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Ukraine Russische Schauprozesse gegen Kriegsgefangene in Mariupol illegal und inakzeptabel
Amnesty International kritisiert die berichteten Bestrebungen der russischen Behörden und von Russland unterstützten bewaffneten Gruppen, Schauprozesse gegen ukrainische Kriegsgefangene vor einem sogenannten «internationalen Tribunal» in Mariupol einzuleiten als illegal und inakzeptabel. -

Abgeschlossene Briefaktion Rumänien Tschetschenin droht Abschiebung nach Russland
Die geflüchtete Tschetschenin Amina Gerikhanova musste nach Kriegsbeginn in der Ukraine erneut fliehen und wurde an der Grenze zu Rumänien festgenommen. Nun soll sie nach Russland ausgeliefert werden. -

Amnesty Interne Überprüfung des Ukraine-Berichts
Eine Untersuchung von Amnesty International über Verstösse des ukrainischen Militärs gegen humanitäres Völkerrecht vom 4. August 2022 hat Unverständnis und heftige Reaktionen ausgelöst. Wir bedauern zutiefst, dass unsere ukrainischen Kolleg*innen, die ukrainische Zivilgemeinschaft und unsere Unterstützer*innen über die Art der Kommunikation wütend und enttäuscht sind und entschuldigen uns dafür. Amnesty startet eine umfassende Überprüfung des Prozesses, der zur Veröffentlichung der Pressemitteilung geführt hat. -

Abgeschlossene Briefaktion China Vermisste Menschen in Xinjiang: Willkürlich inhaftiert
In Xinjiang sind seit 2017 mehr als eine Million Menschen willkürlich in Internierungslagern oder Gefängnissen inhaftiert. Amnesty International hat mit Angehörigen von 120 Personen gesprochen, die sich öffentlich für die Freilassung ihrer Liebsten einsetzen. Unterstützen Sie diese mutigen Menschen. -

Afghanistan – Ein Jahr unter den Taliban Massive Einschränkungen, Gewalt und gebrochene Versprechen
Seit ihrer Machtergreifung vor einem Jahr haben die Taliban in Afghanistan die Menschenrechte mit Füssen getreten. In einem neuen Bericht zeigt Amnesty International wie unter der Taliban-Herrschaft Minderheiten verfolgt, friedliche Proteste gewaltsam niedergeschlagen und Frauen unterdrückt werden. Das Regime setzt aussergerichtliche Hinrichtungen und Verschwindenlassen ein, um Angst und Schrecken zu verbreiten. -

Ukraine Stellungnahme zur Untersuchung über ukrainische Kampftaktiken
Die Pressemitteilung von Amnesty International zu Kampftaktiken der ukrainischen Streitkräfte hat Empörung und Betroffenheit ausgelöst. Amnesty steht hinter den Ergebnissen unserer Untersuchungen, bedauert aber den Schmerz, den unsere Berichterstattung bei Betroffenen des Konflikts ausgelöst hat. Wir haben bei unserer Arbeit stets den Schutz und die Sicherheit von Zivilpersonen vor Augen. Der Bericht rechtfertigt denn auch in keiner Weise die wahllosen Angriffe durch russische Truppen, denen unzählige Menschen zum Opfer gefallen sind. -

Ukraine Ukrainische Kampftaktiken gefährden Zivilist*innen
Ukrainische Streitkräfte haben Zivilpersonen in Gefahr gebracht, indem sie Militärstützpunkte in Wohngebieten errichtet und in bewohnten Gebieten operiert haben. Laut Amnesty International verstossen solche Taktiken gegen das humanitäre Völkerrecht. Dennoch rechtfertigen solche Verstösse in keiner Weise die wahllosen Angriffe Russlands, bei denen unzählige Zivilpersonen getötet und verletzt wurden. -

Myanmar Folter an Inhaftierten, um jeglichen Widerstand gegen den Putsch zu unterdrücken
Schläge, geschlechtsspezifische Gewalt, Folter: Die Rechte von Menschen, die wegen des Widerstands gegen den Militärputsch in Myanmar inhaftiert sind, werden massiv verletzt. -

Iran In einem halben Jahr mehr als 251 Menschen hingerichtet
Neue Recherchen von Amnesty International und dem Abdorrahman-Boroumand-Zentrum für Menschenrechte im Iran zeigen, dass die iranischen Behörden zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2022 mindestens 251 Menschen hingerichtet haben. Viele Todesurteile wurden nach grob unfairen Gerichtsverfahren verhängt. -

Afghanistan Unterdrückung durch Taliban zerstört Leben von Frauen und Mädchen
Seit der Machtergreifung der Taliban im August 2021 werden die Rechte von Frauen und Mädchen auf Bildung, Arbeit und Freizügigkeit immer stärker eingeschränkt. Zudem ist die Zahl der Kinderehen, Früh- und Zwangsverheiratungen stark angestiegen. Dies geht aus einem neuen Bericht von Amnesty International hervor. -

Myanmar Erste Hinrichtungen seit mehr als 30 Jahren
Myanmars Militärbehörden haben Berichten zufolge zum ersten Mal seit den späten 1980er Jahren wieder Todesurteile vollstreckt. -

Amnesty-Magazin August 2022: Indigene Völker Der lange Weg der Heilung
Geschlagen, gedemütigt, missbraucht: Bis 1996 wurden in Kanada Tausende indigene Kinder von ihren Eltern getrennt und in Internatsschulen nach westlichem Vorbild erzogen. Ein Besuch vor Ort zeigt die langwierigen Folgen der Residential Schools auf. -

Myanmar Einsatz von verbotenen Landminen stellt Kriegsverbrechen dar
Wahllos verlegte Landminen töten und verletzen Zivilpersonen in Myanmar. Laut Amnesty International kommt diese Praxis des myanmarischen Militärs einem Kriegsverbrechen gleich. -

Das Recht auf Protest schützen
Das Recht auf Protest wird in allen Teilen der Welt bedroht wie nie zuvor, so Amnesty International zum Start einer neuen weltweiten Kampagne: Unter dem Slogan «Protect the Protest!» tritt die Organisation den Bestrebungen von Regierungen entgegen, dieses fundamentale Menschenrecht zu untergraben. -

Überwachung / Pegasus-Projekt Amnesty warnt vor andauerndem Einsatz von Spionagesoftware
Ein Jahr nach den Enthüllungen des Pegasus-Projekts gibt es nach wie vor kein weltweites Moratorium für den Verkauf von Spionagesoftware. Dies lässt der Überwachungsindustrie freie Hand, warnt Amnesty International. -

US-Präsident Biden muss bei Nahost-Besuch systematische Menschenrechtsverletzungen anprangern
US-Präsident Joe Biden muss sein Versprechen einlösen und bei seinem ersten Besuch im Nahen Osten und in Nordafrika seit seinem Amtsantritt die Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen. Der US-Präsident muss auf einen sofortigen und grundlegenden Wandel in der Region drängen, fordert Amnesty International. -

Ukraine Mindestens 21 Tote bei russischen Raketenangriffen in Serhijiwka
Bei russischen Raketenangriffen auf ein Wohnhaus und ein Strandhotel in der Küstengemeinde Serhijiwka in der Südukraine sind mindestens 21 Zivilpersonen getötet worden. Dies geht aus Nachforschungen hervor, die Amnesty International vor Ort durchgeführt hat. -

China Verwandte der in Xinjiang Inhaftierten fordern Veröffentlichung von Uno-Bericht
Amnesty International liegen neue Aussagen der Familienangehörigen von rund 50 weiteren Uigur*innen und Kasach*innen vor, die das Grauen der Inhaftierung in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang in China beschreiben. Die Organisation fordert die Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, zum Handeln auf. -

Syrien Uno-Sicherheitsrat muss letzten Hilfskorridor für Millionen Menschen offenhalten
Amnesty International appelliert an die Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats, den Mechanismus für grenzüberschreitende humanitäre Hilfslieferungen nach Nordwest-Syrien zu verlängern. Mindestens vier Millionen Menschen sind von diesem Hilfskorridor abhängig. Ein neuer Bericht der Menschenrechtsorganisation zeigt die entsetzlichen Lebensbedingungen von Binnenvertriebenen in den Lagern der Region. Der Uno-Mechanismus läuft am 10. Juli 2022 aus. -

Abgeschlossene Briefaktion Polen Aktivistin droht Haft wegen Einsatz für sicheren Schwangerschaftsabbruch
Die Menschenrechtsverteidigerin Justyna Wydrzyńska wurde wegen ihres Einsatzes für den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu drei Jahre Haft.
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