News
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Iran Hungerstreikende mit Vollzug der Todesstrafe bedroht
Die iranischen Behörden drohen Häftlingen in der Todeszelle, die mit einem Hungerstreik gegen ihre Haftbedingungen protestieren, mit dem beschleunigten Vollzug der Todesstrafe. Amnesty International verurteilt diese menschenverachtenden Druckversuche. -

Türkei Verhaftung von regierungskritischen Journalisten
Von der jüngsten, mutmasslich gegen die Gülen-Bewegung gerichteten Verhaftungswelle sind auch sechs Journalisten betroffen. Amnesty International fordert ihre Freilassung, sofern sie nicht eines international anerkannten Straftatbestandes angeklagt werden. -

Maghreb Petitionsübergabe: Vergewaltigungen bestrafen, Opfer beschützen
Im Rahmen der Kampagne «My Body, My Rights», die sich gegen diskriminierende Gesetze und Praktiken im Bereich sexueller und reproduktiver Rechte richtet, hat Amnesty International am 18. November ... -

40 Jahre EMRK Besuch des EGMR-Präsidenten zur rechten Zeit!
Die Schweizer Sektion von Amnesty International begrüsst den Besuch von Dean Spielmann in Bern. Der Präsident des Eurpäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) unterstreicht mit seinem Besuch die grosse Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) auch für die Schweiz. -

Syrien Seit einem Jahr entführt
Razan Zaitouneh, ihr Ehemann Wa'el Hamada, die Aktivistin Samira Khalil und der Rechtsanwalt Nazem Hamadi wurden am 9. Dezember 2013 aus den Räumen ihrer Menschenrechtsorganisation Violations Documentation Center (VDC) in Duma entführt.Amnesty appelliert erneut an die Kidnapper, Razan Zaitouneh und die anderen Entführten umgehend freizulassen. -

Israel / Gaza Nichts ist sicher: Israelische Angriffe auf Gemeinschaftszentren in Gaza
In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty die Zerstörung wichtiger ziviler Gebäude wie Handels- oder Gemeinschaftszentren in Gaza während der Operation "Protective Edge" letzten Sommer. Die Angriffe galten nicht militärischen Zielen und sind daher als Kriegsverbrechen und verbotene Kollektivstrafe zu werten. -

Ägypten Justiz auf Abwegen
Deutlicher als in den letzten Tagen könnte sich die politisch gewollte Willkür der ägyptischen Justiz nicht zeigen: Während gegen 188 Personen Todesurteile gefällt wurden wegen des Todes von 11 Polizisten in der Stadt Kerdada 2013, sind sowohl der ehemalige Präsident Mubarak auch als der langjährige Innenminister al-Adli von sämtlichen Vorwürfen betr. Verantwortung für die Tötung Hunderter von Demonstrierenden 2011 frei gesprochen worden. -

Humanitäre Krise in Syrien Die Welt sollte sich schämen!
Die internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz besonders verletzlicher Flüchtlinge aus Syrien – mit katastrophalen Folgen. Darauf weist Amnesty International in einem aktuellen Bericht hin, der im Vorfeld der internationalen Geberkonferenz in Genf am 9. Dezember veröffentlicht wurde. Auch die Schweiz muss handeln. -

USA: Scott Panetti Hinrichtung ausgesetzt
Nur Stunden vor der geplanten Exekution von Scott Panetti in Texas hat ein Berufungsgericht die Hinrichtung des psychisch Kranken ausgesetzt. -

Philippinen Polizei darf ungestraft foltern
Philippinische Polizisten können Menschen foltern, ohne befürchten zu müssen, dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Diese Kultur der Straflosigkeit hat Amnesty International in einem am 4. Dezember in Manila veröffentlichten Bericht «Über dem Gesetz: Polizei-Folter auf den Philippinen» dokumentiert. -

Scott Panetti Texas muss geplante Hinrichtung eines psychisch kranken Mannes stoppen
Amnesty International fordert den Gouverneur von Texas auf, die geplante Hinrichtung von Scott Panetti zu stoppen. Panetti soll am 3. Dezember 2014 um 18 Uhr Ortszeit in Livingstone im Staatsgefängnis von Texas durch die Giftspritze sterben. -

Friedensprozess in Kolumbien Vollumfängliche Landrückgabe nicht gewährleistet
Fast 6 Millionen Kolumbianerinnen und Kolumbianer sind während des bewaffneten Konfliktes von ihrem Land vertrieben worden. 2012 verabschiedete die Regierung ein Gesetz, das die Rückgabe eines Teils des gestohlenen Landes vorsieht. Im Bericht «A Land Title is not Enough: Ensuring Sustainable Land Restitution in Colombia» zeigt Amnesty International auf, dass das Gesetz gravierende Lücken aufweist und bei der Umsetzung kaum Fortschritte zu verzeichnen sind. -

Demokratische Republik Kongo Die Lügen eines belgischen Bergbaugiganten
Am 24. und 25. November 2009 gab die Polizei der Provinz Katanga den Befehl, Hunderte von Häusern im Ort Kawama zu zerstören. In einem neuen Bericht deckt Amnesty nun die Hintergründe dieser Zwangsvertreibungen und die Rolle des belgischen Bergbauunternehmens EGMF auf. -

Ägypten / 16 Tage gegen Gewalt an Frauen Für ein Ende von sexueller Gewalt und Diskriminierung
Sie werden begrapscht, beleidigt und vergewaltigt: In kaum einem anderen Land müssen Frauen so sehr Gewalt und Übergriffe fürchten wie in Ägypten. Fast alle Ägypterinnen wurden laut einer UN-Studie mindestens einmal in ihrem Leben sexuell belästigt. Im Rahmen der weltweiten Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» unterstützt Amnesty International Menschenrechtsverteidigerinnen in Ägypten und lanciert eine Briefaktion an den ägyptischen Machthaber al-Sisi. -

Türkei weist syrische Flüchtlinge an der Grenze ab
Internationale Gemeinschaft versagt bei Unterstützung der syrischen Flüchtlinge. Neuer Amnesty-Bericht dokumentiert die verzweifelte Lage syrischer Flüchtlinge an der Grenze und ihre schlechte Versorgung in der Türkei. Auch die Schweiz ist gefordert. -

My Body, My Rights Petitionsübergabe in Tunesien
Im Rahmen der Kampagne «My Body, My Rights» überreichte Amnesty International am 18. November 2014 der tunesischen Regierung eine Petition: Fast 200'000 Menschen aus der ganzen Welt, gut 7000 davon aus der Schweiz, fordern die Abschaffung frauendiskriminierender Gesetze und besseren Schutz für Frauen und Mädchen. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Blutiges Attentat in Synagoge
Amnesty International verurteilt den blutigen Angriff auf Betende in einer Jerusalemer Synagoge als Angriff auf fundamentale Grundsätze der Menschlichkeit. -

Botswana Sieg für LGBTI-Organisation
Die schwul-lesbische Organisation LEGABIBO in Botswana hat das Recht, sich offiziell als NGO registrieren zu lassen: Das entschied das Oberste Gericht des Landes in einem erfreulichen Urteil Mitte November 2014. -

Grand Prix Finale 2014 - Vereinigte Arabische Emirate Hinter der glitzernden Fassade verbirgt sich eine grausame Realität
Aktivistinnen und Aktivisten werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten bedroht, verhaftet und in Polizeigewahrsam gefoltert. Der neue Bericht von Amnesty International bringt das rücksichtslose Vorgehen der Regierung gegen Andersdenkende und Oppositionelle ans Licht. Im Visier der Behörden sind vor allem Anwälte, Professorinnen, Journalisten, Studierende und Aktivistinnen der Zivilgesellschaft. -

Katar Massnahmen gegen Ausbeutung von Arbeitsmigranten enttäuschend
In Katar sind die angekündigten und notwendige Reformen zum Schutz von Arbeitsmigranten immer noch nicht umgesetzt worden. Dies stellt Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht fest.
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