News
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Syrien Todesfalle Rakka
Amnesty International und Airwars haben die Militäroffensive zur Vertreibung des IS aus der syrischen Stadt Rakka in einem umfangreichen, innovativen Datenprojekt aufgearbeitet und dokumentiert. Die beiden Organisationen fordern, dass die von den USA geführte Militärkoalition endlich damit aufhört, das verheerende Ausmass der Zerstörungen und die hohe Zahl ziviler Todesopfer zu leugnen. -

Saudi-Arabien Schockierende Massenhinrichtung
Am 23. April 2019 wurden in Saudi-Arabien 37 Menschen hingerichtet, die wegen «Terrorismus» verurteilt worden waren. Unter den Hingerichteten ist ein junger Mann, der zur Zeit der angeblichen Straftat noch minderjährig war. -

TV-Serie versus Realität «Game of Thrones» und die wahre Welt
Die letzte Staffel von «Game of Thrones» ist gestartet. Fans fragen sich: Wie geht's zu Ende? Wir fragten uns: Wie nahe am wahren Leben ist das Fantasy-Epos? Fazit: In der Realität geht’s weit grausamer zu und her. Es wird gemordet, entwürdigt, gefoltert. -

Sudan Militär darf al-Bashirs Angriff auf die Menschenrechte nicht fortsetzen
Nach monatelangen Protesten ist der sudanesische Präsident Omar al-Bashir von der Armee des Amtes enthoben worden. Amnesty International fordert einen friedlichen Machtwechsel, damit die Rechte der Menschen im Sudan endlich respektiert werden. Al-Bashir muss an den Internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert werden. -

Grossbritannien / USA Julian Assange darf nicht an die USA ausgeliefert werden
Amnesty International fordert die britischen Behörden auf, sicherzustellen, dass Julian Assange nicht an die USA ausgeliefert wird. Dort besteht die Gefahr, dass er Opfer von Menschenrechtsverletzungen wie Folter und unmenschliche Behandlung werden könnte. -

Gegen die Kriminalisierung der Solidarität Über 80 Personen versammeln sich in Solidarität mit Pfarrer Valley
Mehrere Dutzend Menschen haben am 11. April 2019 in Neuenburg an einer von Amnesty International organisierten Solidaritätsaktion für Norbert Valley teilgenommen. Gegen den Pfarrer liegt ein Strafbefehl vor, weil er aus Nächstenliebe einem abgewiesenen Asylsuchenden geholfen hat. -

Todesstrafen-Bericht 2018 Starker Rückgang der Hinrichtungen
Die Zahl der weltweit registrierten Hinrichtungen fiel im vergangenen Jahr um fast einen Drittel auf den tiefsten Stand seit mindestens einem Jahrzehnt, schreibt Amnesty International im heute veröffentlichten Jahresbericht zum Stand der Todesstrafe. Am meisten Menschen wurden 2018 weiterhin in China hingerichtet. Amnesty geht von Tausenden Todesurteilen und Exekutionen aus. Da Peking die Todesstrafe als Staatsgeheimnis einstuft, fehlen allerdings genaue Zahlen für das Land. -

«Kampagne FREI»: Gegen die Kriminalisierung der Solidarität Wir verteidigen die Solidarität mit Asylsuchenden!
Amnesty Schweiz setzt sich 2019 in einer Kampagne für den Schutz und die Förderung der Solidarität ein: Gesetze, die die Arbeit von Verteidigerinnen und Verteidiger der Rechte von Flüchtlingen und Migrantinnen kriminialisieren, sollen aufgehoben werden; in der Schweiz muss Artikel 116 des Ausländergesetzes angepasst werden. -

Unterstützungsaktion für Pfarrer Norbert Valley «Verteidigen wir die Solidarität!»
Am Donnerstag, 11. April, organisiert Amnesty International in Neuenburg eine Solidaritätsaktion für Norbert Valley. Der Pfarrer wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er aus Nächstenliebe einem Togolesen geholfen hatte, dessen Asylgesuch abgelehnt worden war. -

Skandinavien Amnesty fordert Ende der Straffreiheit für Vergewaltiger
Die Gleichstellung der Geschlechter wird in Skandinavien gross geschrieben. Doch die Staaten Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden haben ein Problem mit sexueller Gewalt. Vergewaltigte Frauen und Mädchen werden von der Justiz regelmässig im Stich gelassen, warnt Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht. -

Saudi-Arabien Vorläufige Freilassung dreier Frauenrechtlerinnen ein positiver Schritt
Amnesty International begrüsst die Nachricht, dass die drei Frauenrechtlerinnen Iman al-Nafjan, Aziza al-Yousef und Ruqayyah al-Mhareb aus dem Gefängnis entlassen worden sind. -

Brunei Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex
Gleichgeschlechtlicher Sex soll mit dem Tod durch Steinigung geahndet werden, Dieben droht die Amputation von Gliedmassen: Im südostasiatischen Sultanat Brunei werden ab 3. April 2019 grausame und unmenschliche Strafen Gesetz. Amnesty fordert, dass die Einführung dieser Strafen sofort gestoppt wird. -

Jemen Vier Jahre Krieg und kein Ende in Sicht
Vier Jahre nach Beginn der von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführten Militärintervention im Jemen, bringt der Krieg weiterhin unfassbares Leid über die Zivilbevölkerung. Amnesty International fordert einmal mehr, sämtliche Waffenlieferungen an die Konfliktparteien zu stoppen. -

Türkei Weiter unschuldig vor Gericht
Das Verfahren gegen Taner Kılıç, İdil Eser und weitere Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger wurde erneut vertagt. Amnesty International fordert Freisprüche. -

Venezuela Uno-Bericht über die Menschenrechtskrise: Ein erster Schritt zur Wahrheit
Die Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen, Michelle Bachelet, wirft der Regierung von Venezuela Morde, Folter und willkürliche Verhaftungen vor. Amnesty International fordert eine Untersuchungskommission. -

Abstimmung über EU-Waffenrichtlinie Amnesty für den Schutz vor Waffengewalt
Amnesty Schweiz spricht sich für das neue Schweizer Waffenrecht aus, über das im Mai 2019 abgestimmt wird, weil darin Einschränkungen für den privaten Waffenbesitz vorgesehen sind, die den Schutz vor Waffengewalt stärken -

Bosnien-Herzegowina Karadžic: Lebenslange Haftstrafe – eine starke Botschaft an die Welt!
Die Entscheidung des Uno-Tribunals in Den Haag, Radovan Karadžićs Strafe wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Völkermord in Srebrenica im Berufungsverfahren auf eine lebenslange Haft zu erhöhen, sendet laut Amnesty International eine starke Botschaft an die Welt. -

Somalia Zivile Opfer und mögliche Kriegsverbrechen durch US-Drohnen- und Luftangriffe
Die US-Militärschläge gegen die islamistische al-Shabaab-Miliz in Somalia haben sich unter der Regierung Trump verdreifacht. Nun legen Recherchen von Amnesty International erstmals stichhaltige Beweise vor, dass die Luftangriffe zahlreiche zivile Opfer gefordert haben. Hinweise auf Verletzungen des humanitären Völkerrechts und mögliche Kriegsverbrechen verdichten sich. -

Schweiz Ausschaffung von Terroristen: Parlament missachtet Non-Refoulement-Prinzip
Die Schweizer Sektion von Amnesty International bedauert die Annahme der Motion Regazzi durch den Ständerat. Amnesty International hält es für inakzeptabel, dass bei der Ausschaffung verurteilter Terroristen gegen den Grundsatz der Nichtzurückweisung (Non-Refoulement-Prinzip) verstossen werden soll. -

Gaza Brutale Repression der Hamas gegen Protestierende und Menschenrechtsaktivisten
Die Sicherheitsorgane der Hamas haben seit dem 14. März 2019 friedliche Demonstrationen brutal niedergeschlagen, in welchen gegen die misslichen Lebensbedingungen protestiert wurde. Hunderte wurden willkürlich verhaftet, gefoltert und misshandelt. Besonders ins Visier genommen wurden VertreterInnen unabhängiger Menschenrechtsorganisationen, darunter auch eine Mitarbeiterin von Amnesty.
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