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China schikaniert Uigurinnen und Uiguren auch ausserhalb Chinas
China schikaniert auch ausserhalb seiner Landesgrenzen systematisch Uiguren und andere muslimische Volksgruppen. Das dokumentieren neue, von Amnesty International zusammengetragene Aussagen von 400 Zeugen aus 22 Ländern. Die Fallstudien zeigen, wie China Exilgemeinschaften auf der ganzen Welt über seine Botschaften und Konsulate sowie durch Messaging-Apps und Drohanrufe ins Visier nimmt. -

Türkei Erneute Verschiebung des Urteils
Doch kein Urteil im Gerichtsprozess um die 11 Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler in der Türkei. Das Gericht in Istanbul hat den Prozess überraschend auf den 3. April vertagt. Für die Angeklagten bedeutet das weitere Wochen der Unsicherheit. -

Update Neuer Haftbefehl gegen Osman Kavala
Nach der grossen Freude die Enttäuschung: Nur wenige Stunden nach dem Freispruch wurde ein neuer Haftbefehl gegen Osman Kavala erlassen. Er war am 18. Februar zusammen mit acht weiteren Angeklagten vor einem Gericht in Istanbul freigesprochen worden. -

Jahresbericht 2019: Naher Osten und Nordafrika Naher Osten und Nordafrika 2019: Regionaler Überblick
In den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas kam es 2019 zu Massenprotesten, vor allem in Algerien, im Irak, Iran, Libanon und in den besetzten palästinensischen Gebieten. Die Behörden versuchten, die Protestaktionen mit exzessiver und nicht selten tödlicher Gewalt niederzuschlagen, die im Irak und Iran zum Tod von Hunderten Menschen führte. Zahlreiche Personen wurden willkürlich festgenommen. -

Jahresbericht Irak 2019
Von Oktober 2019 an gingen Sicherheitskräfte, darunter auch Fraktionen der Volksmobilisierungseinheiten, mit exzessiver Gewalt gegen Protestierende vor, die im ganzen Land an Demonstrationen teilnahmen. -

Jahresbericht Iran 2019
Die Rechte auf Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit waren 2019 weiterhin massiv eingeschränkt. Die Sicherheitskräfte setzten rechtswidrig tödliche Gewalt ein, um Protestaktionen niederzuschlagen, dabei töteten sie Hunderte Protestierende und inhaftierten Tausende willkürlich. Über 200 MenschenrechtsverteidigerInnen wurden willkürlich inhaftiert, viele wurden zu Gefängnis- und Prügelstrafen verurteilt. -

Good News Freisprüche im Gezi-Prozess
Ein Gericht in Istanbul hat im sogenannten Gezi-Prozess Osman Kavala sowie acht weitere Vertreter der türkischen Zivilgesellschaft freigesprochen. Hoffentlich ein gutes Vorzeichen für den Prozess gegen Taner Kılıç, İdil Eser und die neun weiteren angeklagten MenschenrechtsverteidigerInnen am 19. Februar 2020. -

Jahresbericht Syrien 2019
Die am bewaffneten Konflikt in Syrien beteiligten Parteien verübten auch 2019 schwere Verletzungen des humanitären Völkerrechts, Kriegsverbrechen und grobe Menschenrechtsverstösse, die nicht geahndet wurden. -

Türkei Menschenrechtlern drohen bis zu 15 Jahre Haft
Im Prozess gegen elf Menschenrechtler, darunter mehrere Amnesty-Mitglieder sowie die ehemalige Direktorin und der Ehrenvorsitzende von Amnesty Türkei, soll am 19. Februar in Istanbul das Urteil gesprochen werden. Bei einem Schuldspruch drohen ihnen bis zu 15 Jahre Haft. -

Jahresbericht 2019: Naher Osten und Nordafrika Jahr des Widerstands
Die Regierungen im Nahen Osten und in Nordafrika zeigten 2019 eine erschreckende Entschlossenheit, Proteste mit Gewalt zu zerschlagen. Die Rechte von Hunderttausenden von Demonstrierenden, die auf die Strasse gingen, um soziale Gerechtigkeit und politische Reformen zu fordern, wurden mit Füssen getreten, sagte Amnesty International heute bei der Veröffentlichung des Jahresberichts über die Menschenrechtslage in der Region Naher Osten und Nordafrika. -

Jahresbericht 2019: Europa und Zentralasien Europa und Zentralasien: Regionaler Überblick
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Nigeria Militär zerstört Dörfer als Reaktion auf vermehrte Angriffe von Boko Haram
Als Antwort auf vermehrte Angriffe der bewaffneten Gruppe Boko Haram brannte das nigerianische Militär ganze Dörfer nieder und vertrieb deren Einwohnerinnen und Einwohner. Das zeigen aktuelle Recherchen von Amnesty International vor Ort. -

Türkei Höchste Zeit für Gerechtigkeit
Am 19. Februar 2020, mehr als zwei Jahre nach der ursprünglichen Festnahme, steht der Urteilsspruch für elf angeklagte Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten an, darunter Taner Kılıç und Idil Eser. Ihnen drohen Gefängnisstrafen von bis zu 15 Jahren. -

Shell - Nigeria Shell muss endlich Verantwortung tragen
Seit Jahrzenten verletzt Shell im Niger-Delta die Menschenrechte. In Europa steht der Multi bereits vor Gericht, aber auch in Nigeria muss sich Shell für begangene Menschenrechtsverletzungen verantworten. -

9. Februar 2020: Abstimmung zur Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm Amnesty begrüsst das «Ja» zum Schutz vor Hass und Hetze!
Auch in der Schweiz sind Hass und Hetze gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle nun endlich strafbar: Mit deutlicher Mehrheit hat die Schweizer Stimmbevölkerung einer Ausweitung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf die sexuelle Orientierung zugestimmt – für Amnesty International ein wichtiger Schritt hin zu einem umfassenden Schutz der Rechte von LGBTI*. -

China Wie das Coronavirus Menschenrechte bedroht
Die Reaktion auf eine Epidemie hat das Potenzial, die Rechte von Millionen von Menschen zu verletzen. Sieben Beispiele, wie das Coronavirus Menschenrechte bedroht. -

Petition an den Bundesrat für die Aufnahme von 200 unbegleiteten Minderjährigen aus Griechenland Für den Schutz von Kinderflüchtlingen
Mehr als 5200 unbegleitete Minderjährige leben zurzeit unter äusserst prekären Bedingungen in Flüchtlingslagern wie Moria (Lesbos) auf den Ägäis-Inseln in Griechenland – und Europa einschliesslich der Schweiz verschliessen die Augen. Amnesty International unterstützt eine Petition, welche den Bundesrat auffordert, mindestens 200 Kindern Zuflucht in der Schweiz zu gewähren, unabhängig davon, ob sie hier familiäre Verbindungen haben. -

Saudi-Arabien Sonderstrafgericht unterdrückt kritische Stimmen
Ein neuer Bericht von Amnesty International deckt auf, wie ein Sonderstrafgericht in Saudi-Arabien systematisch kritische Stimmen zum Schweigen bringt. Menschenrechtsverteidiger, Schriftstellerinnen, Journalistinnen, Reformbefürworter, Aktivistinnen und Angehörige der schiitischen Minderheit werden in unfairen Verfahren zu langen Haftstrafen oder gar zum Tod verurteilt. Grundlage sind oft vage Terrorismus- oder Cyberkriminalitätsvorwürfe. -

Peru Kein Schutz für Flüchtlinge aus Venezuela
Peru weist Flüchtlinge aus Venezuela an der Grenze zurück. Mit dieser Praxis verletzt das Land seine internationalen und regionalen Verpflichtungen, Schutzsuchenden Asyl zu gewähren. -

Weltweite Proteste für saudische Gewissensgefangene
Am 31. Januar haben zahlreiche Mahnwachen und Proteste für den saudischen Blogger Raif Badawi und dessen ehemaligen Anwalt, Waleed Abu al-Khair, in vielen Ländern der Welt stattgefunden. In Bern nahmen über 30 Personen an einer Mahnwache teil. Amnesty International unterstützt die Proteste und fordert die bedingungslose Freilassung aller saudischen Gewissensgefangenen.
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