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Wahlen in den USA Amnesty International besorgt über Menschenrechtslage
Amnesty International ist ernsthaft besorgt über die Menschenrechtslage in den Vereinigten Staaten und wird Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Protesten und Demonstrationen während und nach den Wahlen vom 3. November genau beobachten. -

Burundi / Germain Rukuki 32 Jahre Haft, weil er die Menschenrechte verteidigt
Germain Rukuki ist ein Menschenrechtsverteidiger aus Burundi, dem seine Arbeit zum Verhängnis wurde. Er arbeitete für die christliche Anti-Folter-Organisation ACAT-Burundi (Action by Christians for the Abolition of Torture), bevor diese 2016 von den Behörden verboten wurde. 2017 wurde er verhaftet. -

Abgeschlossene Briefaktion Honduras Indigene Aktivisten bleiben verschwunden
Am 18. Juli 2020 entführten Unbekannte in Polizeikleidung fünf Angehörige der afro-honduranischen Gemeinschaft der Garífuna aus ihren Häusern. Sie hatten sich für den Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte ihrer Gemeinschaften eingesetzt. -

USA Gewalt bei Protesten – Polizeiversagen im Vorfeld der US-Wahlen
In den USA wird das Recht auf friedliche Versammlung derzeit nur unzureichend geschützt. Protestierende waren in den letzten Wochen landesweit der Gewalt bewaffneter Gruppen ausgesetzt. Da die US-Regierung unter Präsident Trump nicht für den nötigen Schutz sorgt, ruft Amnesty International die Bundesstaaten dazu auf, Waffenverbote zu erlassen, um Gewalt rund um die Wahlen zu verhindern. -

Nigeria Tötungen von Protestierenden durch das Militär müssen untersucht werden
Das nigerianische Militär schoss auf Demonstrierende, die ein Ende der Polizeigewalt und eine gute Regierungsführung forderten. Gemäss Augenzeugenberichten wurden mindestens 12 Menschen dabei getötet. Die Vorfälle müssen untersucht und die Verantwortlichen zu Rechenschaft gezogen werden. -

Corona-Krise Gesundheitsangestellte fordern eine unabhängige Untersuchung zu Covid-19
Fast 20 Gewerkschaften, Berufsverbände und NGO sowie mehr als 3000 Personen, darunter 1500 Gesundheitsfachkräfte fordern den Bundesrat dringend dazu auf, eine unabhängige Untersuchung zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Gesundheitspersonal zu veranlassen. Die Forderung wurde am 22. Oktober von Amnesty International in einem offenen Brief überreicht. -

Armenien/Aserbaidschan Einsatz von Raketengeschossen in Wohngebieten muss eingestellt werden
Sowohl Armenien als auch Aserbaidschan müssen den Einsatz von schweren Sprengwaffen mit grossflächiger Wirkung in dicht besiedelten Gebieten unverzüglich einstellen, forderte Amnesty International heute. -

Katar Hausangestellte ausgebeutet und missbraucht
In Katar werden Hausangestellte weiterhin misshandelt, erniedrigt und gezwungen, bis zur völligen Erschöpfung zu arbeiten, wie ein neuer Bericht von Amnesty International aufzeigt. Einige Frauen gaben an, Opfer schwerer Straftaten, darunter sexualisierter Gewalt, geworden zu sein -

Abgeschlossene Briefaktion Belarus Konstruierte Anklage gegen Menschenrechtlerin Marfa Rabkova
Der Menschenrechtsverteidigerin Marfa Rabkova drohen bis zu drei Jahre Haft, weil sie Demonstrationen und Menschenrechtsverletzungen wie Folter oder andere Misshandlungen an friedlichen Protestierenden durch BeamtInnen der Sicherheitsbehörden dokumentiert hat. -

Chile Amnesty fordert Strafuntersuchung gegen Kommandanten der Nationalpolizei
Die chilenische Generalstaatsanwaltschaft muss sicherstellen, dass gegen eine Reihe von Polizeikommandanten eine Strafuntersuchung wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen an Demonstrierenden eingeleitet wird. Das fordert Amnesty International in einem Bericht zum ersten Jahrestag der Massenproteste in Chile. -

Good News Iran: Narges Mohammadi ist frei
Die inhaftierte Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi wurde endlich freigelassen. Sie hatte Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufgewiesen und litt zusätzlich an mehreren Vorerkrankungen. -

USA Waffen in Wahllokalen verbieten
Amnesty International fordert die US-Bundesstaaten auf, Waffen rund um die Wahllokale zu verbieten. So soll die Sicherheit der Wählenden und der Helfenden gewährleistet werden. -

Kolumbien Land- und Umweltverteidiger brauchen kollektive Schutzmassnahmen
Menschen und Gemeinschaften, die sich in Kolumbien für Landrechte oder Umweltschutz einsetzen, sind Drohungen und tätlichen Angriffen – manche davon mit Todesfolge – ausgesetzt. Obwohl diese Problematik schon seit Jahrzehnten besteht, schafft es die Regierung nicht, diese Menschen wirkungsvoll zu schützen. Noch immer setzt sie – wenn überhaupt – in erster Linie auf individuelle Schutzmassnahmen, anstatt die Gemeinschaften kollektiv zu schützen. -

Frauenrechte Q&A: Neue Position von Amnesty International zum Thema Schwangerschaftsabbrüche
Der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen ist ein wesentlicher Bestandteil einer gerechten Gesellschaft und für eine umfängliche Verwirklichung der Menschenrechte unverzichtbar. Fragen und Antworten zur überarbeiteten Amnesty Position zum Thema Schwangerschaftsabbruch. -

USA: Petition für George Floyd Eine Million Unterschriften
Amnesty International hat mehr als eine Million Unterschriften aus der ganzen Welt an US-Generalstaatsanwalt William Barr überreicht. Die Menschenrechtsorganisation fordert gemeinsam mit ihren Unterstützern und Unterstützerinnen Gerechtigkeit für George Floyd. Dieser war am 25. Mai 2020 in Minneapolis, Minnesota, von der Polizei getötet worden. -

Armenien/Aserbaidschan Die Zivilbevölkerung muss vor dem Einsatz verbotener Streubomben geschützt werden
Im eskalierenden Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan in der Region Berg-Karabach sind verbotene Streubomben eingesetzt worden. Das bestätigen Recherchen von Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation ruft die Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren und dem Schutz der Zivilbevölkerung Vorrang zu geben. -

Abgeschlossene Briefaktion Iran Iran: Nasrin Sotoudeh in Gefahr
Die Gesundheit der inhaftierten Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist in Gefahr, nachdem die iranischen Behörden sie aus dem Krankenhaus zurück ins Gefängnis gebracht haben. -

Abgeschlossene Briefaktion Russland Junges Folteropfer immer noch vermisst
Am 5. September 2020 wurde der 19-jährige Salman Tepsurkaev aus dem Süden Russlands entführt. Er war Administrator eines Chat-Kanals, der Kritik an den tschetschenischen Behörden übt. Möglicherweise ist Salman in Grosny in Haft. In den Sozialen Medien ist ein Video zu sehen, in dem er sexuell misshandelt wird. -

Eingefrorene Konten Amnesty International Indien muss ihre Arbeit wegen der Regierung stoppen
Das Einfrieren der Bankkonti von Amnesty International Indien durch eine Behörde der Regierung Indiens zwingt die Menschenrechtsorganisation, ihre Tätigkeiten zu stoppen. -

Schweiz Grundrechte und Rechtsstaat als Kollateralschaden
Die Mehrheit des Parlaments hat die umstrittenen Antiterror-Gesetze in der Schlussabstimmung angenommen und nimmt damit die Kollision mit Grundrechten und rechtsstaatlichen Prinzipien in Kauf. Die NGO-Plattform Menschenrechte Schweiz wird die Anwendung der Gesetze kritisch verfolgen und die Rechte von betroffenen Personen auch juristisch verteidigen.
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