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WM 2022 in Katar Die FIFA muss endlich handeln
Im Vorfeld der Qualifikationsrunde für die Fussballweltmeisterschaft 2022 in Katar fordert Amnesty International die FIFA auf, ihren Einfluss auf die katarischen Behörden geltend zu machen, um dem Missbrauch von Arbeitsmigrantinnen und -migranten ein Ende zu setzen. -

Katar - Fussball-WM 2022 FIFA: Zeit für gerechte Arbeitsbedingungen in Katar
Arbeitsmigrant*innen ermöglichen Katar den Traum von der Fussball-Weltmeisterschaft 2022 im eigenen Land. Doch 10 Jahre nachdem Katar von der FIFA den Zuschlag für die Organisation des Turniers erhalten hat, werden Tausende von Arbeitnehmer*innen nach wie vor von skrupellosen Arbeitgeber*innen ausgebeutet. -

China Behörden reissen in Xinjiang uigurische Familien auseinander
Eine neue Studie von Amnesty International macht auf eine dramatische Situation aufmerksam: Im Exil lebende Uigur*innen, die ihre Kinder in China zurücklassen mussten, schildern darin, was diese Trennung für sie bedeutet. -

Covid-19 in Gefängnissen Situation für Inhaftierte spitzt sich zu
Gefangene auf der ganzen Welt wurden während der Covid-19-Pandemie vergessen. Das zeigt ein neuer Bericht von Amnesty International. Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus führten zu Menschenrechtsverletzungen wie exzessiver Einzelhaft. Viele Inhaftierte können sich nicht ausreichend vor dem Virus schützen. -

Abgeschlossene Briefaktion China Drei Minuten Kontakt mit der Familie − nach Jahren
Gerade mal drei Minuten konnte der Uigure Ekpar Asat mit seiner Familie sprechen − zum ersten Mal seit seinem Verschwinden im April 2016. Sein Gesundheitszustand ist schlecht, er muss unbedingt versorgt werden. Und eine Rechtsvertretung erhalten. -

Covid-19 Der Zugang zu Impfstoffen ist wichtiger als die Geschäftsinteressen der Pharmakonzerne
Viele Länder haben immer noch keinen Zugang zu Covid-19-Impfstoffen, deren Patente von einigen wenigen Pharmakonzernen gehalten werden. Der Bundesrat muss sich für einen breiten weltweiten Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten gegen Covid-19 einsetzen und entsprechenden Druck auf die Pharmaindustrie ausüben - auch wenn dies deren Geschäftsmodell widerspricht. Dies ist die Kernforderung einer Petition, die heute von Amnesty International und Public Eye lanciert wurde. -

Good News Wegweisendes Urteil zu Shell in Grossbritannien
Nach einem wegweisenden Urteil in Grossbritannien muss Shell für die verursachten Schäden in Nigeria haften. -

Myanmar Militär setzt berüchtigte Kampfverbände gegen Demonstrierende ein
Die Analyse von mehr als 50 Videos zeigt systematische und vorsätzliche Tötungen und belegt den umfangreichen Einsatz von Kriegsmaterial gegen Protestierende. Militärs, die in Gräueltaten gegen ethnische Minderheiten verwickelt sind, operieren jetzt in den Städten Myanmars. Es gibt Beweise für aussergerichtliche Hinrichtungen und Tötungen auf Befehl von Kommandierenden. Das Militär von Myanmar setzt zunehmend tödliche Taktiken und Kampfwaffen gegen friedliche Demonstrierende und Unbeteiligte ein. -

Abgeschlossene Briefaktion China Aktivistin nach Foltervorwürfen inhaftiert
Die Menschenrechtsverteidigerin Li Qiaochu wird seit ihrer Festnahme am 6. Februar ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten. Es wird befürchtet, dass sie nur deswegen inhaftiert wurde, weil sie auf mögliche Folter aufmerksam gemacht hat. Li Qiaochu, die sich für die rechtliche Gleichstellung von Arbeiter*innen, Frauen und anderen benachteiligten Gruppen engagiert, muss umgehend freigelassen werden. -

Belarus Frauen setzen sich an vorderster Front für die Menschenrechte ein
Bei den Protesten in Belarus (Weissrussland) sind seit Anbeginn die Frauen aktiv dabei, sie spielen gar eine Hauptrolle. Sie sind dadurch aber auch geschlechtspezifischer Gewalt und Repressalien ausgesetzt, wie ein neuer Bericht von Amnesty International aufzeigt. -

Schweiz / Internationaler Frauentag Betroffenengruppe fordert Neudefinition der Vergewaltigung im Strafrecht
Frauen, die selbst sexuelle Gewalt erlebt haben, wollen den Bundesrat und das Parlament davon überzeugen, dass Sex ohne Zustimmung künftig auch gesetzlich als Vergewaltigung gilt. -

Schweiz «Schluss mit der Diskriminierung von Musliminnen und Muslimen»
Das knappe Ja der Schweizer Stimmbevölkerung zur Initiative für ein Verhüllungsverbot kommentiert Cyrielle Huguenot, Verantwortliche für Frauenrechte bei der Schweizer Sektion von Amnesty International, wie folgt -

Covid-19 17'000 Todesopfer – Amnesty fordert rasche Impfung von Angestellten im Gesundheitswesen
Mindestens 17’000 Beschäftigte im Gesundheitswesen sind im vergangenen Jahr an Covid-19 gestorben, heisst es in einem Bericht von Amnesty International und den internationalen Gewerkschaftsverbänden Public Services International (PSI) und UNI Global Union. Die Organisationen fordern ein rasches Handeln, um die Impfung für Millionen der weltweit an vorderster Front stehenden Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen zu beschleunigen. -

Good News Triumph für LGBTI*-Aktivistinnen in Polen
Im Prozess gegen drei Menschenrechtsverteidigerinnen in Polen wurden diese unverhofft freigesprochen. Ihnen war angelastet worden, mit Plakaten der Jungfrau Maria mit regenbogenfarbenem Heiligenschein religiöse Gefühle verletzt zu haben. -

Abgeschlossene Briefaktion Irak Journalisten müssen sofort freigelassen werden
Am 16. Februar wurden Sherwan Sherwani, Guhdar Zebari, Hariwan Issa, Ayaz Karam und Shvan Saeed nach einem unfairen Verfahren in der irakischen Region Kurdistan zu sechs Jahren Haft verurteilt. Es handelt sich um eine konstruierte Anklage gegen Journalisten, ausserdem wurden Foltervorwürfe erhoben. -

Mosambik Hunderte Menschen getötet – alle Konfliktparteien begehen Kriegsverbrechen
Im anhaltenden Konflikt in der nördlichen Provinz Cabo Delgado sind Hunderte Zivilpersonen rechtswidrig getötet worden. Verantwortlich sind sowohl die bewaffnete Oppositionsgruppe al-Shabaab als auch die Sicherheitskräfte der Regierung sowie ein von dieser beauftragtes privates Militärunternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht von Amnesty International. -

Interview «Eine sexistische, rassistische und islamfeindliche Initiative»
Meriam Mastour ist Anwaltspraktikantin und Mitglied des Frauenstreikkollektivs Genf sowie der «Foulards Violets». In der achten Episode von Amnesty Talks widmen wir uns der sogenannten «Initiative für ein Verhüllungsverbot», über die die Stimmbevölkerung am 7. März 2021 abstimmt. -

Äthiopien / Eritrea Massaker durch eritreische Truppen in Tigray
Am 28. und 29. November 2020 töteten Angehörige der eritreischen Streitkräfte im äthiopischen Bundesstaat Tigray systematisch Hunderte von unbewaffneten Zivilpersonen. Sie eröffneten in den Strassen der Stadt Axum das Feuer und durchkämmten ein Haus nach dem anderen – ein Massaker, das mutmasslich einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkommt. -

Interview «Burka-Verbot»: Irritation rechtfertigt keine Diskriminierung
Wie sieht eine Muslima die «Initiative für ein Verhüllungsverbot», über die wir am 7. März an der Urne abstimmen? Ein Gespräch mit Fathima Ifthikar, einer politisch engagierten Muslima aus Zürich. -

Deutschland / Syrien Urteil im Koblenz-Prozess
Im weltweit ersten Prozess um Mord und Folter durch den syrischen Staat hat das Oberlandesgericht Koblenz den Mitangeklagten Eyad A. wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Ein wichtiger Schritt gegen die Straflosigkeit.
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