News
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Todesstrafe Dritte Hinrichtung in Belarus dieses Jahr
Amnesty International verurteilt die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Gefangenen Alyaksandr Haryunou vom 4. November 2014 aufs Schärfste. Es handelt sich bereits um die dritte Hinrichtung in Weissrussland dieses Jahr. -

Verschwundene Studenten in Mexiko Generalstaatsanwalt offenbart gravierende Ermittlungsmängel
In seiner bisher ausführlichsten Berichterstattung über das Verschwinden der 43 Studenten, ist der mexikanische Generalstaatsanwalt Jesus Murillo Karam in keinster Weise auf die Komplizenschaft der Regierung mit dem organisierten Verbrechen eingegangen. Er stellte die tragischen Ereignisse nicht als Staatsverbrechen, sondern als isolierte Tat verbrecherischer Gruppen dar. -

Zentralafrikanische Republik Gewalteskalation trotz Uno-Friedenstruppe
Trotz der Stationierung neuer Uno-Friedenskräfte am 15. September haben die Auseinandersetzungen zwischen muslimischen und christlichen bewaffneten Gruppen in der Zentralafrikanischen Republik in den ... -

Nordkorea / China Online-Petition «Send no one back»
Zusammen mit change.org lanciert die Koordinationsgruppe Korea von Amnesty Deutschland eine weltweite Kampagne gegen die Abschiebung nordkoreanischer Flüchtlinge durch China. -

Israel / Gaza Israel verhindert Aufklärung von möglichen Kriegsverbrechen
18‘000 zerstörte Häuser und mehr als 1500 getötete Zivilistinnen und Zivilisten: Das ist die bittere Bilanz der Operation «Protective Edge» der israelischen Streitkräfte vom Juli und August 2014. In einem am 5. November 2014 veröffentlichten Bericht dokumentiert Amnesty International detailliert acht Fälle, in denen von zahlreichen Familien bewohnte Gebäude ohne jede Vorwarnung bombardiert worden sind. Amnesty-Delegierten wurde die Einreise in den Gazastreifen nicht erlaubt, und jede Zusammenarbeit mit der Untersuchungskommission der Uno wird verweigert. -

Libyen Rivalisierende Milizen begehen Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen
Entführungen, Folter, Brandschatzung und Hinrichtungen sind in Libyen an der Tagesordnung. Rivalisierende Milizen nehmen Rache an anderen Kämpfern, aber auch an unbeteiligten Zivilisten. In einem neuen Bericht und anhand von Satellitenbildern dokumentiert Amnesty International das erschreckende Ausmass an Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. -

Reyhaneh Jabbari hingerichtet Ein weiterer Schandfleck Irans
Die Hinrichtung der Iranerin Reyhaneh Jabbari, die nach fehlerhaften Ermittlungen in einem unfairen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt worden war, ist ein Affront gegen die Gerechtigkeit. -

SVP-Volksinitiative «Schweizer Recht vor fremdem Recht»: Unverantwortlich!
Mit der Lancierung der Initiative «Schweizer Recht vor fremdem Recht» greift die SVP den Rechtsstaat frontal an. Sie tut das unter dem Vorwand, die Demokratie schützen zu wollen. Aus Sicht von Amnesty International ist die Initiative unverantwortlich. -

Usbekistan 200'000 Unterschriften gegen Folter
In Genf und zehn weiteren europäischen Städten haben Amnesty-Aktivistinnen am Mittag fast 200‘000 Unterschriften gegen Folter in Usbekistan und für die Freilassung der gewaltlosen politischen Gefangenen Dilorom Abdukadirova übergeben. -

Kriegspropaganda Unseriöse Berichte über Massenhinrichtungen in der Ostukraine
Ein aktueller Amnesty-Bericht belegt: Es gibt Beweise für illegale Hinrichtungen in der Ostukraine, die von beiden Konfliktparteien begangen wurden. Die Meldungen über Massenhinrichtungen sind allerdings übertrieben und dienen der Propaganda. -

Uganda Folgenschwere Gesetze: Repression, Homophobie und sexistische Gewalt
Drei diskriminierende Gesetze, die in Uganda zwischen August 2013 und Februar 2014 in Kraft traten, haben verheerende Folgen: Sie legitimieren staatliche Repression, sexistische Attacken und homophobe Gewalt. Das belegen detaillierte Recherchen von Amnesty International in Uganda. -

Irak Regierung billigt Kriegsverbrechen schiitischer Milizen
Aus Rache verüben schiitische Milizen im Irak immer häufiger Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen an Sunniten – und die Regierung in Bagdad greift nicht ein. Das belegt der neue Bericht von Amnesty International «Absolute Impunity: Militia Rule in Iraq», der am 14. Oktober 2014 veröffentlicht wurde. Demnach wurden bereits Dutzende von sunnitischen Zivilisten entführt und ermordet und auch Regierungstruppen foltern und töten Gefangene. -

Saudi-Arabien Jede Kritik im Keim erstickt
Friedliche MenschenrechtsaktivistInnen werden in Saudi-Arabien systematisch eingekerkert und regelmässig misshandelt. Die Unterdrückung der Meinungsfreiheit hat sich seit 2011 weiter verschärft. -

Haiti Wahrheit und Gerechtigkeit dürfen nicht mit Duvalier sterben
Am 4. Oktober 2014 ist Jean-Claude Duvalier an Herzversagen gestorben. Erst im Februar 2014 hatte ein haitianisches Gericht die Wiederaufnahme von Ermittlungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen den ehemaligen Herrscher Haitis angeordnet. -

Fund eines Massengrabes in Mexiko Identität der Leichen bisher ungeklärt
Nach den Zwischenfällen vom 26. September 2014 in Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero, in deren Folge sechs Personen starben, gelten 43 Studierende weiterhin als vermisst. Das Schicksal der Verschwundenen erscheint nach dem Fund eines Massengrabes am vergangenen Sonntag in neuem Licht. Die sterblichen Überreste sind noch nicht identifiziert. -

Sri Lanka Uno-Überprüfung bringt leere Versprechen ans Licht
Die Regierung von Sri Lanka muss endlich aufhören, gegenüber dem eigenen Volk und der internationalen Gemeinschaft leere Versprechungen zur Menschenrechtslage zu machen. Das sagt Amnesty International anlässlich einer Uno-Überprüfung. -

Zum 8. Jahrestag des Mordes an Anna Politkowskaja Journalistinnen in Russland leben auch heute gefährlich
Am 7. Oktober 2014 ist es acht Jahre her, dass Anna Politkowskaja vor dem Eingang zu ihrer Wohnung in Moskau ermordet wurde. Die Journalistin der «Nowaja Gaseta» hatte unter anderem über Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien und im Nordkaukasus berichtet. Für kritische Journalistinnen und Journalisten wird das Umfeld in Putins Russland derweil immer härter. -

China / Hongkong Hongkonger Proteste führen zu Verhaftungen in China
Während die Proteste in Hongkong für demokratische Wahlen weitergehen, hat die Polizei in auf dem chinesischen Festland mindestens 20 Personen festgenommen, die ihre Solidarität mit den Protestierenden ausgedrückt haben. Amnesty International fordert ihre sofortige Freilassung. -

El Salvador Abtreibungsverbot führt zum Tod Hunderter Frauen und Mädchen
Das totale Abtreibungsverbot in El Salvador führt zum Tod hunderter Frauen und Mädchen. Sie müssen sich heimlichen, unsicheren Abtreibungen unterziehen oder sind gezwungen, gesundheitsgefährdende Schwangerschaften auszutragen. -

50. Ratifizierung am 25. September 2014 an der Uno in New York Waffenhandelsabkommen tritt noch dieses Jahr in Kraft
Mit der Ratifizierung durch sieben weitere Staaten wird ein bahnbrechendes internationales Abkommen zur Kontrolle des Waffenhandels Wirklichkeit: Der sogenannte Arms Trade Treaty (ATT) tritt damit noch dieses Jahr in Kraft – 90 Tage nach der 50. Ratifizierung, also am 25. Dezember 2014.
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