemeinsam mit Vasquez‘ Angehörigen und seiner Anwältin für eine Untersuchung der Foltervorwürfe eingesetzt. Die Anklage gilt als Präzedenzfall in Baja California, einem für Folter berüchtigten Bundesstaat.. -

Saudi Arabien Hausangestellte 15 Jahre nach Todesurteil hingerichtet
Am 14. April 2015 ist Siti Zainab Binti Duhri Rupeein Medina hingerichtet worden. Die traurige Nachricht reiht sich ein in eine markante Zunahme von Hinrichtungen in diesem Jahr in Saudi-Arabien. -

Saudi-Arabien «An alle, die für die Freiheit leben»
Vor einem Jahr wurde der saudische Menschenrechtsanwalt Waleed Abu al-Khair verhaftet. In einem offenen Brief wendet sich seine Ehefrau Samar Badawi an ihn und die Weltöffentlichkeit. Samar Badawi ist die Schwester des inhaftierten Bloggers Raif Badawi. -

Usbekistan USA und Europa verschliessen die Augen vor Folter in Usbekistan
Ein neuer Amnesty-Bericht belegt routinemässige Folter in Usbekistan und kommt zum Schluss: wegen wirtschaftlicher und geostrategischer Interessen schweigen die USA und die EU-Staaten zu den Menschenrechtsverletzungen. -

Marokko Freiheit für Wafae Charaf und Oussama Housne
Online-Aktion: Fordern Sie den marokkanischen König auf dafür zu sorgen, dass Wafae Charaf und Oussama Housne unverzüglich und bedingungslos freigelassen werden und die Folteropfer zu schützen. -

Usbekistan Stop Folter Usbekistan
Online-Aktion: Fordern Sie vom usbekischen Präsidenten Islam Karimov die Freilassung von Muhammad Bekzhanov und die Änderung der Strafprozessordnung.
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