News
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Libyen Vertreibungen in der Nafusa-Region
In der Nafusa-Region im Westen Libyen spielt(e) sich - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - ein weiteres Drama ab: Zahlreiche Angehörige der dortigen Minderheit der Amazigh sind nach Tunesien geflohen und berichteten einer Delegation von Amnesty über zahlreiche Verschwundene und Raketenbeschuss auf Städte und Dörfer. -

Diskriminierung der Roma in Ungarn Gewaltsame Attacken gegen Roma in Ungarn
Die in Ungarn lebenden Roma sind nicht nur von Armut, Ausgrenzung und Diskriminierung in Bereichen wie Bildung und Wohnbau betroffen, sondern werden zudem immer wieder Opfer rassistisch motivierter Gewalt. -

Syrien 165'953 Unterschriften an die syrische Regierung
Seit Beginn der Protestkundgebungen sind mindestens 700 Personen durch den gewaltsamen Einsatz der Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Tausende wurden verhaftet, Hunderte werden immer noch an ... -

China Ai Weiwei durfte Besuch von seiner Frau erhalten
Die Situation von Ai Weiwei und seinen Mithäftlingen ist immer noch nicht ganz geklärt. Die Frau von Ai Weiwei durfte ihn besuchen, aber man hat ihnen verboten, über die Gründe seiner Verhaftung zu sprechen. Zudem haben sie sich nicht in einem Gefängnis getroffen, sein genauer Aufenthaltsort bleibt also nach wie vor unbekannt. -

Asylgesetzrevision Bundesrätin Sommaruga stellt die Weichen neu
Am 9. Mai 2011 hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga der Staatspolitischen Kommission des Ständerats den Bericht mit neuen Lösungsansätzen im Asylbereich präsentiert. Der Bericht schlägt drei Varianten vor: -

Doppelt traumatisiert: Mädchen, sexuelle Gewalt und das Abtreibungsverbot in Nicaragua
Sexuelle Übergriffe und Gewalt durch männliche Familienangehörige sind für erschreckend viele Mädchen in Nicaragua trauriger Alltag. Noch schlimmer wird es, wenn sie davon schwanger werden – denn in Nicaragua sind Schwangerschaftsabbrüche seit 2008 auch nach Inzest verboten. Amnesty International fordert Massnahmen zum Schutz der Mädchen und die Wiederzulassung therapeutischer Abtreibungen. -

Weissrussland 5 Jahre Arbeitslager für Oppositionspolitiker
Amnesty International kritisiert die Verurteilung von 4 Gewissensgefangenen für ihre Teilnahme an Protesten gegen die manipulierten Präsidentschaftswahlen im Dezember 2010. Unter den Verurteilten ... -

USA / Pakistan Offene Fragen zur Tötung von Osama bin Laden
Nach der Tötung von Osama bin Laden durch US-Kräfte in Pakistan bleiben Fragen rund um die Legalität dieser Operation weiterhin offen. In einem neuen Bericht verlangt Amnesty International von den USA Aufklärung und ein Umdenken in ihrer Antiterror-Politik. -

Israel / Besetzte palästinensische Gebiete Erschiessung von «Nakba»-Demonstranten muss untersucht werden
Amnesty International ruft die israelische Regierung auf, umgehend eine umfassende und unabhängige Untersuchung anzuordnen betreffend des Einsatzes militärischer Gewalt gegen palästinensische Demonstrierende, welcher am 15. Mai 2011 12 Tote und Hunderte Verletzter gefordert hatte. -

Libyen Amnesty begrüsst Haftbefehl gegen Gaddafi
Am 16. Mai 2011 hat der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), Moreno Ocampo, bekannt gegeben, dass er Haftbefehle gegen Oberst Gaddafi, seinen Sohn Saif al-Islam sowie den Chef ... -

Guatemala Dem Leben der Frauen einen Wert geben
2003 hat Norma Cruz, die bekannteste Kämpferin gegen Gewalt an Frauen in Guatemala, ihre Stiftung Sobrevivientes (die Überlebenden) gegründet. Im Interview erklärt die mutige Frauenrechtlerin, warum die Frauen in der Gesellschaft Guatemalas verachtet, gepeinigt und ermordet werden und wie sie mit manchmal ungewöhnlichen Mitteln erfolgreich gegen die Täter vorgeht. -

Flüchtlinge aus Nordafrika Dramatische Lage der Migranten auf Lampedusa
Tausende Menschen sind in den letzten Wochen auf der italienischen Insel Lampedusa gestrandet. Ihre Situation ist katastrophal, wie eine Amnesty-Delegation vor kurzem vor Ort feststellte. -

Libyen Misratah unter Feuer
In den letzten Wochen waren Amnesty-Delegierte in Misratah vor Ort. In ihrem Bericht «Misratah: Under Siege and Under Fire» beschuldigen sie die Truppen Gaddafis, Wohnviertel zu beschiessen und damit mutmasslich Kriegsverbrechen zu begehen. -

Chinesische Menschenrechtsaktivistin verschwunden Mao Hengfeng ist verschwunden
Amnesty International hat erfahren, dass Mao Hengfeng - entgegen bisheriger Annahme - nicht mehr im Arbeitslagerlager festgehalten wird, indem sie ihre 18-monatige Strafe hätte verbüssen müssen. Seit ... -

Iran Drohende Vernichtung der iranischen Zivilgesellschaft
Die beiden Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Amnesty International und Arseh Sevom riefen das iranische Parlament auf, eine Gesetzesvorlage abzulehnen, die allen gegenwärtig in Iran aktiven Nichtregierungsorganisationen die Lizenz entziehen würde. -

Iran Jugendliche öffentlich hingerichtet
Amnesty International verurteilt die markante Zunahme von öffentlichen Hinrichtungen im Iran – bei denen auch Jugendliche exekutiert wurden. -

Bahrain Menschenrechtskrise: Europa muss handeln!
Die Verhaftungs- und Repressionsspirale in Bahrain dreht sich weiter - mehr als 500 Personen sind im Verlaufe des letzten Monats verhaftet worden. Im Gegensatz zu Libyen bleibt die Antwort der internationalen Staatengemeinschaft schwach. -

Syrien Uno-Sicherheitsrat muss Strafgerichtshof einschalten
Neuer Höhepunkt der Repression Amnesty International fordert den Uno-Sicherheitsrat auf, den internationalen Strafgerichtshof mit Ermittlungen zur brutalen Niederschlagung der Protestbewegung in Syrien zu beauftragen. In den letzten Tagen hatte die Repression mit dem Einrücken von Panzern in verschiedene Städte einen neuen Höhepunkt erreicht. -

Ägypten Verbrechen der Sicherheitsdienste müssen jetzt untersucht werden
Der neue ägyptische Innenminister hat am 15. März angekündigt, dass der am meisten gefürchtete Sicherheits- und Geheimdienst SSI aufgelöst werde. Doch ist bis heute nicht klar, wie die Übergangsregierung bezüglich der jahrzehntelangen, schweren Menschenrechtsverletzungen durch den SSI vorgehen will. -

Generalversammlung 2011 Amnesty besorgt über menschenrechtsfeindliches Klima in der Schweiz
Amnesty International ist besorgt über das zunehmend menschenrechts- feindliche Klima in der Schweiz. An der Generalversammlung in Solothurn riefen die Mitglieder alle Parteien und PolitikerInnen dazu auf, im Wahlkampf konsequent auf fremdenfeindliche und diskriminierende Parolen zu verzichten. Der Bundesrat wurde aufgefordert, einen Beitrag zum Schutz von Kriegsflüchtlingen aus Libyen zu leisten. Die Generalversammlung war der Auftakt für das Jubiläumsjahr von Amnesty International. Die weltweit grösste Menschenrechtsorganisation feiert am 28. Mai den 50. Geburtstag.
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