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Türkei Parlamentarier Hüseyin Aygün von PKK wieder freigelassen
Die PKK hat den Parlamentarier und Menschenrechtsverteidiger Hüseyin Aygün wieder freigelassen, nachdem er am Sonntag, dem 12. August 2012, gefangen genommen worden war. Amnesty International hatte die PKK aufgefordert, Hüseyin Aygün unverzüglich freizulassen. -

Offener Brief Pussy Riot 3 Jahre Straflager für 2 Minuten Protest?
Amnesty International hat der Leitung der russisch-orthodoxen Auferstehungskirche in Zürich am Sonntag, den 12. August, einen Offenen Brief übergeben und an die KirchgängerInnen Flyer verteilt. Die Menschenrechtsorganisation bittet um Unterstützung für die drei inhaftierten Mitglieder der russischen Punkband «Pussy Riot». -

Tunesien Meinungsfreiheit wieder in Gefahr?
Verhaftungen von kritischen Journalisten und Aktivisten lassen die Befürchtung aufkommen, dass die Meinungsäusserungsfreiheit in Tunesien wieder vermehrt unter Druck gerät. -

Satellitenbilder von Aleppo deuten auf zunehmende Gefährdung der Zivilbevölkerung
Die US-amerikanische Sektion von Amnesty International hat Satellitenbilder veröffentlicht, die Aleppo und die nähere Umgebung zeigen. Darauf ist zu sehen, dass auch in den Wohnquartieren der syrischen Millionenstadt vermehrt schwere Waffen zum Einsatz kommen. Das wiederum verstärkt den Verdacht, dass ein Grossangriff der belagerten Stadt unmittelbar bevorsteht. -

Japan Erneut zwei Hinrichtungen
Nach einem fast 20-monatigen de-facto Moratorium der Todesstrafe hat Japan heute Morgen erneut zwei Todesurteile vollstreckt - und damit dieses Jahr bereits fünf Menschen hingerichtet. -

Syrien - Aleppo Von der umfassenden Repression zum bewaffneten Konflikt
Die militärische Offensive der syrischen Regierungstruppen in Aleppo ist der Kulminationspunkt monatelanger brutaler Repression gegen Demonstrierende und Oppositionelle, die Amnesty im Mai 2012 bei Ermittlungen vor Ort dokumentierte. In einem neuen Bericht werden die Ergebnisse zusammengefasst. -

Prozess gegen Pussy Riot in Moskau Ein politisch motiviertes Verfahren
Den drei Musikerinnen der Punkband «Pussy Riot» wird der Prozess gemacht, weil sie am 21. Februar 2012 in der Christi-Erlöser-Kathedrale in Moskau einen Protestsong gegen Putin aufführten. Amnesty International betrachtet die Anklage wegen «Hooliganismus» als rein politisch motiviert und fordert die sofortige Freilassung der drei Aktivistinnen. -

Waffenhandelsabkommen Ein Rückschlag, kein Scheitern
Die grossen Rüstungsmächte USA, Russland und China verhinderten in letzter Minute ein Einigung über das Waffenhandelsabkommen. Die Verhandlungen in New York bieten aber eine gute Grundlage für ... -

Syrien Exekutionen durch Regierungskräfte und Rebellen
Amnesty International erhält immer mehr Berichte, wonach nicht nur die syrische Regierungsarmee und mit ihr verbündete Milizen, sondern auch die oppositionellen Kräfte der «Freien Syrischen Armee» für summarische Hinrichtungen von Gefangenen verantwortlich sind. -

Waffenhandelsabkommen USA müssen Schlupflöcher schliessen
Der am 24. Juli vorgelegte Entwurf des Waffenhandelsabkommens enthält wichtige Lücken, die in den laufenden Verhandlungen geschlossen werden müssen. -

Syrien Konfliktparteien müssen Völkerrecht respektieren
Angesichts der kriegerischen Eskalation in Syrien fordert Amnesty International die Konfliktparteien eindringlich auf, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren und die Zivilbevölkerung zu schützen. -

Myanmar/Burma Zunehmende Übergriffe gegen Rohingya
Sechs Wochen nach der Erklärung des Notstandes im Teilstaat Rakhine nehmen Gewalt sowie Übergriffe seitens der Sicherheitskräfte gegen die muslimische Minderheit der Rohingya zu. -

Syrien Amnesty-Forderungen an den Uno-Sicherheitsrat
Die menschenrechtliche Tragödie in Syrien geht weiter, aber der Uno-Sicherheitsrat findet nach wie vor keine gemeinsame Haltung. Amnesty fordert ein einsatzkräftige Beobachtermission mit klarem Mandat und die Einschaltung des internationalen Strafgerichtshofs. -

Ecuador Behörden missbrauchen das Justizwesen, um Protest zu unterdrücken
Wer in Ecuador gegen wirtschaftliche Projekte wie Bergbau oder Ölförderung friedlich demonstriert, riskiert, des «Terrorismus» oder der «Sabotage» bezichtigt und einem jahrelangen Rechtsstreit ausgesetzt zu werden: der ecuadorianische Staat missbraucht sein Justizwesen, um legitimen Protest massiv zu unterdrücken – so das Ergebnis eines neuen Berichts von Amnesty International. -

Iran Repressalien gegen die Familie von Nasrin Sotoudeh
Amnesty International fordert die iranischen Behörden auf, die Einschüchterungen und Repressalien gegen die Familie der bekannten Menschenrechtsanwältin und Gewissensgefangenen Nasrin Sotoudeh umgehend zu beenden. -

Mexiko Mexiko versagt bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
Die mexikanischen Behörden haben es unterlassen, Frauen vor zunehmender Gewalt und Diskriminierung zu schützen oder zu garantieren, dass Täter solcher Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden. Dies zeigt ein Bericht, den Amnesty International an den «Uno-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau» übergeben hat. Dieser überprüft am 17. Juli 2012 Mexikos Einhaltung der Uno-«Frauenrechtskonvention» (CEDAW). -

Sudan, Südsudan Ernüchterung ein Jahr nach der Unabhängigkeit
Am 9. Juli 2011 hat der Südsudan seine Unabhängigkeit gefeiert. Die Begeisterung ist grosser Ernüchterung gewichen, Ernüchterung über eine menschenrechtliche Krise. Betroffen sind insbesondere die Flüchtlinge vor den Kämpfen im "neuen" Süden des "alten" Sudan. -

DR Kongo Nord-Kivu: Die Geschichte darf sich nicht wiederholen
Nachdem eine Stadt in Nord-Kivu von den Rebellen des mutmasslichen Kriegsverbrechers Ntaganda erobert worden ist, befürchtet Amnesty neue Massaker. Die Organisation ruft die kongolesische Regierung und die Uno dringend auf, Massnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu treffen. -

Myanmar/Burma Erneute Freilassung von politischen Gefangenen
In Myanmar wurden weitere 24 politische Gefangene aus der Haft entlassen, darunter die beiden Gewissensgefangenen Khun Kawrio und Aye Aung, für deren Freilassung sich Amnesty International jahrelang eingesetzt hatte. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Polizeigewalt in Ramallah
Delegierte von Amnesty International wurden am 1. Juli 2012 Zeugen exzessiver Gewalt durch die palästinensischen Polizeikräfte. Diese attackierten Teilnehmende friedlicher Demonstrationen in Ramallah.
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