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Saudi-Arabien Todesstrafe nach unfairem Verfahren
In Saudi-Arabien sollen 14 Demonstranten hingerichtet werden. Ihnen wird vorgeworfen, kriminelle Handlungen in Verbindung mit den Massendemonstrationen in den Jahren 2011 und 2012 in der Provinz asch-Scharqiyya getätigt zu haben. -

Katar Verletzung der Rechte von Arbeitsmigranten
Während im Vorzeigestadion Khalifa in Doha das erste Fussballspiel seit Beendigung der Sanierungsarbeiten ausgetragen wird, leiden die ArbeitsmigrantInnen auf den anderen WM-Baustellen weiterhin unter Missbrauch und Ausbeutung, erklärte Amnesty International am 18. Mai 2017. -

Kolumbien Unverhältnismässige Gewalt gegen Demonstrierende
Seit Beginn des Generalstreiks in Buenaventura am 16. Mai 2017 wurde über ein Dutzend Personen, darunter auch Kinder, verletzt. Rund 80 Personen befinden sich in Polizeigewahrsam. Amnesty International verurteilt die unverhältnismässige Gewalt, mit welcher die Regierung gegen die Protestierenden vorgeht und fordert Polizei und Streitkräfte auf, unverzüglich davon abzusehen. -

Russland: Stopp der Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien Schweiz soll Asyl gewähren
Mehr als eine halbe Million Menschen fordern zusammen mit Amnesty International, dass Tschetschenien sofort damit aufhört, Männer zu verfolgen, die homosexuell sind oder dafür gehalten werden. In einem Appell rufen Amnesty Schweiz und LGBTI-Organisationen den Bundesrat dazu auf, Verfolgten in der Schweiz Schutz zu bieten. -

Frankreich Missbrauch der Anti-Terrorgesetze
Seit den Terroranschlägen in Paris vom November 2015 werden in Frankreich das Versammlungsrecht und die Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt. Hunderte von Demonstrationen wurden bereits im Vorfeld verboten. Gegen friedliche Protestierende geht die Polizei immer wieder mit unverhältnismässiger Gewalt vor. Dies zeigt ein neuer Bericht von Amnesty International. -

EGMR-Urteil gegen die Schweiz Behörden müssen Risiken einer Verfolgung besser abklären
Amnesty Schweiz begrüsst das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte EGMR, der die Schweiz im Fall eines Sudanesen wegen Missachtung des Folterverbots verurteilt hat. Der Asylbewerber wäre im Fall einer Ausweisung an Leib und Leben bedroht. -

Brennpunkt USA: Hinrichtungen wegen Ablaufdatum
Im US-Bundesstaat Arkansas wurden vier zum Tode verurteilten Häftling exekutiert. Innerhalb weniger Tage. Der Grund für die Häufung liegt bei einem Medikament. -

Kamerun Behörden erzwingen Ende von Amnesty-Pressekonferenz
Sicherheitsbeamte verhindern die öffentliche Präsentation von 310'000 Briefen und Petitionen, in denen Menschen aus der ganzen Welt die Freilassung von drei Studierenden fordern. -

Griechenland Schliessung der Elliniko-Lager in Athen
Heute ist die Evakuierung und Schliessung von drei Flüchtlingslagern im Athener Stadtteil Elliniko geplant. Amnesty International fordert die griechischen Behörden auf, den Menschen endlich sichere und angemessene Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Viele Menschen haben Angst, obdachlos zu werden. Besonderen Gefahren ausgesetzt sind vor allem Mädchen und Frauen. -

Türkei Kein Job, keine Zukunft: Willkürliche Massenentlassungen im öffentlichen Dienst
Die Entlassung von mehr als 100'000 Beschäftigten im öffentlichen Sektor seit dem Putschversuch im Juli 2016 ist willkürlich und hat katastrophale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, wie ein Amnesty-Bericht dokumentiert. -

USA Chelsea Manning ist endlich frei
Chelsea Manning ist ab heute auf freiem Fuss. Amnesty International begrüsst diese längst überfällige Freilassung aus dem Militärgefängnis. Manning war dafür bestraft worden, dass sie vertrauliche Informationen – auch über mögliche Kriegsverbrechen des US-Militärs – öffentlich machte. -

Dublin-Haft verstösst gegen EMRK Bundesgericht urteilt für Flüchtlingsfamilie
Die Zuger Behörden haben mit der Inhaftierung eines abgewiesenen afghanischen Ehepaars und der Fremdplatzierung der Kinder in einem Heim gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstossen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Flüchtlingsfamilie wegen Verletzung des Rechts auf Privat- und Familienleben gemäss Art. 8 EMRK gutgeheissen. Damit sind der Dublin-Haft in der Schweiz künftig klare Grenzen gesetzt. -

Menschenrechtsverteidiger Einsatz für Menschenrechte gefährlicher denn je
Weltweit sind Gemeindevertreter, Anwältinnen, Journalisten und Menschenrechtlerinnen einem bislang nicht gekannten Ausmass an Verfolgung, Einschüchterung und Gewalt ausgesetzt. Darauf verweist Amnesty International zum Start einer neuen weltweiten Kampagne. -

Iran Mohammad Sadiq Kabudvand nach 10 Jahren Haft frei
Am 12. Mai ist der Menschenrechtsaktivist und Journalist Mohammad Sadiq Kabudvand nach 10-jähriger Haft freigelassen worden. Amnesty International hat sich seit Jahren für seine Freilassung eingesetzt. -

Deutschland und Dänemark Keine Genitaloperationen an intergeschlechtlichen Kindern
«Normalisierende» Behandlungen von Menschen mit Variationen der Geschlechtsmerkmale verstossen gegen das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Selbstbestimmung. Deshalb sollten intergeschlechtliche Kinder nicht an den Genitalien operiert werden, wenn keine akute medizinische Notwendigkeit vorliegt. Eltern und Betroffene müssen ausreichend informiert und unterstützt werden. -

Mexiko Foltergesetz verabschiedet
In den letzten Apriltagen wurde das seit Langem debattierte Foltergesetz vom mexikanischen Parlament verabschiedet. Des Weiteren stimmte der Senat einem Gesetz gegen Verschwindenlassen zu. -

Peru Máxima Acuña siegt vor Gericht
Die peruanische Kleinbäuerin Máxima Acuña widersetzt sich seit Jahren einem mächtigen Bergbauunternehmen, das sie von ihrem Land vertreiben will. Nun hat ihr das Oberste Gericht Perus Recht gegeben. Amnesty International hatte sie in ihrem Kampf unterstützt. -

Iran Hinrichtung von Mehdi Bahlouli in letzter Minute gestoppt
Die Exekution des zum Tatzeitpunkt minderjährigen Mehdi Bahlouli wurde in letzter Minute gestoppt. Amnesty dankt allen, die sich im Rahmen der gestrigen Twitteraktion für das Leben von Mehdi Bahlouli eingesetzt haben. -

Internationaler Tag der Pressefreiheit #FreeTurkeyMedia: Journalismus ist kein Verbrechen
Über 120 Journalistinnen und Journalisten sind seit dem gescheiterten Putsch in der Türkei verhaftet worden. In keinem anderen Land der Welt sitzen so viele Medienschaffende hinter Gittern, nur weil sie ihre Arbeit gemacht haben. In einer grossen Kampagne von Amnesty International setzen sich 250’000 Menschen für ihre Freilassung ein – darunter bekannte JournalistInnen, KarikaturistInnen und Künstlerinnen und Künstler. -

Wir stehen an der Seite der inhaftierten Journalisten in der Türkei
Das Schlimmste im Gefängnis ist die psychische Belastung. Die Haftbedingungen können schlimm sein, aber solange du Nahrung, sauberes Wasser und ein Bett hast, kannst du körperlich überleben. Aber es ist das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und der Isolation, das dich seelisch zermürben kann, oft mit fatalen Konsequenzen.
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