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Akku-Produktion Kaum Fortschritte beim Kampf gegen Kinderarbeit beim Kobalt-Abbau
Ein neuer Amnesty-Bericht zeigt, dass Elektronik- und Autohersteller ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei der Kontrolle der Kobalt-Lieferketten weiterhin vernachlässigen. Regierungen müssen verbindliche Regeln für Konzerne festlegen, um Missstände zu beheben. Es mangelt noch immer an Transparenz und dem Willen, die Produktionswege und Herkunft der benötigten Rohstoffe zu überprüfen. -

Syrien - Kapitulieren oder Verhungern Die Zwangsvertreibung der Zivilbevölkerung als Schlusspunkt jahrelanger Belagerungen
Nach jahrelanger Belagerung und Aushungerung sowie ständiger Bombardements sah sich die Zivilbevölkerung in verschiedenen Orten vor die Wahl gestellt, ihre Heimat zu verlassen oder zu sterben. Die Zwangsvertreibung der gesamten Zivilbevölkerung war und ist Teil der so genannten Friedensabkommen zwischen dem Regime und bewaffneten Oppositionsgruppen. Mit einem umfassenden Bericht beleuchtet Amnesty diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit. -

Kontaktgruppe Zentrales Mittelmeer Wirksamer Schutz für Flüchtlinge und Migranten muss Priorität haben
Der Schutz von Flüchtlingen und Migranten soll im Zentrum des Treffens der Kontaktgruppe Zentrales Mittelmeer vom 13. November in Bern stehen. Dabei bleiben die Versprechungen von Gastgeberin Simonetta Sommaruga im Vorfeld vage. Amnesty fordert angesichts der dramatischen Menschenrechtssituation in Libyen, dass die Schweiz und Europa zum Schutz der Flüchtlinge und Migranten sofort legale Fluchtrouten öffnen und ihre Verantwortung nicht weiter an afrikanische Staaten auslagern. -

3. periodische Überprüfung der Schweiz im Uno-Menschenrechtsrat Empfehlungen der Staatengemeinschaft umsetzen
Die Schweiz hat bei der dritten periodischen Überprüfung heute im Uno-Menschenrechtsrat in Genf 250 Empfehlungen zur Verbesserung der Menschenrechtslage erhalten. Jetzt müsse es darum gehen die Empfehlungen nicht nur anzunehmen sondern Taten folgen zu lassen, fordert Amnesty International -

Wirtschaft und Menschenrechte Paradise Papers: Zeit zu Handeln
Die Enthüllungen der Paradise Papers haben erneut ein Licht auf die undurchsichtigen Methoden der Offshore-Finanz-Industrie geworfen. Aus Sicht von Amnesty International müssen die Regierungen nun dringend Massnahmen ergreifen und gegen die Praktiken der Steuervermeidung und der Steueroptimierung durch Vermögende und durch Firmen hart durchgreifen. -

Bahrain Ebtisam al-Saegh unter Auflagen freigelassen
Am 22. Oktober wurde die bahrainische Menschenrechtlerin Ebtisam al-Saegh aus dem Frauengefängnis Isa Town in der Hauptstadt Manama entlassen. Informationen über mögliche Auflagen ihrer Freilassung und den Stand ihres Gerichtsverfahrens hat sie bislang nicht erhalten. Daher läuft sie nach wie vor Gefahr, erneut inhaftiert zu werden. -

Nirgendwo in Sicherheit Angriffe auf Regierungsgegner in Venezuela
Zwischen April und Juli 2017 führten Sicherheitskräfte in Venezuela mindestens 47 illegale Hausdurch-suchungen bei vermeintlichen Dissidenten durch. Im selben Zeitraum starben im Zusammenhang mit den regierungskritischen Protesten über 120 Menschen. Amnesty International liegen Hinweise auf aussergerichtliche Hinrichtungen vor. -

Türkei Taner Kiliç bleibt in Untersuchungshaft
Ein Gericht in Izmir hat entschieden, dass Taner Kiliç, der Präsident von Amnesty in der Türkei, in Untersuchungshaft bleiben muss. -

Türkei Idil Eser ist frei!
Das Gericht in Istanbul hat entschieden, acht der inhaftierten Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler zu entlassen. Unter den Freigelassenen befinden sich die Direktorin der türkischen Amnesty-Sektion, Idil Eser. Nicht freigekommen ist Taner Kiliç, Präsident von Amnesty-Türkei; er bleibt weiterhin in Haft. -

Türkei Schauprozess gegen Menschenrechtsaktivisten beginnt
In Istanbul und Izmir beginnen die Prozesse gegen elf prominente Menschenrechtsverteidiger, darunter die Direktorin und der Präsident der Ländersektion von Amnesty International. Mit haltlosen und teilweise grotesken Anklagen wird den Aktivistinnen und Aktivisten Mitgliedschaft in einer Terrororganisation unterstellt. -

Gefangenentransporte in Russland Ein Erbe des Gulag
Gefangene in Russland werden in überfüllten Eisenbahnwaggons aus der Sowjetzeit über Tausende Kilometer in entlegene Straflager des Landes verfrachtet. Ein neuer Bericht von Amnesty International deckt auf, wie Häftlinge dabei erniedrigt und ihrer Rechte beraubt werden. -

Russland Aufklärung des Mordes an Natalija Estemirowa notwendig
Die Menschenrechtsverteidigerin Natalija Estemirowa wurde am Morgen des 15. Juli 2009 in der Nähe ihrer Wohnung in der tschetschenischen Hauptstadt Grozny entführt. Mehr als acht Jahre nach ihrer Ermordung bleiben die Umstände dieses Verbrechens weiterhin ungeklärt. -

Argentinien Gerechtigkeit für Santiago Maldonado
Der argentinische Aktivist und Künstler Santiago Maldonado wurde tot aufgefunden. Er war nach einer Demonstration der Mapuche-Gemeinschaft festgenommen worden und galt seither als verschwunden. -

Russland Aktivistin unter homophober Gesetzgebung verurteilt
Am 18. Oktober wurde die Aktivistin Evdokia Romanova mit einer hohen Geldstrafe gebüsst, weil sie über die sozialen Medien Inhalte über die Rechte von LGBTI teilte. Dieses Urteil zeigt, wie absurd das «Propaganda-Gesetz» gegen Homosexuelle ist. -

Unterdrückung von friedlichen Protesten in Polen «Überwacht, schikaniert und strafrechtlich verfolgt»
Das harte Durchgreifen der polnischen Regierung gegen friedliche Protestierende ist ganz offensichtlich ein Versuch, die Bevölkerung von weiteren Demonstrationen abzuschrecken. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem aktuellen Bericht. -

Good News Verfahren gegen Valentina Cherevatenko eingestellt
Die russische Menschenrechtsverteidigerin Valentina Cherevatenko war unter dem «Gesetz über ausländische Agenten» angeklagt worden. Das Strafverfahren wurde nun eingestellt. -

Türkei Annahme der Anklageschrift gegen Menschenrechtsverteidiger: Eine vertane Chance für die Rechtsstatlichkeit
Die Anklagepunkte gegen die in der Türkei inhaftierten 11 Menschenrechtsverteidiger basieren auf absurden Anschuldigungen. Dennoch hat das Istanbuler Gericht die Anklageschrift am 17. Oktober 2017 angenommen. -

Myanmar Neue Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Mit einer systematischen Terrorkampagne haben die myanmarische Armee und Polizeikräfte in wenigen Wochen mehr als eine halbe Million Männer, Frauen und Kinder der Volksgruppe der Rohingya aus dem nördlichen Bundesstaat Rakhine vertrieben. In einem neuen Bericht legt Amnesty International Beweise vor, die auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit hinauslaufen. -

Türkei 10 Menschen, 100 Tage, 10 absurde Gründe
Nach fast 100 Tagen Haft hat die Staatsanwaltschaft Klage gegen die Direktorin von Amnesty Türkei, Idil Eser, und die anderen Mitglieder der Gruppe eingereicht, die an einem Workshop in der Nähe von Istanbul teilgenommen hatten. Die Anschuldigungen und Gründe für ihre Inhaftierung könnten absurder nicht sein. -

Nach der Präsidentschaftswahl in Kenia Polizei tötet und misshandelt Protestierende
Die kenianische Polizei hat bei Protestveranstaltungen im Zuge der Präsidentschaftswahlen vom 8. August 2017 in einigen Stadtteilen der Hauptstadt Nairobi zwischen 33 und 50 Personen getötet und Hunderte weitere verletzt.
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