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Brasilien Rio de Janeiro ruft finanziellen Notstand aus
Der finanzielle Notstand rechtfertige weder die Einschränkung der Grundversorgung noch die Schulung von Sicherheitskräften, die in den Favelas zum Einsatz kommen sollen, sagt Amnesty International. -

Asyl und Migration Europa riskiert Mitschuld an Menschenrechtsverletzungen in Libyen
Nach dem fragwürdigen «Türkei-Deal» hat die Europäische Union (EU) nun angekündigt, in der Migrationsfrage enger mit Libyen zusammen zu arbeiten. Sie riskiert damit, sich mitschuldig zu machen an Folter und Misshandlung sowie an der unbefristeten Inhaftierung von Flüchtlingen und MigrantInnen in dem nordafrikanischen Land. -

Anschlag in Orlando Keinerlei Respekt für menschliches Leben
Der Anschlag in Orlando im US-Bundesstaat Florida zeugt von äusserster Missachtung des menschlichen Lebens. Amnesty International spricht den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Mitgefühl aus. Dringend nötig sind Schritte, damit Menschen vor solcher Gewalt geschützt werden können. -

Deutschland Deutschland lässt die Opfer rassistischer Gewalt im Stich
Die deutschen Strafverfolgungsbehörden sind weiterhin nicht in der Lage, entschieden gegen rassistische Gewalt vorzugehen. Diese richtet sich mehr denn je gegen Flüchtlinge und andere People of Color. -

Malawi Brutale Angriffe auf Menschen mit Albinismus
In Malawi werden immer mehr Menschen mit Albinismus getötet, um ihre Körperteile in rituellen Praktiken zu verwenden. Dies dokumentiert ein aktueller Amnesty-Bericht. Das Versagen der Polizei, diese Tötungen zu verhindern, bedeutet für Menschen mit Albinismus ein Leben in ständiger Angst. -

Mexiko Folteropfer kommt nach vier Jahren endlich frei!
Ein Richter im Norden Mexikos hat die zweifache Mutter Yecenia Armenta Graciano freigesprochen. Dieser Entscheid setzt einer vier Jahre dauernden Ungerechtigkeit ein Ende. -

Kolumbien Sicherheitskräfte gehen mit unverhältnismässiger Gewalt gegen Protestkundgebungen vor
Seit dem 30. Mai demonstrieren indigene, afrokolumbianische und kleinbäuerliche Gemeinschaften in weiten Teilen des Landes. Die kolumbianischen Behörden müssen sicherstellen, dass die Sicherheitskräfte, insbesondere die Spezialeinheit ESMAD (Escuadrón Móvil Antidisturbios), keine unverhältnismässige Gewalt gegenüber den Protestierenden anwenden, sagt Amnesty International. -

Ja zur Asylgesetzrevision Umsetzung im Auge behalten
Amnesty International begrüsst die Annahme der Asylgesetzrevision durch die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen. Die Asylsuchenden profitieren fortan vor und während des Verfahrens von einem kostenlosen Rechtsbeistand. -

Türkei Ungenügender Schutz für Flüchtlinge und Asylsuchende
Mit mehr als drei Millionen Flüchtlingen im Land ist die Türkei massiv überfordert. Die Rückschaffungen von Asylsuchenden aus der EU sind daher illegal und gehen auf Kosten der Schutzsuchenden. -

Rio 2016 Brasilien wiederholt Fehler der Vergangenheit
Brasilien wiederholt bei der Planung des Sicherheitskonzeptes für die Olympischen Spiele die gleichen Fehler, die schon vor und während der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 begangen wurden. Diese hatten 2014 für grosses Leid bei der Bevölkerung gesorgt. Zudem schränken neue Gesetze die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein. -

Afghanistan Die vergessenen Opfer des Krieges
Über eine Million Menschen sind innerhalb Afghanistans auf der Flucht vor Gewalt und kämpfen um das nackte Überleben. Die afghanische Regierung hat bislang versagt, die internationale Öffentlichkeit schaut weg. -

Sport und Menschenrechte Ein Land im Ausnahmezustand
Am 10. Juni beginnt in Frankreich die Fussball-Europameisterschaft. Die Angst vor Terroranschlägen ist gross, entsprechend werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft – doch nicht nur im Interesse der Bevölkerung. -

Aserbaidschan Journalistin Khadija Ismayilova ist frei
Das Oberste Gericht Aserbaidschans hat die Freilassung von Khadija Ismayilova angeordnet. Amnesty International begrüsst diesen Schritt. Die Gerechtigkeit wird in diesem Fall jedoch erst wieder hergestellt sein, sobald das Urteil gegen Ismayilova aufgehoben ist. -

Amnesty International veröffentlicht Position zum Thema Sexarbeit Für den Schutz der Menschenrechte von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern
Amnesty International veröffentlicht ihre Position zum Thema Sexarbeit. Im Kern geht es darum, dass Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter wirksam vor Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung geschützt werden. -

Video Überwachung trifft die Falschen
Ein kurzes Video bringt die Diskussion um Überwachung und Sicherheit witzig auf den Punkt: Überwachung schafft keine Sicherheit und trifft meistens die Falschen. -

El Salvador Wegen Fehlgeburt inhaftierte Frau aus dem Gefängnis entlassen
Ein Gericht hat entschieden, eine Frau freizulassen, die wegen einer Fehlgeburt vier Jahre im Gefängnis sass. Das ist ein Sieg für die Menschenrechte in El Salvador. -

Türkei Erol Önderoglu und Müzeyyen Nergiz über Erdogans «Neue Türkei»
Erol Önderoglu («Reporter ohne Grenzen») und Müzeyyen Nergiz (Vorstandmitglied von Amnesty Türkei) berichten über die Einschränkung der Meinungsfreiheit und die Lage im Südosten der Türkei - am 30. Mai in Zürich, am 31. Mai in Genf und am 1. Juni in Basel. -

Brasilien Politische Krise birgt Menschenrechtsrisiken
Angesichts der temporären Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff ruft Amnesty International den brasilianischen Staat dazu auf, sich ausdrücklich zu den in der Verfassung verankerten Menschenrechten zu bekennen. Brasilien muss die internationalen Menschenrechtsabkommen, welche es ratifiziert hat, einhalten. -

Willkommens-Index für Flüchtlinge Die Flüchtlingspolitik vieler Regierungen geht an öffentlicher Meinung vorbei
Die meisten Menschen auf der Welt (80 Prozent) würden Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Viele wären sogar bereit, Flüchtlinge in der eigenen Wohnung unterzubringen. Das geht aus einer von Amnesty International in Auftrag gegebenen globalen Umfrage hervor. -

Amnesty dankt Marta Fotsch Einsatz ohne Pause
Amnesty International kann 2016 den 55. Geburtstag feiern. Die Schweizerin Marta Fotsch ist einen grossen Teil des Weges mitgegangen und hat die Schweizer Sektion massgeblich mitgeprägt.
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