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Konzernverantwortungsinitiative Echte Schweizer Qualität heisst Schutz von Mensch und Umwelt
Am 10. Oktober 2016 wurde die Konzernverantwortungsinitiative eingereicht. Hinter der Initiative steht eine breite Koalition aus rund 80 Organisationen der Zivilgesellschaft. Sie haben ein Ziel: Schweizer Qualität soll in Zukunft auch den Schutz von Mensch und Umwelt einschliessen. -

Welttag gegen die Todesstrafe Im Kampf gegen Terror greifen immer mehr Staaten zur Todesstrafe
In mindestens 20 Staaten wurden letztes Jahr Menschen wegen mutmasslichen Terrorverbrechen zum Tode verurteilt oder hingerichtet. Dies geht aus einem Bericht hervor, den Amnesty International anlässlich des Welttages gegen die Todesstrafe veröffentlicht hat. -

Globale Studie Der Egoismus der reichen Länder verschlimmert die Flüchtlingskrise
Die reichen Länder haben bislang in der Flüchtlingskrise versagt und wollen sich aus der Verantwortung stehlen. 56 Prozent der Flüchtlinge weltweit sind auf gerade einmal 10 Staaten verteilt, die weniger als 2,5 Prozent des weltweiten BIP erwirtschaften. Dies geht aus einer Studie zur weltweiten Flüchtlingskrise hervor, die Amnesty International veröffentlicht hat. -

Iran Homa Hoodfar freigelassen
Dr. Homa Hoodfar, eine bekannte Anthropologie-Professorin, wurde am 26. September 2016 aus der Haft im Iran entlassen und in den Oman geflogen. Sie verfügt über die kanadische, iranische und irische Staatsbürgerschaft. Seit ihrer willkürlichen Festnahme am 6. Juni wurde sie im Evin-Gefängnis in Teheran in Einzelhaft gehalten. -

Sudan Glaubwürdige Belege für den Einsatz von Chemiewaffen in Darfur
In den vergangenen acht Monaten haben Streitkräfte der sudanesischen Regierung in der Region Darfur wiederholt Chemiewaffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Unter den Opfern sind auch Kinder. Das zeigt eine Untersuchung von Amnesty International, die heute auf einer Pressekonferenz in New York vorgestellt wird. -

Kolumbien Historischer Friedensschluss mit Fragezeichen
Über 50 Jahre lang dauerte der bewaffnete Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla. Am 26. September 2016 haben nun beide Parteien in Cartagena ein historisches Friedensabkommen unterzeichnet. Die Nachhaltigkeit dieses Erfolgs wird davon abhängen, ob es der Regierung gelingt, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Millionen von Opfern des jahrzehntelangen Konflikts zu schaffen. -

Ungarn Unwürdige Behandlung von Asylsuchenden ist politisches Kalkül
In Ungarn werden Menschen auf der Flucht schlecht behandelt, ihnen wird der Zugang zu einem Asylverfahren erschwert. Im Vorfeld des Referendums erreicht die gegen Flüchtlinge gerichtete politische Rhetorik einen neuen Höhepunkt. Der ungarische Premierminister Viktor Orban liefert sich ein gefährliches Kräftemessen mit der Europäischen Union. -

Mexiko Nach dem Verschwinden von 43 Studenten in Ayotzinapa: Zwei Jahre Untätigkeit der Regierung
Der fehlende Wille des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto, das gewaltsamen Verschwinden von 43 Studenten aufzuklären, ist kennzeichnend für den Umgang der mexikanischen Regierung mit Menschenrechten. -

Abstimmung über das Nachrichtendienstgesetz Kritik muss bei Umsetzung berücksichtigt werden
Amnesty International bedauert, dass das Nachrichtendienstgesetz angenommen wurde. Das Gesetz ermöglicht unverhältnismässige Überwachungsmassnahmen und stellt eine Bedrohung für die Privatsphäre und die Meinungsäusserungsfreiheit dar. Die Regierung ist nun aufgefordert, diese Bedenken bei der Umsetzung des Gesetzes zu berücksichtigen. -

Griechenland / Flüchtlinge Handlungsunfähigkeit der EU lässt Zehntausende von Asylsuchenden im Elend
Es ist ein Jahr her, seit die EU-Staaten sich auf eine gerechtere Verteilung von Asylsuchenden innerhalb Europas geeinigt haben. Passiert ist wenig: Von den versprochenen 66'000 Asylsuchenden aus Griechenland wurden bislang erst rund 4000 in anderen europäischen Ländern aufgenommen. -

Ägypten Kritische Stimmen sollen mundtot gemacht werden
Ein Strafgericht in Kairo hat am 17. September entschieden, dass die Bankkonten von zahlreichen Aktivistinnen und Aktivisten und Organisationen eingefroren werden. Betroffen sind führende und preisgekrönte Menschenrechtsanwältinnen und -anwälte und andere Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger. Amnesty International betrachtet das Urteil als einen unverhohlenen Angriff auf die ägyptische Menschenrechtsbewegung. -

Nigeria Polizei macht Folter zu lukrativer Einnahmequelle
Ein neuer Amnesty-Bericht deckt die Machenschaften einer nigerianischen Polizeieinheit auf, die sich durch die Folterung von Gefangenen bereichert. Die Sondereinheit SARS, die eigentlich gegen Gewaltkriminalität vorgehen soll, foltert systematisch Gefangene in ihrem Gewahrsam, um so «Geständnisse» oder Schmiergelder von Verwandten zu erpressen. -

Syrien Angriff auf Uno-Hilfskonvoi ist schweres Kriegsverbrechen
Der Angriff vom 19. September auf einen Hilfskonvoi der Uno und des Syrischen Roten Halbmonds ist eine erschütternde Verletzung fundamentalster Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Der Konvoi hätte Hilfsgüter an 78'000 Menschen in Aleppo bringen sollen. -

Deutschland: 25 Jahre nach Hoyerswerda Versäumnisse beim Schutz von Flüchtlingen
Auch 25 Jahre nach den Ausschreitungen in Hoyerswerda gibt es in Deutschland noch immer keine umfassenden Pläne für den systematischen Schutz von Flüchtlingsunterkünften und vor rassistischer Gewalt. Rassismus wird noch immer als Problem einiger weniger Rechtsextremer verkannt. -

Rio 2016 Das Erbe der Olympischen Spiele ist geprägt von Gewalt
Während den Olympischen Spielen vom 5. bis am 21. August 2016 sind in Rio de Janeiro Menschenrechte verletzt worden. In einem abschliessenden Bericht hält Amnesty International fest, dass namentlich das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit und das Recht auf physische Integrität nicht respektiert wurden. -

Petition zum Schutz der Flüchtlinge Der Bundesrat muss endlich handeln!
Amnesty Schweiz ruft den Bundesrat dazu auf, seine Versprechen wahr zu machen und 1500 besonders verletzliche Flüchtlinge des Syrienkonflikts so schnell als möglich aufzunehmen. In einer Petition fordert Amnesty von der Schweiz zudem, Italien und Griechenland mit der Aufnahme von Asylsuchenden zu entlasten. In Schweizer Bahnhöfen machten Dutzende von Aktivistinnen und Aktivisten auf das Schicksal von Menschen auf der Flucht aufmerksam. -

Nigeria Selbst Kinder und Frauen systematisch gefoltert
Amnesty International dokumentiert erschütternde Berichte über Folter in Nigeria. Selbst zwölfjährige Kinder und Frauen gehören zu den Opfern. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen die Terrorgruppe Boko Haram foltern Militärs und Polizeibeamte willkürlich Menschen. Die nigerianische Regierung muss endlich handeln und Folter zum Straftatbestand machen sowie die Täter bestrafen. -

Demokratische Republik Kongo iPhone 7: Der hohe Preis der Smartphones
Es ist soweit: Das von Fans lange erwartete iPhone 7 ist endlich auf dem Markt. Schlagworte der Apple-Werbung sind das elegante Design und die fortschrittliche Technologie. Doch ist wirklich alles, was drinsteckt, fortschrittlich? -

Syrisch-jordanische Grenze 75'000 sitzen im Niemandsland unter katastrophalen Bedingungen in der Falle
Videoaufnahmen und Satellitenbilder von behelfsmässigen Friedhöfen und Grabhügeln geben einen seltenen Einblick in das Niemandsland an der syrisch-jordanischen Grenze, in dem zehntausende Flüchtlinge in der Falle sitzen. Seit zwei Monaten sind sie zudem von jeglicher humanitären Hilfe abgeschnitten. -

USA Präsident Obama soll Edward Snowden begnadigen
Der US-amerikanische Präsident Barack Obama soll sich auf die richtige Seite der Geschichte stellen und den Whistleblower Edward Snowden begnadigen. Dies fordern Amnesty International und zahlreiche weitere Organisationen sowie Prominente in den USA. Edward Snowden drohen Jahrzehnte im Gefängnis, weil er die Menschenrechte verteidigt hat.
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