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Katar: Missbrauch von Arbeitern für die WM 2022 Die hässliche Seite des schönen Spiels
Systematische Ausbeutung bis hin zur Zwangsarbeit: In einem neuen Bericht legt Amnesty International den Missbrauch von Arbeitsmigranten für das Khalifa International Stadion in Doha dar, welches für die Fussball-WM 2022 erneuert wird. -

Abstimmung vom 5. Juni 2016 Das sagt Amnesty zur Revision des Asylgesetzes
Amnesty International empfiehlt ein Ja zur Revision des Asylgesetzes, auch wenn diese eine erneute Verschärfung beinhaltet. Doch die Vorteile überwiegen, wie beispielsweise eine kostenlose Rechtsberatung für Asylsuchende. Die Abstimmung wird am 5. Juni 2016 stattfinden. -

Kein sicheres Drittland Türkei schiebt widerrechtlich Flüchtlinge nach Afghanistan ab
Nur wenige Stunden nach Unterzeichnung des Flüchtlingsabkommens mit der EU hat die Türkei widerrechtlich etwa 30 afghanische Flüchtlinge nach Afghanistan abgeschoben. Amnesty International liegen Informationen vor, die belegen, dass die türkischen Behörden den schutzsuchenden Männern, Frauen und Kindern ein faires Asylverfahren verweigert haben. In Afghanistan müssen die abgeschobenen Menschen wegen der Taliban um ihr Leben fürchten. -

Syrische Flüchtlinge in Jordanien Kein Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung
Flüchtlinge, die wegen Kriegsverletzungen dringend auf medizinische Notversorgung angewiesen sind, konnten nicht nach Jordanien einreisen. Sie mussten umkehren, einige starben an der jordanischen Grenze, wie ein Amnesty-Bericht dokumentiert. Vielen Flüchtlingen in Jordanien fehlt ausserdem oft das Geld oder sie haben nicht die notwendigen Papiere, um sich behandeln zu lassen. -

Belgien Amnesty verurteilt die Terrorattacken aufs Schärfste
Amnesty International verurteilt die jüngsten Anschläge vom 22. März 2016 in Brüssel, die mehrere Todesopfer gekostet haben, auf das Schärfste. Diese Attentate zeugen von einer tiefen Missachtung gegenüber dem Leben von unschuldigen Zivilisten und Zivilistinnen. -

Apple vs. FBI Die Schwächung der Verschlüsselung bedroht Menschenrechte
Die Angriffe von Regierungen gegen die Verschlüsselung der Online-Kommunikation bedrohen unsere Privatsphäre und unsere Sicherheit. Amnesty International nimmt Stellung zum Konflikt zwischen Apple und dem FBI. Die US-Ermittlungsbehörde will den Konzern zwingen, Software zur Umgehung der iPhone-Verschlüsselung zu liefern. -

Abkommen zwischen der EU und der Türkei Historischer Schlag für die Rechte von Flüchtlingen
Die schönfärberischen Versprechungen der europäischen Regierungschefs verbergen nicht, wie viele Widersprüche der Flüchtlings-Deal zwischen der EU und der Türkei beinhaltet. -

1 Jahr Krieg in Jemen Amnesty fordert umfassendes Waffenembargo
Nach einem Jahr Krieg ist die Lage für die Zivilbevölkerung in Jemen desaströs. Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen sind an der Tagesordnung. Amnesty International fordert deshalb den Stopp jeglicher Waffenlieferungen an die Konfliktparteien. -

Aserbaidschan 10 Gewissensgefangene freigelassen
Es ist ein Hoffnungsschimmer für die bedrängte Zivilgesellschaft: Am 17.3. hat Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev einen Erlass unterschrieben, der die Freilassung von 148 Gefangenen, darunter 10 Gewissensgefangenen, anordnet. -

Rückblick Veranstaltungsreihe Zwei Syrerinnen berichten aus erster Hand
Die beiden syrischen Aktivistinnen Amal Nasr und Raneem Ma’touq erzählten vom 7. bis 12. März 2016 in verschiedenen Städten der Schweiz von ihrem Leben in Syrien und ihrem Engagement für die Menschenrechte. -

Anti-Burka-Initiative Frauenrechte stärken statt Islamismus-Angst schüren
Die Anti-Burka-Initiative, über die die Schweizer Stimmbevölkerung am 7. März 2021 abstimmt, ist ein weiterer Versuch, mit Symbolen Politik zu betreiben, die den Menschenrechten – einschliesslich der Frauenrechte – zuwiderläuft. Frauen werden instrumentalisiert, um Stereotype über den Islam zu fördern, Islamismus-Ängste zu schüren und mit immer neuen Gesetzen die Grundrechte der ausländischen Bevölkerung zu attackieren. -

Nigeria Keine Gerechtigkeit für die Opfer des Giwa-Massakers
Zwei Jahre nachdem in der Stadt Maiduguri im Bundesstaat Borno mehr als 640 Häftlinge von nigerianischen Soldaten massakriert wurden, ist immer noch keine wirksame, unparteiische und unabhängige Untersuchung eingeleitet worden. -

Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei Flüchtlinge sind keine Ware
Am EU-Gipfel vom 17. und 18. März 2016 in Brüssel soll die geplante Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei verabschiedet werden. Die Europäische Union möchte die Türkei als Grenzwächter einsetzen, um die Flüchtlinge an einer Einreise nach Europa zu hindern. Kommt die Vereinbarung zustande, markiert der am Gipfel vom 8. März ausgearbeitete Vorschlag einen wichtigen Schritt hin zum Abbau des internationalen Schutzes der Rechte der Flüchtlinge. -

Syrien Überlebende schildern 31 Foltermethoden
Zum Jahrestag der ersten Massenproteste in Syrien gibt Amnesty International den Opfern von Menschenrechtsverletzungen eine Stimme. In einem neuen Bericht beschreiben Überlebende die systematischen Foltermethoden, die Sicherheitskräfte, Militär und regierungstreue Banden anwenden. -

5 Jahre humanitäre Tragödie in Syrien #WithSyria: Aerial-Art-Aktion auf dem Berner Münsterplatz
Rund 200 Menschen formten am Nachmittag des 12. März auf dem Berner Münsterplatz den Schriftzug #WithSyria. Sie forderten damit zum fünften Jahrestag des Beginns der humanitären Tragödie in Syrien ein Ende der Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Syrien, Zugang für humanitäre Hilfe und die Freilassung der zehntausenden Gefangenen. -

Welttag gegen Internetzensur Ai Weiwei, Snowden und Pussy Riot protestieren gegen Zensur im Internet
Regierungen rund um den Globus setzen neue Gesetze und Technologien ein, um das Internet zu kontrollieren, meist im Namen der Sicherheit und der Terrorbekämpfung. Zum Welttag gegen Internetzensur lanciert Amnesty International gemeinsam mit dem Internetservice AdBlock eine Aktion, an welcher sich Prominente wie Edward Snowden, die russische Popgruppe Pussy Riot und der chinesische Künstler Ai Weiwei beteiligen. -

Nordkorea Keine Verbindung zur Aussenwelt – getrennte Familien verzweifelt
Wer in Nordkorea dabei erwischt wird, mit einem Mobiltelefon im Ausland lebende Familienangehörige zu kontaktieren, riskiert Haft in einem Straflager. Die Regierung kontrolliert die Nutzung von Mobiltelefonen und Internet immer stärker, um ihr Informationsmonopol zu erhalten. Dies belegt der Amnesty-Bericht «Connection Denied». -

Lateinamerika und Karibik Wie Staaten die sexuellen und reproduktiven Rechte der Frauen verletzen
Millionen Frauen und Mädchen in Lateinamerika sind einer Gesundheitsversorgung ausgesetzt, die stärker von Religion und gesellschaftlichen Stereotypen bestimmt wird, als vom Wunsch, Leben zu retten. Dies zeigt ein neuer Bericht von Amnesty International. -

Kasachstan Die Folterer gehen straflos aus
Jedes Jahr registrieren Menschenrechtsorganisationen in Kasachstan Hunderte von Folterfällen. Aufgeklärt werden diese Fälle nur selten und zur Rechenschaft gezogen werden die Verantwortlichen noch weniger. Dies kritisiert Amnesty International im Bericht «Dead End Justice: Impunity for Torture in Kazakhstan»(«Sackgasse Justiz: Straflosigkeit für Folter in Kasachstan»). -

Nein zur Durchsetzungsinitiative Jetzt müssen weitere Angriffe auf Rechtsstaat und Menschenrechte wirksam verhindert werden!
Amnesty International ist sehr erleichtert, dass dieser Frontalangriff auf den Rechtsstaat und die Menschenrechte dank einer überaus breiten Mobilisierung abgewehrt werden konnte. Jetzt gilt es, weitere derartige Attacken und völkerrechtswidrige Initiativen zu verhindern. Der Abstimmungskampf hat zudem gezeigt: Das Verständnis für die Bedeutung der Menschenrechte als Schutz für uns alle muss weiter gefördert werden.
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