News
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Afghanistan Die Schweiz muss Afghan*innen in Gefahr aufnehmen
Der Bundesrat will keine grössere Gruppe von afghanischen Flüchtlingen aufnehmen, sondern nur lokale Mitarbeitende und ihre Familien, d.h. rund 230 Personen. Dies ist laut Amnesty International angesichts der Krise in Afghanistan eine unhaltbare Position. Zusammen mit anderen Partnerorganisationen fordert die Menschenrechtsorganisation die Schweiz auf, unverzüglich ein grosses Kontingent bedrohter Afghan*innen aufzunehmen. -

Russland Jahrestag der Vergiftung von Nawalny
Der Jahrestag der Vergiftung und des versuchten Mordes an Aleksej Nawalny markiert ein Jahr beschämenden Unrechts, so Amnesty International heute. Vergangene Woche wurde eine weitere Anklage gegen Nawalny erhoben. -

Afghanistan – Neue Untersuchung Taliban verantwortlich für brutales Massaker an Hazara-Männern
Nach der Übernahme der Kontrolle über die afghanische Provinz Ghazni im vergangenen Monat haben Taliban-Kämpfer neun Hazara-Männer massakriert, so Amnesty International. Die brutalen Tötungen erinnern an die vergangenen Machenschaften der Taliban und sind ein Beweis dafür, dass ethnische und religiöse Minderheiten unter ihrer neuen Herrschaft weiterhin besonders gefährdet sind. -

Türkei Höchste Zeit für Gerechtigkeit
Noch immer drohen Günal Kurşun, İdil Eser, Özlem Dalkıran und Taner Kılıç mehrjährige Gefängnisstrafen - das Urteil in letzter Instanz ist noch nicht gesprochen, könnte aber nach Ablauf der Gerichtsferien am 31. August 2021 jederzeit fallen. Vorangegangen ist ein fast vier Jahre andauernder Kampf gegen absurde Anklagen in einem politisch motivierten Prozess. -

Abgeschlossene Briefaktion Belarus Freiheit für Menschenrechtsaktivisten
Ales Bialiatski, Valyantsin Stefanovich und Uladzimir Labkovic vom Menschenrechtszentrum Viasna wurden am 14. Juli im Rahmen der jüngsten Massenrazzien der Sicherheitskräfte gegen die Zivilgesellschaft festgenommen. Sie befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Amnesty International fordert die Freiheit für die drei Menschenrechtsverteidiger. -

Afghanistan Internationale Gemeinschaft muss entschlossen handeln, um weitere Tragödie abzuwenden
Nach der Machtübernahme durch die Taliban äussert Agnès Callamard, Generalsekretärin von Amnesty International, ihre Besorgnis für die Zivilbevölkerung Afghanistans und fordert eine sichere Ausreise für Gefährdete. -

Abgeschlossene Briefaktion / Update Kambodscha Umweltschützer*innen willkürlich in Haft
Sechs Aktivist*innen befinden sich derzeit aufgrund ihres friedlichen Einsatzes für den Umweltschutz und die Menschenrechte in Kambodscha in Haft. Wer sich in dem Landfür Umwelt- und Klimaschutz oder für die Rechte indigener Gemeinschaften einsetzen, ist Drohungen und Repressalien ausgesetzt. -

Russland Friedlicher Protest um die Parlamentswahlen unerwünscht
Immer restriktivere Gesetze, Strafverfolgung und brutale Gewalt durch die Polizei – die Behörden in Russland haben das Recht auf friedliche Versammlung so weit ausgehöhlt, dass es für die Bevölkerung fast unmöglich geworden ist, auf sinnvolle Weise zu protestieren. So soll friedlich geäusserte Kritik zum Schweigen gebracht werden. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem neuen Bericht vor den Parlamentswahlen in Russland. -

Äthiopien Vergewaltigungen und sexuelle Versklavung im Tigray-Konflikt
Hunderte von Frauen und Mädchen sind im bewaffneten Konflikt in Tigray vergewaltigt, gefoltert und sexuell versklavt worden. Die Kriegsverbrechen durch Angehörige der äthiopischen Streitkräfte, des eritreischen Militärs und verbündeter Milizen könnten Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkommen, schreibt Amnesty International in einem Bericht. -

Grossbritannien / USA / Julian Assange Amnesty-Expertin Julia Hall: Assange muss freigelassen werden
Stefania Maurizi von «Il Fatto Quotidiano» interviewte die Amnesty-Expertin für nationale Sicherheit Julia Hall zum Fall Julian Assange und zum Pegasus-Skandal, zu dessen Aufdeckung Amnesty International massgeblich beigetragen hat. -

Indien Bhima Koregaon: Inhaftiert wegen des Einsatzes für die Rechte der Dalits
16 prominente indische Menschenrechtsverteidiger*innen sitzen seit drei Jahren auf der Anklagebank in Indien. Sie werden des Landesverrats beschuldigt, es wurde aber nie ein Verfahren gegen sie eingeleitet. -

Belarus Wie Sportler*innen von Gefeierten zu Verfolgten wurden
Die Olympia-Läuferin Kristina Timanowskaja lebt nun in Polen, nachdem die belarussischen Behörden versuchten, sie unter Zwang in ihr Heimatland zu bringen. Das Vorgehen gegen Timanowskaja ist kein Einzelfall: Immer mehr belarussische Sportler*innen müssen ihre Karriere und ihre Freiheit aufgeben, weil sie sich gegen die Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land aussprechen. -

Abgeschlossene Briefaktion Ägypten Zwei Influencerinnen wegen «Unsittlichkeit» verurteilt
Hanin Hossam und Mawada el-Adham, zwei Social-Media-Influencerinnen, wurden am 20. Juni vom Strafgericht in Kairo zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die ägyptische Justiz wirft ihnen vor, mit ihren Tanzvideos junge Frauen angestiftet zu haben, es ihnen gleich zu tun. Amnesty International fordert die sofortige Freilassung der beiden jungen Frauen. -

Saudi-Arabien Behörden verschärfen Unterdrückung nach G20-Präsidentschaft
Saudi-Arabien hat die Verfolgung von Menschenrechtsverteidiger*innen und Dissident*innen nach dem Ende der G20-Präsidentschaft im vergangenen Jahr drastisch verschärft. Die Zahl der Hinrichtungen hat sich in den vergangenen sechs Monaten vervielfacht, wie Amnesty International in einem am Dienstag veröffentlichten Briefing belegt. -

Youth Task Force: Junge Menschen für Zustimmung im Sexualstrafrecht
Amnesty International hat gemeinsam mit der Organisation Sexuelle Gesundheit Schweiz eine Youth Task Force aus derzeit 13 hochmotivierten Jugendlichen aufgebaut, die sich dafür einsetzen, dass nicht einvernehmlicher Geschlechtsverkehr als Vergewaltigung anerkannt wird. Auf dieser Seite erfahren Sie alles über die Gruppe, ihre Mitglieder und Aktionen. -

Ausmass der verdeckten Cyber-Überwachung stellt internationale Menschenrechtskrise dar - Mitschuld der NSO Group
Das enorme Ausmass der Menschenrechtsverletzungen, die durch geheime Cyber-Überwachung begangen werden, hat eine globale Menschenrechtskrise offenbart, warnte Amnesty International in einem Briefing, das nach den Enthüllungen der Pegasus Projekt Untersuchung veröffentlicht wurde. -

Bangladesch: Drakonisches Sicherheitsgesetz schränkt Meinungsfreiheit im Internet massiv ein
Die bangladeschischen Behörden müssen die massiven Einschränkungen des Rechts auf Meinungsfreiheit im Internet aufheben. Das drakonische Gesetz zur digitalen Sicherheit muss umgehend abgeschafft werden, sofern es nicht in Übereinstimmung mit internationalen Menschenrechtsnormen gebracht werden kann. Dies fordert Amnesty International in einem heute veröffentlichten Briefing. -

Pegasus Projekt: Spionage-Software späht Medien, Zivilgesellschaft und Oppositionelle aus
Die Überwachungssoftware «Pegasus» des israelischen Unternehmens NSO Group wird weltweit eingesetzt, um Medienschaffende, Menschenrechtsverteidiger*innen und Aktivist*innen systematisch zu überwachen. Dies enthüllte ein gemeinsames Recherche-Projekt von mehr als 80 Medienschaffenden in zehn Ländern in Zusammenarbeit mit der NGO «Forbidden Stories» und Amnesty International. -

Belarus (Weissrussland) Neue Welle der Repression
Mit einer beispielslosen Welle von Durchsuchungen und Verhaftungen gingen am 14. Juli belarussische Sicherheitsbehörden gegen mehr als ein Dutzend zivilgesellschaftliche Organisationen vor. Amnesty fordert ein sofortiges Ende der Repression. -

Libyen Schwere Menschenrechtsverletzungen in Haftzentren für Geflüchtete
Männer, Frauen und Kinder, die bei der Überquerung des Mittelmeers aufgegriffen und unter Zwang in libysche Haftzentren zurückgebracht werden, sind dort schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Amnesty International legt neue Beweise vor, die die verheerenden Folgen der Zusammenarbeit Europas mit Libyen im Bereich der Migration verdeutlichen.
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