News
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Japan Neuer Minister will Wiederaufnahme von Hinrichtungen
Der neue Justizminister in Japan kündigte die Wiederaufnahme von Hinrichtungen an. Amnesty International lancierte eine Briefaktion gegen diesen Entscheid. -

Türkei Keine Gerechtigkeit im Fall Hrant Dink
Die türkischen Behörden haben versagt, sich mit der mutmasslichen Verwicklung staatlicher Bediensteter in die Ermordung des Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Hrant Dink zu befassen. -

Ägypten Viele Parteien befürworten Todesstrafe und Diskriminierung von Frauen
Zum Jahrestag der ägyptischen Revolution: Eine Amnesty-Befragung der Parteien ergibt ein zwiespältiges Resultat. Viele Parteien sind für die Abschaffung der Notstandsgesetze und gegen Folter – aber auch für die Todesstrafe und die Diskriminierung von Frauen. -

Guatemala Aktion für Norma Cruz Fax-Lawine an die Staatsanwältin von Guatemala
Die Menschenrechtsverteidigerin Norma Cruz aus Guatemala leitet die Stiftung Sobrevivientes (die Überlebenden). Weil sie sich für Frauen einsetzt, die Opfer von Gewalt wurden und sie dabei unterstützt, Täter strafrechtlich zu verfolgen, hat sie wiederholt Morddrohungen erhalten. -

Tunesien Menschenrechte in die neue Verfassung
Am 14. Januar 2011 wurde die die repressive Herrschaft von Ben Ali in Tunesien gestürzt. Ein Jahr später hoffen die TunesierInnen darauf, dass ihre Menschenrechte geschützt und in der neuen Verfassung verankert werden. -

Mongolei und Ghana Schritte zur Abschaffung der Todesstrafe
Die Mongolei hat einen entscheidenden Schritt zur Abschaffung der Todesstrafe unternommen. Auch aus Ghana gibt es gute Nachrichten in dieser Hinsicht. -

Iran Kritik an Todesurteil wegen «Spionage»
Der US-Amerikaner Amir Hekmati, der wegen angeblicher Spionage im Iran zum Tod verurteilt wurde, darf nicht hingerichtet werden, verlangt Amnesty International. Politische Gefangene im Iran sind akut von Hinrichtung bedroht. -

Iran Sakineh Ashtiani henken statt steinigen?
Neue Meldungen in iranischen Medien lassen befürchten, dass die zum Tod verurteilte Sakineh Ashtiani schon bald durch den Strang – nicht durch Steinigung – hingerichtet werden könnte. -

China Selbst über die Festtage haben Aktivistinnen keine Ruhe
Es scheint, als habe die chinesische Regierung über die Festtage alles in ihrer Macht stehende unternommen, um Personen die sie als «UnruhestifterInnen» ansieht, hinter Gitter zu bringen. Ni Yulan ... -

Mexiko Gerechtigkeit für Valentina Rosendo Cantú
«Der mexikanische Staat erkennt die internationale Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen im Fall Valentina Rosendo Cantú an.» So lautete ein Teil der Entschuldigung, die der mexikanische ... -

Schweiz Nationalrat stimmt für Verbot von Streumunition
Der Nationalrat hat am 21. Dezember mit klarer Mehrheit entschieden, auf die Ratifizierung der Oslo-Konvention zum Verbot von Streumunition einzutreten. -

China Gefoltert und verschwunden: Gao Zhisheng muss erneut ins Gefängnis
Gemäss staatlichen Medienberichten muss der Menschenrechtsanwalt Gao Zhigheng erneut ins Gefängnis, weil er offenbar gegen die Auflagen seiner Freilassung verstossen habe. -

Ägypten Keine Waffen für die blutige Repression
Der Export von Waffen und Munition für die Sicherheitskräfte in Ägypten muss gestoppt werden, verlangt Amnesty International angesichts der brutalen Gewalteinsätze gegen die Proteste. -

DR Kongo Verhaftungen und Einschüchterung nach den Wahlen
Amnesty International ruft die kongolesischen Sicherheitsorgane auf, ihre Einschüchterungs kampagne und die Verhaftung von Regierungskritikern einzustellen. Die Kritik betrifft Vorwürfe über umfangreiche Fälschungen bei der Präsidentschaftswahl. -

Sudan, Südsudan Zerstörung und Vertreibung in Abyei
Nachdem im Mai 2011 Kämpfe in der an der Grenze zum Südsudan gelegenen, umstrittenen Region Abyei ausgebrochen sind, sind über 100'000 Personen und damit fast die gesamte Bevölkerung der Region vertrieben worden. Amnesty-Delegierte trafen auf entleerte Städte und Dörfer, die weitgehend zerstört sind. -

Verbot der Streumunition Die Schweiz muss die Oslo-Konvention ratifizieren
Acht Schweizer NGOs rufen den Nationalrat dazu auf, für die Ratifizierung der Oslo-Konvention zu stimmen, welche Herstellung und Gebrauch von Streumunition verbietet. Die Annahme des Streumunition-Verbotes ist nicht nur im Sinne der humanitären Tradition der Schweiz, sondern auch im Interesse der Sicherheit der eigenen Bevölkerung. Eine Zulassung der Streumunition, welche jährlich Tausende von zivilen Opfern verursacht, würde im Kriegsfall vor allem die Schweizer Bevölkerung gefährden. Die Oslo-Konvention wurde in kurzer Zeit von 111 Staaten unterzeichnet und von 66 Staaten ratifiziert – darunter alle Nachbarn der Schweiz mit Ausnahme von Lichtenstein. -

Nach dem Tod von Kim Jong-il Machtwechsel in Nordkorea: Eine Chance für die Menschenrechte?
Nach dem Tod von Kim Jong-il und der anstehenden Machtübernahme durch seinen Sohn Kim Jong-un stellt sich die Frage, ob die neue Führung die katastrophale Menschenrechtsbilanz des Landes verbessern wird. Kim Jong-il hinterlässt, wie sein Vater vor ihm, Millionen NordkoreanerInnen in tiefer Armut, ohne Zugang zu ausreichender Nahrung und medizinischer Versorgung. Hunderttausende Gefangene sind in menschenunwürdigen Arbeitslagern inhaftiert. Die neue Regierung muss mit dieser menschenverachtenden Politik der Vergangenheit brechen. -

Tunesien 1 Jahr danach: Keine Gerechtigkeit für die Opfer der Revolution
Vor einem Jahr zündete sich der Gemüsehändler Mohamed Bouazizi aus Verzweiflung über die entwürdigende Behandlung durch die Behörden des Regimes Ben Ali selber an und entfachte gleichsam das Feuer der Revolution in Tunesien und im ganzen arabischen Raum. Die meisten Opfer der Gewalt während des Umsturzes in Tunesien warten bis heute auf Gerechtigkeit. -

Zum Internationalen Tag der Migranten Mexiko schützt seine Migrantinnen und Migranten nicht
Zum 18. Dezember, dem internationalen Tag der Migranten, wendet sich Amnesty International an die mexikanische Regierung. Diese hat ihr Versprechen, Migrantinnen und Migranten vor den weit ... -

Iran Hunderte von Hinrichtungen wegen Drogendelikten
Eine Welle von Hinrichtungen erschüttert den Iran. Dieses Jahr wurden bereits 600 Menschen im Iran hingerichtet, 488 wegen Drogendelikten. Ein neuer Amnesty-Bericht zeigt das Ausmass der tödlichen Repression im iranischen Drogenkrieg.
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