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Kanada Wirtschaftsprojekt bedroht Indigene
Ein riesiger Staudamm, der in der kanadischen Provinz British Columbia gebaut wird, verstösst gegen Kanadas Verpflichtungen, die Rechte indigener Gemeinschaften zu achten. Der Staudamm würde den Indigenen im Peace River Valley den Zugang zu Gebieten und Gewässern abschneiden, die zentraler Bestandteil ihrer Kultur und Lebensgrundlage sind. Dies belegt ein neuer Amnesty-Bericht. -

Das Versagen von Lonmin Erbärmliche Unterkunftsbedingungen rund um die südafrikanische Platinmine Marikana
Die Arbeiter in der südafrikanischen Platinmine Marikana leben weiterhin im Elend. Auch vier Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Arbeiterproteste durch die Polizei hat es die britische Minengesellschaft Lonmin verpasst, für angebrachte Wohnungen und Häuser zu sorgen. -

Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» «Anti-Menschenrechtsinitiative»: ohne Zweifel abzulehnen
Die SVP hat am 12. August 2016 die so genannte «Selbstbestimmungsinitiative, Schweizer Recht statt fremde Richter» eingereicht, die verlangt, dass Bundesrecht stets über Völkerrecht steht. Die Initiative ist ein Frontalangriff auf die Menschenrechte. Ihr offensichtliches Ziel ist die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK. -

Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» «Anti-Menschenrechtsinitiative»: ohne Zweifel abzulehnen
Die SVP hat am 12. August 2016 die so genannte «Selbstbestimmungsinitiative, Schweizer Recht statt fremde Richter» eingereicht, die verlangt, dass Bundesrecht stets über Völkerrecht steht. Die Initiative ist ein Frontalangriff auf die Menschenrechte. Ihr offensichtliches Ziel ist die Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK. -

Äthiopien Dutzende Tote bei Protesten in Äthiopien
Am Rande von Demonstrationen gegen die Regierung in Äthiopien sind fast 100 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte weitere Demonstranten seien bei den Protesten am Wochenende zudem verletzt worden, teilten Augenzeugen Amnesty International mit. -

Global Compact on Refugees Vorgespräche für Uno-Flüchtlingsgipfel kläglich gescheitert
Die Regierungen haben eine zentrale Chance verpasst, die globale Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Jetzt soll am Uno-Flüchtlingsgipfel vom 19. September nur noch ein stark verwässertes Dokument zur Abstimmung gelangen. -

Rio: Erbe der Olympischen Spiele gefährdet Drastische Zunahme von Tötungen durch die Polizei
Die Polizei in Rio hat zwischen April und Juni dieses Jahres 124 Personen getötet. Kurz vor den Olympischen Spielen nahm die Zahl der Tötungen damit im Vorjahresvergleich um 103 Prozent zu. -

Türkei Klima der Angst
In der Türkei sind mehr als 131 Medienunternehmen geschlossen worden, mehr als 40 Journalistinnen und Journalisten wurden verhaftet. Die unter dem Ausnahmezustand erlassenen Dekrete der türkischen Regierung sind weder zwingend notwendig, noch legitim oder verhältnismässig -

Rio 2016 120'000 Unterschriften ans olympische Organisationskomitee
Am 27. Juli 2016 übergab Amnesty Brasilien die bisher gesammelten 120'000 Unterschriften an das lokale Organisationskomitee (LOC) der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Die Petition fordert «Olympische Spiele ohne Polizeigewalt» und richtet sich an die brasilianischen Behörden und an das Internationale Olympische Komitee. -

Global Compact on Refugees Nationale Interessen bedrohen Uno-Aktionsplan für Flüchtlinge
Es bleibt nur noch wenig Zeit, bis der finale Textentwurf für den weltweiten Aktionsplan zur Eindämmung der Flüchtlingskrise stehen muss. Doch in der Endphase der Verhandlungen torpedieren einige Länder wegen nationaler Interessen eine gerechte Aufteilung der Verantwortung. -

Türkei Gefangene nach Putschversuch gefoltert
Amnesty International liegen glaubwürdige Beweise vor, dass Gefangene in offiziellen und inoffiziellen Hafteinrichtungen in der Türkei gefoltert werden. Es gibt Berichte über schwere Misshandlungen und Vergewaltigungen. Amnesty fordert, dass unabhängige Beobachterinnen und Beobachter sofort Zugang zu allen Hafteinrichtungen erhalten. -

Türkei Ausnahmezustand nicht auf Kosten der Menschenrechte
Präsident Erdogans Ankündigung, für mindestens drei Monate den Ausnahmezustand zu verhängen, darf nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen, fordert Amnesty International. Der Ausnahmezustand darf kein Vorwand für die Einschränkung der Meinungsfreiheit, willkürliche Verhaftungen oder gar Folter sein. -

Indien Wirtschaftswachstum auf Kosten der Menschenrechte
Der Landerwerb und die Bergbauarbeiten des indischen Staatsunternehmens «Coal India Limited», des grössten Kohleförderers der Welt, haben tiefgreifende Folgen für indigene Adivasi-Gemeinschaften. -

Ukraine Beide Konfliktparteien verantwortlich für Geheimgefängnisse und Folter
Sowohl die ukrainischen Regierungstruppen als auch die russischen Separatisten in der Ostukraine nehmen willkürlich Zivilpersonen gefangen und foltern in Geheimgefängnissen. Das dokumentieren die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch in einem gemeinsamen Bericht. -

Türkei nach dem gescheiterten Putsch Menschenrechte ernsthaft in Gefahr
Amnesty International warnt davor, dass die Menschenrechte in der Türkei ernsthaft in Gefahr sind. Nach dem Putschversuch kam es zu Massenverhaftungen und Amtsenthebungen. Hohe Regierungsbeamte fordern die Todesstrafe für die Drahtzieher des Putsches. Gefangene sollen misshandelt worden sein. -

Gesundheit als Druckmittel Iran setzt das Leben politischer Gefangener aufs Spiel
Die iranischen Behörden spielen mit dem Leben von Gewissensgefangenen und anderen politischen Häftlingen, indem sie ihnen systematisch medizinische Hilfe vorenthalten. Amnesty International dokumentiert in einer neuen Untersuchung, wie Gefangene im Iran schweren Gesundheitsrisiken ausgesetzt werden. -

Lebendig begraben Isolationshaft in den USA
Langjährige Isolationshaft von Menschen in dem einzigen Hochsicherheitsgefängnis der US-Regierung ist grausam, unmenschlich und erniedrigend und verstösst gegen internationales Recht. Amnesty International kritisiert die Pläne der US-Regierung, die Isolationshaft für Gefangene in Bundesgefängnissen sogar noch auszuweiten und fordert, Isolationshaft nur in Ausnahmefällen und niemals über eine lange oder gar unbegrenzte Zeit zu verhängen. -

Südsudan Armee begeht Gräueltaten an Zivilbevölkerung
Im Südsudan begehen Regierungssoldaten trotz des Friedensabkommens mit den Rebellen weiterhin ungestraft mutmassliche Kriegsverbrechen: Menschen werden willkürlich ermordet, Frauen entführt und in Gruppen von mehreren Soldaten vergewaltigt, Kinder und ältere Menschen bei lebendigem Leib in ihren Häusern verbrannt. Dies belegt ein neuer Amnesty-Bericht. -

Flüchtlinge EU baut weiter an der Festung Europa
Die EU-Kommission hat Pläne zur Reform des Asylsystems und zur Aufnahme von Kontingentsflüchtlingen vorgelegt. Was als Lösung für den Schutz besonders verletzlicher Flüchtlinge präsentiert wurde, ist in Wahrheit der zynische Versuch, die Mauern der Festung Europa zu verstärken. -

Kamerun Schwere Menschenrechtsverletzungen im Kampf gegen Boko Haram
In Kamerun werden mehr als 1 000 Menschen unter unmenschlichen Bedingungen in hoffnungslos überfüllten Gefängnissen festhalten, weil sie der Unterstützung der Terrororganisation Boko Haram beschuldigt werden. Dutzende sind bereits an den Folgen von Krankheiten und Unterernährung oder durch Folter gestorben.
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