News
-

Nationale Menschenrechtsinstitution Liechtenstein geht mit gutem Beispiel voran
Am 10. Dezember 2016 wurde in Vaduz unter dem Namen «Verein für Menschenrechte (VMR)» eine nationale Menschenrechtsinstitution für das Fürstentum Liechtenstein gegründet. Die Regierung hatte dem Landtag im Mai eine entsprechende Gesetzesvorlage unterbreitet. Das Gesetz wurde am 4. November vom Parlament angenommen und tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. -

Good News Erfolgreicher Einsatz für die Menschenrechte im 2016
Für die Menschenrechte war 2016 nicht gerade ein gutes Jahr. Und doch: Es gab viele gute Nachrichten die wir vermelden konnten – dank Ihrer Unterstützung! -

Syrien Uno-Resolution ebnet den Weg für die Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien
Die Uno-Generalversammlung hat eine Resolution verabschiedet, die einen unabhängigen internationalen Mechanismus zur Verfolgung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien etabliert. Er soll sicherstellen, dass die Gräueltaten, die seit Ausbruch des Konfliktes im März 2011 verübt worden sind, nicht ungesühnt bleiben. -

Irak Kinder im Kreuzfeuer der Schlacht um Mossul
Die blutige Schlacht Mossul dauert bereits Monate. Betroffen sind insbesondere Kinder: Eine ganze Generation droht durch Erlebnisse extremer Gewalt traumatisiert zu werden, wie Amnesty International bei Recherchen in Flüchtlingslagern und Spitälern der Region feststellen musste. -

Pakistan Blasphemiegesetze verletzen Menschenrechte
In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International, wie Blasphemiegesetze in Pakistan häufig instrumentalisiert werden, um falsche Anschuldigungen gegen religiöse Minderheiten und andere Personen zu erheben. Oft werden die Beschuldigten bedroht oder sogar in Selbstjustiz getötet. -

Syrien Uno-Sicherheitsrat hat endlich eine Resolution zu Aleppo verabschiedet
Nach unzähligen politischen Manövern und zähen Verhandlungen hat sich der Uno-Sicherheitsrat schliesslich doch noch zur Entsendung von BeobachterInnen nach Aleppo durchringen können. Die Resolution war überfällig. -

Syrien Mahnwachen für Aleppo, Forderungen an den Bundesrat
Im Gedenken an die Opfer und in grosser Sorge um das Schicksal der Menschen in und aus Aleppo organisierten Aktivistinnen und Aktivisten von Amnesty Schweiz in Lausanne und Bern Mahnwachen. Zudem fordert Amnesty Schweiz den Bundesrat auf, den unbürokratischen Familiennachzug von Syrerinnen und Syrern zu erleichtern und die humanitäre Hilfe auszuweiten. -

Myanmar Sicherheitskräfte gehen gezielt gegen Rohingya vor
In einer Gewaltkampagne unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung geht Myanmar gezielt gegen Angehörige der Rohingya, einer muslimischen Minderheit, vor. Amnesty International vermutet Verbrechen gegen die Menschlichkeit. -

Asyl Es braucht eine Lösung für die in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge
Europa muss anlässlich des jüngsten Gipfels der Staats- und Regierungschefs dringend einen funktionierenden Plan zur Bewältigung der Flüchtlingskrise entwickeln. Die europäischen Regierungen lassen die Flüchtlinge, die auf der Suche nach Schutz an ihren Grenzen ankommen, im Stich. -

Syrien Amnesty fordert Uno-Beobachter in Ost-Aleppo zum Schutz von Zivilisten
Nachdem durch ein völkerrechtswidrige Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung weite Teile Ost-Aleppos in eine Trümmerlandschaft verwandelt worden sind, hat die Evakuierung von Tausenden Rebellen und ZivilistInnen aus Ost-Aleppo begonnen. Nach wie vor ist jedoch nicht gewährleistet, dass die Evakuationen ohne Zwischenfälle erfolgen, und die Gefahr von Racheakten durch die syrischen Regierungstruppen und ihre Verbündeten nicht gebannt. Die Entsendung inernationaler Beobachter ist deshalb immer noch dringlich – vor wenigen Tagen hat Amnesty Meldungen erhalten, die sich mit den Berichten der Uno decken, wonach mindestens 82 Personen von syrischen Kämpfern und ihren Verbündeten hingerichtet wurden. -

Äthiopien Webseiten und soziale Medien während Protesten systematisch blockiert
Seit Beginn der Protestwelle in Äthiopien im November 2015 blockiert die äthiopische Regierung systematisch und rechtswidrig den Zugang zu News-Webseiten und sozialen Medien. Sie versucht damit, Kritik zu unterdrücken und Berichte über gewaltsame Aktionen der Sicherheitskräfte gegen Demonstrierende zu verhindern. -

Syrien Berichte über Exekutionen in Aleppo deuten auf Kriegsverbrechen hin
Schockierenden Berichten der Uno zufolge sind in Ost-Aleppo zahlreiche Zivilpersonen durch die vorrückenden regimetreuen Verbände exekutiert worden. Derartige Hinrichtungen würden ein Kriegsverbrechen darstellen. In einem dringenden Appell fordert Amnesty International die Kriegsparteien auf, die Zivilbevölkerung zu schützen. -

Folter Aufruf zur Anwendung des Istanbul-Protokolls
Für einen besseren Schutz für Opfer von Folter und anderer unmenschlicher Behandlung: Ein Aufruf der Demokratischen JuristInnen Schweiz, der von Amnesty International und weiteren Organisationen unterstützt wird, verlangt die Anwendung des Istanbul-Protokolls in der Schweiz. -

Unternehmen und Menschenrechte Schweiz: Ein Plan ohne Aktion
Über fünf Jahre nach Annahme der Uno-Leitprinzipien hat die Schweiz nun einen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) ausgearbeitet. Zwar anerkennt der Plan die Herausforderungen, von fünfzig aufgeführten Massnahmen sind jedoch nur sechs neu. -

Katar Reform schützt Arbeitsmigranten nicht vor Ausbeutung
Die eingebrachten Änderungen des Arbeitsrechts in Katar bringen keine messbare Verbesserung: Arbeitsmigrantinnen und -migranten, darunter auch diejenigen, die für die Fussballweltmeisterschaft an Stadien und anderer Infrastruktur arbeiten, sind nach wie vor von Ausbeutung und Zwangsarbeit bedroht. -

Amerika Interaktive Karte zeigt Menschen in Gefahr
Eine neue Online-Plattform von Amnesty International wirft ein Licht auf Land- und Umweltrechtsverteidigerinnen und -verteidiger, die angegriffen werden. -

Türkei Eine halbe Million Menschen aus ihren Häusern vertrieben
Die massive Repression der Sicherheitskräfte in den Kurdengebieten im Südosten der Türkei hat rund eine halbe Million Menschen in die Flucht getrieben. Zehntausende BewohnerInnen aus Diyarbakir können seit einem Jahr nicht in ihre Häuser zurück. Amnesty prangert in einem neuen Bericht Zwangsvertreibungen und die kollektiven Bestrafung der kurdischen Bevölkerung an. -

Weissrussland Stoppt die Todesstrafe in Weissrussland
Im November wurden in Weissrussland drei Gefangene heimlich hingerichtet. Amnesty fordert mit einer Petition ein Moratorium für Hinrichtungen. -

Kolumbien Das Friedensabkommen muss Türöffner für Gerechtigkeit sein
Die Ratifizierung des Friedensabkommens steht für ein neues, hoffnungsvolles Kapitel in Kolumbiens Geschichte. Doch die wirkliche Arbeit beginnt erst jetzt. -

Myanmar Amnesty fordert glaubwürdige Untersuchung über Vertreibung der Rohingya
Amnesty fordert eine unabhängige und unparteiliche Untersuchung über die Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen von Angehörigen der Rohingyas in der Provinz Rakhine.
Seite 93 von 157