News
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Nigeria / Boko Haram Verschleppt, missbraucht und zum Kämpfen gezwungen
Mindestens 2000 nigerianische Frauen und Mädchen sind seit Anfang 2014 von der Terrorgruppe Boko Haram verschleppt worden. Sie werden als Sex-Sklavinnen gehalten und für den Kampf ausgebildet. Das stellt Amnesty International in einem Bericht fest, der zum Jahrestag der Verschleppung der Schulmädchen von Chibok veröffentlicht wird. -

Norwegen Grosser Schritt für die Rechte von Transgender
Das ExpertInnenkomittee des norwegischen Gesundheitsministeriums empfiehlt der Regierung weit reichende Änderungen betr. der rechtlichen Anerkennung von Transgender. Damit würden mehr als 30 Jahre diskriminierender Praktiken enden. Amnesty hatte sich dafür während des Briefmarathons am Beispiel des Falles von John Jeanette Solstad Remø intensiv engagiert. -

Syrien Eingeschlossen und beschossen in Yarmuk
Die Lage für die rund 18'000 Zivilpersonen, die noch im seit 2013 belagerten palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk bei Damaskus ausharren, wird immer dramatischer. -

Afghanistan Das riskante Leben von Frauenrechtlerinnen
Frauen leben in Afghanistan gefährlich - umso mehr, wenn sie sich für Frauenrechte engagieren. Die Gewalt reicht von Drohungen über sexuelle Übergriffe bis hin zum Mord. Ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert die Situation anhand von neun Fallstudien. -

Sudan Zunahme der Repression vor den Wahlen
Im Vorfeld der allgemeinen Wahlen im April hat die Unterdrückung kritischer Medien und der Zivilgesellschaft im Sudan einen neuen Höhepunkt erreicht. -

Eine Minute mit Manon zum «Extrablatt»
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Israel / Gaza Palästinensische Gruppen begingen während des Gaza-Konflikts 2014 Kriegsverbrechen
Bern/London, 26.03.2015 – Bewaffnete palästinensische Gruppen haben während des Israel/Gaza-Konflikts im Juli und August 2014 tausende Raketen und Granaten auf Wohngebiete in Israel gefeuert und etliche Zivilpersonen getötet. Der wahllose Beschuss mit Raketen und Mörsern stellt eine unverhohlene Verletzung des humanitären Völkerrechts dar. -

Ukraine Krim, ein Jahr nach der Annexion: Kein Raum für Kritik
Ein Jahr nach der Annexion der Krim durch Russland dokumentiert Amnesty International in einem neuen Bericht die weitgehende Unterdrückung des Rechts auf freie Meinungsäusserung und Versammlung. Darunter fallen die Entführung und Folter von Kritikern der neuen de-facto-Regierung und die umfassende Einschüchterungskampagne gegen pro-ukrainische Medien und Organisationen, gegen die Gemeinschaft der Krimtataren und gegen andere kritische Stimmen. -

Syrien Erneute Kriegsverbrechen durch Chlorgasangriffe
Gemäss Augenzeugenberichten hat die syrische Armee am 16. März 2015 in der Region Idlib bei Helikopterangriffen Chlorgas eingesetzt und sich damit eines weiteren erschreckenden Kriegsverbrechen schuldig gemacht. -

USA Weltweiter Widerstand gegen Massenüberwachung wächst
Eine Umfrage von Amnesty International belegt: Die Öffentlichkeit ist weltweit gegen die Massenüberwachung von Internet und Telefon, wie sie von den USA praktiziert wird. Trotzdem fehlen in den meisten Ländern Gesetze zum effektiven Schutz der Privatsphäre. Auch in der Schweiz sollen die Befugnisse des Geheimdienstes ausgebaut werden. Amnesty startet globale Kampagne #UnfollowMe. -

Syrien Syrische Luftwaffe tötete über hundert Zivilisten in Al-Rakka
Amnesty-Bericht dokumentiert Bombardierung der Zivilbevölkerung bei Angriffen auf die IS-Hochburg / Hinweise auf Kriegsverbrechen. -

Aktion für Verschwundene in Sri Lanka Das Recht, die Wahrheit zu erfahren
Aufklärung und Gerechtigkeit für die Verschwundenen in Sri Lanka, forderten Angehörige von Verschwundenen bei einer Mahnwache in Genf. -

Offener Brief zum neuen Nachrichtendienstgesetz Schützen wir Freiheit und Privatsphäre vor der Massenüberwachung
Der Nationalrat wird am 16. März über das Nachrichtendienstgesetz und damit auch über die Kabelaufklärung verhandeln. Kabelaufklärung bedeutet, dass der Nachrichtendienst alle Datenströme anzapfen kann, die von der Schweiz ins Ausland fliessen. Er hätte somit nicht nur auf Metadaten Zugriff, sondern auf sämtliche Inhalte der elektronischen Kommunikation wie Mails, Suchanfragen oder Internet-Telefonie. -

Syrien Lasst die Lichter in Syrien wieder angehen!
Der Sonntag, 15. März 2015, markiert den vierten Jahrestag des Beginns der syrischen Tragödie. Seit dem Beginn der blutigen Niederschlagung der ersten friedlichen Demonstrationen sind bis heute über 200'000 Menschen ums Leben gekommen, über elf Millionen zu Flüchtlingen geworden und über 80 Prozent der Lichter in Syrien ausgegangen. #withSyria, eine Koalition von 130 NGOs, ruft die Weltgemeinschaft zum Handeln auf. -

Iran Frauen sollen zu «Gebärmaschinen» degradiert werden
Frauen im Iran droht eine massive Beschneidung ihrer Rechte. Mit gleich zwei Gesetzesinitiativen will die Regierung der sinkenden Geburtenrate im Land entgegenwirken. Sollten die Gesetze verabschiedet werden, wird der Zugang zu Verhütungsmitteln und zum Arbeitsmarkt für Frauen stark eingeschränkt. -

Aserbaidschan Europaspiele 2015 im Land der Unterdrückung
Einschüchterung, exzessive Polizeigewalt, Festnahmen von Regierungskritikern – dies sind die Markenzeichen des Regimes in Aserbaidschan, das sich gerade als Gastgeber auf die Europaspiele vorbereitet. Das stellt Amnesty International in einem Bericht fest, der heute, hundert Tage vor der Eröffnungsfeier, veröffentlicht wurde. -

Wer erschoss Boris Nemzow?
Die Ermordung von Boris Nemtsow, einem der bekanntesten politischen Aktivisten Russlands, muss schnellstmöglich, unparteiisch und effektiv untersucht werden. -

Türkei Neue Vollmachten für die Polizei bedrohen Menschenrechte
Die türkische Regierung hat im Parlament eine Gesetzesvorlage zur "inneren Sicherheit" eingebracht. Die Vorlage will den Polizeiorganen weitreichende Vollmachten gewähren und ebnet damit den Weg für willkürliche Haft, den exzessiven Gebrauch von Schusswaffen gegen Demonstrierende und breite Überwachung. -

Ukraine: Ein Jahr nach «EuroMaidan» Keine Gerechtigkeit für die Opfer übermässiger Polizeigewalt
Ein Jahr nach der blutigen Eskalation der EuroMaidan-Proteste in Kiew, die über 100 Todesopfer forderte, zieht Amnesty International eine ernüchternde Bilanz, was die Aufklärung der Ereignisse angeht. -

Drohende Hinrichtung im Iran Todesurteil nicht vollstreckt!
Saman Naseem hätte am 19. Februar hingerichtet werden sollen. Er war in einem unfairen Verfahren wegen Verbrechen zum Tode verurteilt worden, die er im Alter von 17 Jahren begangen haben soll. Doch in letzter Minute wurde die Vollstreckung ausgesetzt. Die Gründe dafür sind bislang nicht bekannt und seine Familie weiss nicht, wo Saman hingebracht wurde. Wir setzen uns weiterhin für ihn ein!
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