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Amnesty begrüsst Urteil des EGMR im Fall «Hirsi» Mehr Schutz für Bootsflüchtlinge
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 23. Februar 2012 im Fall «Hirsi Jamaa und andere gegen Italien» entschieden. Das Urteil verbessert den Schutz von Flüchtlingen auf hoher See. Amnesty International begrüsst den Entscheid des EGMR und fordert die EU auf, Schutzbedürftigen sicheren Zugang nach Europa und Recht auf Asyl zu gewähren. -

Binnenflüchtlinge sind die vergessenen Opfer des Konflikts Afghanistan blockiert Hilfe für Vertriebene
Im vergangenen Monat sind allein in den Slums von Kabul mindestens 28 Kinder erfroren. Ihre Familien waren vor Kämpfen in ihren Heimatprovinzen geflohen. Sie gehören nun zu der halben Million Binnenvertriebener, die unter elenden Bedingungen in Kabul und anderen Städten in provisorischen Unterkünften leben. Ein heute veröffentlichter Bericht von Amnesty International dokumentiert das Schicksal dieser Flüchtlinge. Die Menschenrechtsorganisation fordert die afghanische Regierung auf, die Einschränkung der humanitären Hilfe für die Binnenvertriebenen umgehend zu beenden. -

Amnesty setzt Prioritäten für die laufende Legislaturperiode Ein Parlament für die Menschenrechte
Die Schweizer Sektion von Amnesty International richtet sich mit einer Agenda für die Menschenrechte an die Mitglieder des National- und Ständerats. Das Dokument fasst vordringliche Themen zusammen, welche in der laufenden Legislatur behandelt werden sollten. Gefordert werden eine nationale Gesetzgebung im Einklang mit dem Völkerrecht, insbesondere im Asylbereich und bei den Menschenrechten, und eine verbesserte Kontrolle des Waffenhandels. -

Aktion für Friedensgemeinde in Kolumbien Fax Lawine an den Präsidenten von Kolumbien
Inmitten des bereits über 40 Jahre währenden internen bewaffneten Konflikts in Kolumbien haben sich die BewohnerInnen einer abgelegenen ländlichen Region im Nordwesten Kolumbiens 1997 zu einer Friedensgemeinde zusammengeschlossen und ihre Neutralität gegenüber allen bewaffneten Akteuren – Sicherheitskräfte, Paramilitärs, Guerilla – erklärt. -

Uno / ATT Politische Schachzüge riskieren Menschenleben
Nach den Uno-Gesprächen über das geplante Waffenhandelsabkommen (ATT) kritisiert Amnesty die Regierungen, die mit Winkelzügen ein starkes Abkommen sabotieren und damit das Leben von Millionen von Menschen riskieren. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Khader Adnan: Administrativhäftling in akuter Lebensgefahr
Der palästinensische Aktivist Khader Adnan ist in akuter Lebensgefahr. Er befindet sich seit 18. Dezember 2011 im Hungerstreik. Damit protestiert er gegen die durch Israel ohne Anklage und Prozess verhängte "Administrativhaft". -

Uganda Wachsende Repression gegen Schwule und Lesben
Mit dem Vorwurf, die Veranstaltung sei illegal, liess der ugandische Minister für Ethik und Integrität am Dienstag, dem 14. Februar 2012, einen Workshop räumen, in dem die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transmenschen (LGBT) zur Debatte standen. Dies kurz bevor das Parlament erneut über eine Verschärfung der Gesetzgebung gegen Homosexuelle diskutieren soll. -

Honduras Gefängnisbrand
Die honduranischen Behörden müssen eine unabhängige Untersuchung einleiten über den Brand im Comayagua Gefängnis, bei dem mehr als 300 Gefangene gestorben und viele andere mit schweren Brandwunden davon gekommen sind. -

Libyen Ausser Kontrolle: Schwere Menschenrechtsverletzungen durch Milizen
Ein Jahr nach Beginn der Proteste gegen das Regime Gaddafi operieren in ganz Libyen bewaffnete Milizen. Sie begehen ungestraft schwere Menschenrechtsverletzungen und schaffen ein Klima der Unsicherheit. So stellen sie den Aufbau rechtsstaatlicher Institutionen in Frage. Dies ist das Fazit eines neuen Berichts von Amnesty International. -

Uno / ATT Eine historische Chance
Die Uno diskutiert zurzeit in New York über das Waffenhandelsabkommen (ATT), das im Juli verabschiedet werden soll. Amnesty ist vor Ort und fordert einen robusten ATT, der die Menschenrechte schützt. -

Bahrain Ein Jahr danach: Repression geht weiter
Am 14. Februar 2011 schlugen die bahrainischen Sicherheitsorgane die friedliche Protestbewegung mit saudischer Hilfe brutal nieder. -

Aerial Art Luftbild-Aktion in Bern
Rund 120 Amnesty-AktivistInnen haben auf dem Berner Münsterplatz das Wort «Tahrir» geformt – in Solidarität mit der arabischen Demokratiebewegung. -

Globaler Solidaritätstag zu einem Jahr «Arabischer Frühling» Tahrir in Bern: Luftbild-Aktion von Amnesty
Seit mehr als einem Jahr demonstrieren die Menschen im arabischen Raum für Freiheit und Menschenrechte. Am 11. Februar 2012, ein Jahr nach dem Sturz des Mubarak-Regimes in Ägypten, organisiert Amnesty International einen globalen Solidaritätstag für die Demokratiebewegung im arabischen Raum. Die Schweizer Sektion holt den berühmten Tahrir-Platz nach Bern und veranstaltet auf dem Münsterplatz eine Luftbild-Aktion. -

Sudan Waffen aus China und Russland schüren Darfur-Konflikt
Waffenlieferungen aus China, Russland und Weissrussland führen zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen in der konfliktreichen sudanesischen Region Darfur. Die Waffenverkäufe in den Sudan zeigen einmal mehr, dass das bestehende Uno-Embargo unwirksam ist und dass die Staaten endlich ein striktes Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels abschliessen müssen. -

Paraguay Zwangsvertriebene Indigene gewinnen Landrechtsstreit
Dank einem Abkommen zwischen paraguayischen Behörden und einem Landbesitzer, das in der Woche vom 30. Januar erzielt wurde, können die «Yakye Axa» aufatmen. Sie haben einen Sieg errungen. -

Türkei Zweifel an Untersuchungen zu Bombardements in Uludere
Amnesty International hat gegenüber den türkischen Behörden ernste Besorgnis bezüglich der Untersuchungen über die Bombardierung von Zivilisten durch ein Kriegsflugzeug im Kreis Uludere/ Qileban in der Provinz Şırnak im Südosten der Türkei ausgedrückt. -

Syrien Unverantwortliches Veto von Russland und China
Einen Tag, nachdem die syrische Armee einen Grossangriff auf Wohngebiete der Stadt Homs eingeleitet hatte, blockierten Russland und China im Uno-Sicherheitsrat einen zahmen Resolutionsentwurf zu Syrien. -

Indien 47 Personen bei Protest gegen Giftschlamm-Deponie festgenommen
Amnesty International fordert die Behörden des ostindischen Staates Orsissa dazu auf, 47 BewohnerInnen aus dem Dorf Rengopalli freizulassen. Diese wurden am 21. Januar festgenommen, weil sie friedlich gegen die Verschmutzung ihres angestammten Landes durch die Bauxit-Raffinerie der Firma Vedanta Aluminium Lanjigarh protestiert hatten. -

Syrien / Russland Wie viele Menschen müssen noch sterben?
Der Uno-Sicherheitsrat verhandelt über eine neue Resolution zu Syrien. Amnesty macht weltweit Druck auf die russische Regierung , damit sie eine deutliche Verurteilung des Assad-Regimes nicht blockiert. -

MigrantInnen auf ihrem Weg durch Mexiko «Was würden Sie mitnehmen?»
«Send socks Aktion»: Für mexikanische MigrantInnen sind Socken das wichtigste, was sie für ihre Reise brauchen. Schicken Sie ihnen ein paar Socken jetzt online: www.sendsocks.org
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