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Usbekistan Muhammad Bekzhanov ist frei!
Am 22. Februar 2017 ist der Journalist Muhammed Bekzhanov nach 17 Jahren Haft freigelassen worden. Amnesty International hatte sich seit Jahren für ihn eingesetzt, so namentlich während des Briefmarathons 2015 und auch Anfang Februar 2017 im Rahmen der Briefe gegen das Vergessen. -

Amnesty International Report 2016/17 Türkei Amnesty International Report 2016-2017
Nach dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 hat sich die Menschenrechtslage in der Türkei massiv verschlechtert. Unter dem Verdacht, mit den Putschisten zu sympathisieren, wurden Zehntausende festgenommen. Die Anwendung von Folter ist belegt. In den Kurdengebieten führen das Militär und die PKK Operationen durch, unter welchen die Zivilbevölkerung leidet. Syrische Flüchtlinge wurden rechtswidrig zurückgewiesen und in Konfliktgebiete zurückgeschickt. -

Amnesty International Report 2016/17 Politik der Ausgrenzung führt zu Angst und Spaltung
Politiker, die mit einem vergifteten und entmenschlichenden Diskurs die Ausgrenzung ‚der Anderen‘ proklamieren, schaffen eine gespaltene und immer gefährlichere Welt, warnt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Sie hat heute ihren umfassenden Bericht zur Lage der Menschenrechte 2016/17 veröffentlicht. Auch Entwicklungen in der Schweiz – namentlich in der Asylpolitik – werden mit Sorge betrachtet. -

Iran Hinrichtung von Hamid Ahmadi verhindert
Der Iraner Hamid Ahmadi sollte hingerichtet werden, obwohl er zum Tatzeitpunkt minderjährig war. Amnesty International organisierte den weltweiten Widerstand gegen das Urteil. Mit Erfolg: Die iranischen Behörden haben nun mitgeteilt, dass sie das Todesurteil nicht vollstrecken werden. Amnesty dankt all jenen, die sich für das Leben von Hamid Ahmadi eingesetzt haben und wird seinen Fall weiter verfolgen. -

Ägypten / Briefmarathon Shawkan wird medizinisch untersucht
Der ägyptische Fotojournalist Shawkan sitzt seit dreieinhalb Jahren in Haft. Er wurde misshandelt und gefoltert, ihm droht die Todesstrafe. Jetzt wird er zumindest endlich medizinisch untersucht. Amnesty hatte sich im Rahmen des weltweiten Briefmarathons für ihn eingesetzt. -

Türkei Das Ende der Pressefreiheit
Die Türkei hält einen traurigen Rekord bei der Einschränkung der Pressefreiheit, seit in der Folge des Putschversuchs vom Juli 2016 der Ausnahmezustand ausgerufen wurde: Nirgendwo sonst auf der Welt sind mehr Medienschaffende inhaftiert. Amnesty International lanciert eine weltweite E-Mail-Aktion an den türkischen Justizminister. -

USA Das Gesetz über den Export von Konfliktmineralien soll ausser Kraft gesetzt werden
Wird das Gesetz über den Export von Konfliktmineralien ausgesetzt, droht eine Verschleierung skrupelloser Geschäftspraktiken. -

Kolumbien Zunahme von Morden an Aktivistinnen und Aktivisten überschattet die Friedensverhandlungen mit dem ELN
Die Zahl der Morde an MenschenrechtsaktivistInnen hat im letzten Monat zugenommen. Ein beunruhigendes Signal, jetzt, wo die Verhandlungen mit der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) nach langer Verzögerung in Ecuador eröffnet wurden. -

Flüchtlinge Die katastrophalen Auswirkungen des EU-Türkei-Deals
Der EU-Türkei-Deal hat Tausende von Flüchtlingen und Migrantinnen und Migranten in die Hoffnungslosigkeit und ins Elend getrieben. Das Vorgehen der EU dürfe nicht in anderen Ländern wiederholt werden, warnt Amnesty International ein Jahr nach Inkrafttreten des Abkommens. -

Militärgefängnis Saydnaya, Syrien Tausende von Gefangenen nachts gehängt
Im syrischen Militärgefängnis Saydnaya bei Damaskus werden Häftlinge systematisch gehängt und durch Folter und Verhungernlassen getötet. Amnesty International spricht von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und fordert vom Uno-Sicherheitsrat und insbesondere von Russland, alles daran zu setzen, dass unabhängige Inspektoren Zugang zu den Gefängnissen erhalten und damit den Massentötungen ein Ende setzen. -

Festung Europa Libyen als Partner gegen Flüchtlinge?
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich das Ziel gesetzt, die Fluchtrouten übers Mittelmeer weiter abzuschnüren. Dazu soll nun auch die Zusammenarbeit mit Libyen gestärkt werden. Der Plan könnte Tausende von Flüchtlingen und MigrantInnen in Gefahr bringen, die von der lybischen Küste nach Europa zu gelangen versuchen. -

Israel/ Besetzte palästinensische Gebiete Siedlungsbau: Schamlose Missachtung internationalen Rechts
Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten bewilligt die israelische Regierung bereits zum vierten Mal den Bau weiterer Wohnungen in völkerrechtlich illegalen Siedlungen. -

Indien Menschenrechte einzufordern schadet dem «nationalen Interesse»
Erneut versucht die indische Regierung, ihre Kritiker mundtot zu machen. Wer lautstark Menschenrechte einfordert, schade dem «nationalen Interesse». -

Tweets von Flüchtlingen
Flüchtlinge fordern uns per Videobotschaften auf Twitter dazu auf, aktiv zu werden. Eine neue Kampagne von Amnesty erinnert die Welt daran, dass Empörung nicht ausreicht. -

Philippinen Der mörderische Krieg der Polizei gegen die Armen
Auf Anweisung der obersten Regierungsebene haben philippinische Polizisten Tausende angebliche Drogenhändler und Drogenkonsumentinnen und -konsumenten getötet oder von bezahlten Killern töten lassen. Diese Welle aussergerichtlicher Hinrichtungen könnte als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft werden. -

USA Menschenrechte entschlossen gegen Trump verteidigen
Donald Trump zeigt sich wild entschlossen, seine giftige Wahlkampf-Rhetorik in politische Realität umzusetzen. Amnesty International wird dazu nicht schweigen und die Menschenrechte vehement gegen Angriffe des US-Präsidenten und seines Kabinetts verteidigen. Gemeinsam mit anderen Menschen und Organisationen wird sich Amnesty weiter für schutzlose Personen einsetzen und sich mit den Flüchtlingen weltweit solidarisch zeigen -

USA Kampfansage Trumps an muslimische Flüchtlinge
Trump macht ernst. Am 28. Januar sagte Präsident Trump mittels eines Präsidentendekrets «zum Schutz der Nation vor Terroranschlägen durch ausländische Staatsangehörige» muslimischen Flüchtlingen aus aller Welt den Kampf an. -

Petition Flüchtlinge sitzen bei eisigen Temperaturen fest
In einer Petition fordert die Schweizer Sektion von Amnesty International vom Bundesrat und der Europäischen Kommission, dass die Flüchtlinge – mit der Aussicht auf Umsiedlung in andere europäische Staaten – schnellstmöglich auf das griechische Festland gebracht werden. Ein Team von Amnesty International ist auf den griechischen Inseln und auf dem Festland im Einsatz, um die Lage der Flüchtlinge abzuklären. -

USA «Amnesty muss sich neu ausrichten»
Die Direktorin von Amnesty International USA, Margaret Huang, zeigt sich entschlossen, die Menschenrechte in den USA gegen den kommenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump zu verteidigen. -

Shell Freipass für künftige Menschenrechtsverletzungen
Ein britisches Gericht hat die Sammelklage von Bewohnerinnen und Bewohnern des nigerianischen Niger-Deltas gegen den Ölkonzern Shell wegen Umweltverschmutzung abgewiesen. Dies gibt den britischen Multis eine Carte Blanche für weitere Menschenrechtsverletzungen im Ausland, ohne sich im Land seines Hauptsitzes dafür verantworten zu müssen.
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