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Russland Fall Politkowskaja: Verurteilung von fünf Angeklagten erst ein kleiner Schritt
Die Verurteilung von fünf Angeklagten am 20. Mai 2014 durch ein Moskauer Gericht im Zusammenhang mit dem Mord an der russischen Journalistin und Regimekritikerin Anna Politkowskaja ist nur ein sehr kleiner Schritt in Richtung Gerechtigkeit, kritisiert Amnesty International. -

Libanon/Syrien Syrische Flüchtlinge in Not und die Weltgemeinschaft verharrt in Apathie
Im Libanon erhalten syrische Flüchtlinge oft keine medizinische Versorgung. Das belegt ein neuer Bericht von Amnesty International. Die Internationale Gemeinschaft muss endlich handeln. Auch die Schweiz muss mehr Flüchtlinge aufnehmen. -

Mädchenentführung Nigerianische Sicherheitskräfte haben Warnungen in den Wind geschlagen
Erdrückende Zeugenaussagen, die Amnesty International gesammelt hat, zeigen auf: Die nigerianischen Sicherheitskräfte haben mehrfache Vorwarnungen über den geplanten Angriff von Boko Haram auf das Mädcheninternat in der Stadt Chibok am 14. April einfach ignoriert! -

Neue Kampagne Gelbe Karte für Brasilien
Im Vorfeld der Fussball-Weltmeisterschaft startet Amnesty International eine Kampagne für Meinungs- und Versammlungsfreiheit und gegen Polizeigewalt in Brasilien. -

Weissrussland Eishockey-WM: Fairplay für die Menschenrechte
Vom 9. bis 25. Mai 2014 findet in Belarus (Weissrussland) die Eishockey-Weltmeisterschaft statt. An der WM wird auch die schweizerische Eishockey-Auswahl als Vize-Weltmeisterin teilnehmen. -

Generalversammlung 2014 Gegen die Angriffe auf die Europäische Menschenrechtskonvention
Die Mitglieder der Schweizer Sektion von Amnesty International wollen sich vermehrt für die Grundrechte aller und gegen die Angriffe auf die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) als deren Garantin engagieren. An ihrer Generalversammlung vom 3.-4. Mai in Bern haben die rund 250 anwesenden Mitglieder ausserdem gefordert, die unbürokratische Aufnahme von syrischen Flüchtlingen zu erleichtern, die Rechte der Schweizer Jenischen zu sichern und die Abschiebung von homosexuellen Asylsuchenden zu verhindern. -

Abstimmung vom 18. Mai Nein zur Pädophilie-Initiative: Unverhältnismässig und zu beschränkt
Die Schweizer Sektion von Amnesty International anerkennt, dass sexuelle Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche mit aller Härte verfolgt und bestraft werden müssen, lehnt jedoch die Initiative «Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen» klar ab. -

Kolumbien Menschenrechte gehören ins Zentrum der Präsidentschaftswahlen
Am 25. Mai 2014 finden in Kolumbien inmitten der Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens ( FARC) Präsidentschaftswahlen statt. Amnesty International hat dies zum Anlass genommen, den fünf PräsidentschaftskandidatInnen einen offenen Brief zu schreiben. In diesem fordert Amnesty die KandidatInnen auf, zu erklären, mit welchen konkreten Massnahmen sie die seit Jahren vorhandenen Menschenrechtsprobleme im Land anzugehen gedenken. -

Mexiko Keine Straffreiheit bei der Armee – ein historischer Moment
Jahrzehntelang sind in Mexiko Armeeangehörige für Morde, Verschwindenlassen, Vergewaltigungen und andere Menschenrechtsverletzungen straffrei geblieben: Von Militärs verübte Straftaten jeder Art wurden ausschliesslich von der Militärjustiz bearbeitet, was zu praktisch keinen Verurteilungen führte. -

Schweiz am Scheideweg Schutz fundamentaler Rechte muss gewährleistet bleiben
Wer garantiert unsere Freiheit und Sicherheit? Welchen Schutz geniessen Minderheiten in der Schweiz? Wo kann jede und jeder Einzelne ihre oder seine fundamentalen Rechte einklagen? Viele Schweizerinnen und Schweizer zögern bei der Beantwortung dieser Fragen. -

Bedrohung, Entführung, Folter und Mord Journalisten in Pakistan leben gefährlich
Medienschaffende in Pakistan werden aufgrund ihrer Arbeit eingeschüchtert, bedroht, entführt, gefoltert und sogar getötet. Das belegt der aktuelle Bericht von Amnesty International A bullet has been chosen for you: Attacks on journalists in Pakistan. Dazu hat Amnesty International 70 Vorfälle vor Ort untersucht und mehr als 100 Journalistinnen und Journalisten im Land befragt. -

Ukraine Verschleppte Journalisten und Beamte müssen freigelassen werden
Die Journalistinnen und Journalisten und Beamtinnen und Beamten, die von einer bewaffneten separatistischen Gruppe im Osten der Ukraine rechtswidrig festgehalten und als «Druckmittel» eingesetzt werden, müssen unverzüglich freigelassen werden. Amnesty International befürchtet, dass ihnen Folter und andere Misshandlungen drohen könnten. -

Nach der Räumung der Jenischen von der Kleinen Allmend Menschenrechtsorganisationen kritisieren Polizeieinsatz und fordern rasche und respektvolle Lösungen für die Fahrenden
Nach der gestrigen Räumung des von der «Bewegung Schweizer Reisende» organisierten Protestcamps auf der Kleinen Allmend in Bern kritisieren die Gesellschaft für bedrohte Völker und Amnesty International den entwürdigenden Polizeieinsatz gegen die jenischen Familien. Sie bedauern den fehlenden politischen Willen, eine respektvolle Lösung zu finden. Umso mehr müssen Bund und Kantone nun ihrer Pflicht nachkommen, Stand- und Durchgangsplätze für die Jenischen zu schaffen. -

Spanien Demonstrationsfreiheit unter Druck
Das Recht, friedlich zu demonstrieren, gerät in Spanien zunehmend unter Druck: Die spanische Polizei geht mit unverhältnismässiger Gewalt gegen Demonstrierende vor und bleibt dabei weitgehend straffrei, während die spanische Regierung die Gesetzgebung noch repressiver gestalten will. Eine neue Recherche von Amnesty International dokumentiert die Entwicklungen der jüngsten Zeit. -

Jenische auf der Kleinen Allmend Menschenrechtsorganisationen fordern rasche Lösung ohne Gewalt
Die Behörden von Stadt und Kanton Bern sollen die angedrohte Zwangsräumung der rund 120 jenischen Familien von der Kleinen Allmend unbedingt vermeiden und ihnen statt dessen einen anderen Standort zuweisen, fordern die Gesellschaft für bedrohte Völker und Amnesty International Schweiz. Die Forderungen der Fahrenden nach geeigneten Standplätzen seien legitim. Verbale und tätliche Gewaltattacken der Polizei im Zusammenhang mit der aktuellen Situation sollen untersucht werden. -

Brasilien vor der Fussball-WM Menschenrechte in Gefahr
Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit wird in Brasilien knapp zwei Monate vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft zunehmend eingeschränkt. -

CIA Folter-Offenlegung Ein erster Schritt
Amnesty International begrüsst den Beschluss des Geheimdienstaussschuss des US-Senats, eine Zusammenfassung seines Berichts zu den CIA-Folterpraktiken zu veröffentlichen. -

Rohe Gewalt, Rassismus, Strafffreiheit Die griechische Polizei agiert nach eigenen Gesetzen
Eine über Jahre etablierte Kultur der Strafffreiheit, tief verwurzelter Rassismus, hohe Gewaltbereitschaft, darunter auch exzessiver Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten und Misshandlungen von Flüchtlingen und Migrantinnen: Eine Untersuchung von Amnesty International dokumentiert erschreckende Auswüchse bei der griechischen Polizei. -

Unzureichende Aufnahmebedingungen EU-Staaten dürfen keine Asylsuchenden nach Bulgarien zurückschicken
Die europäischen Länder sollen keine Asylsuchenden nach Bulgarien zurück überstellen, bis das Land seine verheerenden Aufnahmebedingungen tatsächlich verbessert hat und die gravierenden Schwachstellen im Asylverfahren beseitigt sind. -

Arms Trade Treaty / Internationaler Waffenhandelsvertrag Staaten verzögern internationale Rüstungsexportkontrolle
Ein Jahr nach dem Uno-Beschluss über einen internationalen Waffenhandelsvertrag fordert Amnesty International seine schnelle Umsetzung. Auch die Schweiz soll den Vertrag jetzt zügig ratifizieren.
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