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Türkei Amnesty Schweiz gratuliert Idil!
Happy Birthday Idil – wir wünschen dir Freiheit! Die türkische Amnesty-Direktorin Idil Eser sitzt noch immer im Gefängnis. An ihrem Geburtstag organisierte auch Amnesty-Schweiz Solidaritätsaktionen. -

Happy Birthday Idil Glückwünsche aus der ganzen Welt
Weltweit finden am Wochenende vom 14. Oktober Solidaritätsaktionen statt, die die Freilassung unserer verhaftete Kollegen und Kolleginnen in der Türkei fordern und Idil Eser zum Geburtstag gratulieren. -

Türkei Brief von Idil Eser aus dem Gefängnis
Seit Juli 2017 ist Idil Eser, die Direktorin von Amnesty International in der Türkei, im Hochsicherheitsgefängnis Silivri inhaftiert. Idil und neun weitere Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger wurden während eines Workshops zu Menschenrechtsarbeit in Istanbul festgenommen. Ein Monat zuvor wurde Untersuchungshaft gegen Taner Kılıç, Vorstandsvorsitzender der türkischen Amnesty-Sektion, angeordnet. Nun hat Idil einen Brief aus ihrer Gefängniszelle geschrieben. Es ist eine Dankesnachricht, eine Nachricht voller Hoffnung und Mut. -

Türkei 100 Tage in türkischer Haft
Vor 100 Tagen wurden in der Türkei 10 bekannte Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten verhaftet. Amnesty International fordert mit einer globalen Solidaritätsaktion ihre sofortige und bedingungslose Freilassung. -

Kolumbien Gewaltsame Niederschlagung von Protesten fordert neun Todesopfer
Bei der gewaltsamen Niederschlagung von Kundgebungen in der Gemeinde Tumaco durch Sicherheitskräfte wurden neun Demonstrierende getötet und mehrere Dutzend Personen verletzt. Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Umsetzung des Friedensabkommens und der Schutz der Zivilbevölkerung in allen Regionen des Landes sind. -

Welttag gegen die Todesstrafe 40 Jahre Einsatz von Amnesty
Vor vierzig Jahren veröffentlichte Amnesty International das erste internationale Manifest für die Abschaffung der Todesstrafe. Seither haben viele Staaten die Todesstrafe abgeschafft und jene, die sie noch anwenden, sind eine zunehmend isolierte Minderheit. -

Absurde Anklage gegen Idil Eser, Taner Kılıç und weitere Menschenrechtsaktivisten
Die Anklageschrift gegen Idil Eser, Direktorin von Amnesty Türkei, Taner Kiliç, den Präsidenten von Amnesty Türkei, den deutschen Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner sowie acht weitere Menschenrechtler ist nun bekannt: Der Staatsanwalt verlangt Gefängnisstrafen von bis zu 16 Jahren. -

Ägypten Beispiellose Repressionswelle gegen LGBTI
Die präzedenzlose Repression unter dem Regime al Sisi richtet sich verstärkt auch gegen LGBTI: In den letzten Tagen sind Dutzende unter dem Vorwurf der «Unzucht» verhaftet und entwürdigenden Untersuchungen im Analbereich unterzogen worden. -

Asyl und Migration Europas Abschiebepraxis gefährdet das Leben von Tausenden geflüchteten Afghanen
Die europäischen Regierungen bringen durch ihre Abschiebepraxis Tausende Afghanen in Gefahr. Die Geflüchteten werden in ein Land zurückgebracht, in dem ihnen Folter, Entführung oder gar der Tod drohen, wie Amnesty International in einem neuen Bericht dokumentiert. -

Jemen Uno will Kriegsverbrechen untersuchen
Seit mehr als zwei Jahren herrscht im Jemen Krieg. Nun will die Uno die Gewalt untersuchen: Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat ein internationales Expertenteam mandatiert, Kriegsverbrechen aller Konfliktparteien zu ermitteln. -

Waffenexportkontrolle Schweiz Im Spannungsfeld der Interessen
Menschenrechte im Ausland fördern? Oder Schweizer Wirtschaftsinteressen dienen? In der Aussenpolitik sind im Bereich Waffenexporte Konflikte unvermeidlich. Eine Analyse der Schweizer Waffenexportpolitik. -

Asyl Schweiz «Keine Schlepperin, keine Verbrecherin, sondern Aktivistin für Rechte von MigrantInnen»
Nach dem Urteil des Tessiner Strafgerichts in Bellinzona gegen eine Tessiner Aktivistin ist Amnesty International besorgt darüber, dass Menschen dafür verurteilt werden, dass sie Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten ohne Gegenleistung unterstützen, damit deren Menschenrechte respektiert werden. -

Thailand Harte Linie gegenüber Flüchtlingen
Mit der Massenflucht der Rohingya-Minderheit aus Myanmar eskaliert die Flüchtlingskrise in Südostasien. Thailand ist als Nachbarland direkt betroffen und muss dringend sicherstellen, dass alle Schutzbedürftigen aufgenommen werden. In einem neuen Bericht beleuchtet Amnesty die langjährigen Defizite in der Flüchtlingspolitik Thailands. -

Interview mit Júlia Iván, Leiterin von Amnesty Ungarn «Ungarn hat das Asylsystem systematisch zerstört»
Ungarn und Polen haben sich als einzige EU-Staaten bisher geweigert, geflüchtete Menschen aus Griechenland oder Italien aufzunehmen. Nun hat der Europäische Gerichtshof sie zur Aufnahme im Rahmen des Umverteilungsprogramms verpflichtet. Júlia Iván, Leiterin von Amnesty Ungarn, begrüsst die Entscheidung. -

Bahrain Menschenrechtsverteidigerin Ebtisam al-Saegh muss freigelassen werden
Ebtisam al-Saegh verteidigt die Menschenrechte in Bahrain. Seit Juli 2017 ist sie im Gefängnis, weil sie auf den Missbrauch von Frauen durch die bahrainischen Behörden aufmerksam gemacht hat. Amnesty fordert ihre sofortige Freilassung. -

Peru Verseuchtes Grundwasser in indigenen Gemeinden
Sie erblinden, bekommen keine Luft oder erleiden Fehlgeburten: Verseuchtes Trinkwasser macht Menschen in indigenen Gemeinden Perus krank, doch Behörden und Regierung werden nicht aktiv. -

Flüchtlinge Umverteilung von Asylsuchenden aus Griechenland und Italien gescheitert
Einzig Malta erfüllt die vor zwei Jahren vereinbarten Quoten zur Umverteilung von Asylsuchenden innerhalb der EU. Zwei Länder nahmen keinen einzigen Asylsuchenden aus Griechenland und Italien auf. -

Jemen US-Bombe tötete und verstümmelte Kinder in Wohnviertel
Das Bild des fünfjährigen Mädchens Buthaina, das im August seine gesamte Familie verlor, ging um die Welt. Bei einem Luftangriff auf ein Wohnviertel in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wurden ihre Eltern und alle ihre Geschwister getötet. Nun kann Amnesty Beweise vorlegen, dass die Bombe, die mehrere Wohnhäuser zerstörte, aus US-amerikanischer Produktion stammt. -

Spanien Nekane Txapartegi ist frei – Foltervorwürfe müssen untersucht werden
Spanien hat Mitte September den Auslieferungsantrag für Nekane Txapartegi zurückgezogen. Die baskische Aktivistin wurde daraufhin nach 17 Monaten Haft in einem Schweizer Gefängnis freigelassen. Amnesty International fordert die spanischen Behörden nun auf, die von Txapartegi erhobenen Foltervorwürfe zu untersuchen. Von den Schweizer Asylbehörden fordert Amnesty die Beachtung des Istanbul-Protokolls. -

Myanmar Gräueltaten in Rakhine: Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi steckt den Kopf in den Sand
Am 19. September hat sich Aung San Suu Kyi, die de-facto Regierungschefin Myanmars, in einer Fernsehansprache zur Krise in der Region Rakhine geäussert. Ihre Rede war gespickt mit Unwahrheiten. Weiterhin leugnete sie jegliche Verantwortung der myanmarischen Armee an der Gewalt gegen die muslimischen Rohingya.
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