News
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Schweiz Kinderrechte: Die Schweiz wird von der Uno für ihre Versäumnisse angeprangert
Die Vereinten Nationen haben in einem Einzelfall entschieden, dass die Schweiz die Rechte eines Kindes missachtet hat. Schlimmer noch, sie stellten fest, dass die Schweiz kaum etwas unternimmt, um eine ordnungsgemässe Umsetzung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes zu gewährleisten. -

Belarus/Polen Beweise für brutale Gewalt gegen geflüchtete Menschen
Amnesty International hat neue Beweise, dass belarussische Sicherheitskräfte Asylsuchende, die in Europa Schutz suchen wollen, auf grausame Weise erpressen, foltern und anderweitig misshandeln. Die Menschenrechtsorganisation befragte insgesamt 75 Personen, die zwischen Juli und November 2021 mit dem falschen Versprechen, problemlos in die EU zu gelangen, nach Belarus gelockt wurden. Die Geflüchteten wurden anschliessend über die Grenze nach Polen gedrängt, von wo sie massenweise mit Pushbacks zurückgewiesen wurden. -

Myanmar Militär behindert die Grundversorgung der Bevölkerung
Zehntausende vertriebene Menschen kämpfen in Myanmar ums Leben. Neuste Recherchen von Amnesty International zeigen, dass das Militär den Zugang zu Lebensmitteln und Medikamenten in zahlreichen Gebieten erschwert. Zudem kommt es wiederholt zu Angriffen auf lokale Hilfskräfte und humanitäres Personal, die Hilfsgüter bereitstellen und die medizinische Notversorgung sicherstellen sollten. -

Äthiopien Neue Gräueltaten in West-Tigray
Sicherheitskräfte aus der Region Amhara sind für eine Welle von Masseninhaftierungen, Massakern und Vertreibungen von Menschen tigrayischer Herkunft im Westen des Bundesstaates Tigray im Norden Äthiopiens verantwortlich. -

Afghanistan Kriegsverbrechen und endloses Blutvergiessen
Im Kampf um die Vorherrschaft in Afghanistan wurden im ersten Halbjahr 2021 Tausende Zivilist*innen getötet. Die Taliban verübten vor dem Fall Kabuls diverse Kriegsverbrechen, doch auch das US-Militär und die afghanischen Streitkräfte waren für Angriffe verantwortlich, die zu grossem Leid unter der Zivilbevölkerung führten. -

Russland Drohende Schliessung von Memorial
Memorial, eine der wichtigsten Menschenrechtsinstitutionen Russlands, ist akut von der Schliessung durch die Behörden bedroht. Am 14. und 16. Dezember finden Anhörungen dazu statt. Wenn das Gericht dem Antrag auf Auflösung stattgibt, werden die Mitarbeitenden von Memorial ihre Menschenrechtsarbeit nicht weiter fortsetzen können. -

UK/USA Urteil gegen Assange: Eine Justizfarce
Der Europa-Direktor von Amnesty International, Nils Muižnieks, kommentiert den Entscheid des Londoner High Court, das Auslieferungsverbot von Julian Assange aufzuheben, wie folgt. -

Südsudan Tötungen, Massenvertreibungen und Terror in Western Equatoria
Während der jüngsten Welle der Gewalt in Western Equatoria im Südsudan wurden Dutzende Zivilpersonen getötet und mehr als 80 000 Menschen vertrieben. Dies zeigen neuste Recherchen von Amnesty International. Recherchen vor Ort ergaben, dass die ethnischen Spannungen von Politiker*innen weiter angeheizt werden. -

Menschenrechte Unsere Erfolge 2021
Dank vertieften Recherchen, zahlreichen Kampagnen sowie vielfältigen Aktionen haben wir auch 2021 wieder positive Veränderungen für die Menschenrechte erreicht: Gewaltlose politische Gefangene wurden freigelassen, Gesetze geändert und Ermittlungen zu Menschenrechtsverletzungen eingeleitet … Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement! -

Griechenland Asylsuchende werden illegal in EU-finanziertem Lager festgehalten
Rund 100 Asylsuchende werden seit mehr als zwei Wochen illegal in einem von der EU finanzierten Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Samos festgehalten. Amnesty International fordert, dass die Einhaltung der Grundrechte in den Flüchtlingslagern sichergestellt und die Freiheitsbeschränkungen der Asylsuchenden aufgehoben wird. -

Syrien 27'000 Kinder werden unter unmenschlichen Bedingungen in Flüchtlingslager festgehalten
Zehntausende Kinder wurden willkürlich ihrer Freiheit beraubt und sind in Al-Hol, einem riesigen Lager im Nordosten Syriens, lebensbedrohlichen und unmenschlichen Bedingungen ausgesetzt. Sie blicken in eine düstere Zukunft. Denn die Regierungen stellt sich dagegen, sie in ihre Heimatgebiete zurückzuführen. -

Covid-19: Dringender Appell an den Weltpharmaverband Pharmakonzerne müssen das Impfstoffmonopol beenden!
Nachdem die 12. WTO-Ministerkonferenz in Genf aufgrund der neuen Coronavirus-Variante Omikron verschoben wurde, bekräftigt Amnesty International ihre Forderung zu einer Aussetzung der geistigen Eigentumsrechte an Mitteln zur Bekämpfung von Covid-19. Die Menschenrechtsorganisation ruft den Weltpharmaverband IFPMA auf, alles zu tun, damit die Hersteller von Covid-19-Impfstoffen ihre Monopolstellung beenden und Technologie offen teilen. -

Kolumbien Schwere Augenschäden bei mehr als 100 Menschen nach Polizeieinsatz
Gewalt und Repression durch die kolumbianischen Sicherheitskräfte, insbesondere durch die Bereitschaftspolizei (ESMAD), haben dazu geführt, dass Hunderte von Opfern schwere Augenverletzungen erlitten, so Amnesty International, Temblores und das Programa de Acción por la Igualdad y la Inclusión Social (PAIIS) der Universidad de los Andes in einem Bericht. -

Ägypten Urteile gegen Oppositionelle aufheben
In Ägypten sind sechs Oppositionelle zu Haftstrafen zwischen drei und fünf Jahren verurteilt worden. Amnesty International fordert, die Urteile aufzuheben und alle sechs Personen freizulassen. -

China Schweiz muss Einhaltung von Menschenrechten einfordern
Der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis reist zu einem hochrangigen Besuch nach China. Die Reise findet statt, kurz nachdem die Schweiz ihre Unterstützung für eine gemeinsamen Erklärung von 43 Staaten in der Uno-Generalversammlung zur Verurteilung der Verbrechen in Xinjiang zurückgezogen hat. -

Afghanistan Die internationale Gemeinschaft muss sich für Frauenrechte einsetzen
Amnesty International widmet die diesjährige Kampagne «16 Tage Aktivismus gegen geschlechtsspezifische Gewalt» afghanischen Frauen, die allen Widrigkeiten zu Trotz weiter für ihre Rechte kämpfen. -

Wintersession (29. November bis 17. Dezember 2021) Menschenrechte im Parlament: Winter 2021
In der Wintersession hat der Nationalrat die Chance, die extrem weit gefasste Definition einer «terroristischen Aktivität» im PMT-Gesetz zu korrigieren. Nicht zuletzt wegen dieser kritisierten Definition kam das Referendum gegen das Gesetz zustande, welches trotz Ablehnung einen Achtungserfolg von 43 Prozent an der Urne erreichte. -

Briefmarathon 2021 Die grösste Menschenrechtskampagne der Welt feiert den 20. Geburtstag
Der Briefmarathon von Amnesty International feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit 2001 hat die Kampagne das Leben von mehr als 100 bedrohten Menschen verändert. Auch in diesem Jahr sollen Briefe zur Rettung mutiger Menschen beitragen, die gegen Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung kämpfen. -

Besetzte palästinensiche Gebiete / Janna Jihad Schikanen, weil sie israelische Gewalt dokumentiert
Janna war sieben, als sie begann, Übergriffe durch die israelische Armee zu dokumentieren. Ihre Dokumentationen zogen unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich, Janna wurde schikaniert und mit dem Tode bedroht. -

Gesichtserkennung Was ist Gesichtserkennung? Und warum ist sie gefährlich für die Menschenrechte?
Wir haben das Recht, uns frei und unerkannt im öffentlichen Raum zu bewegen. Doch automatische Gesichtserkennung macht es möglich, dass man uns auf der Strasse jederzeit persönlich identifiziert. Dies möchten wir mit einer Petition verhindern.
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