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Ägypten Amnesty-Vertreter freigelassen
Amnesty International fordert eine Untersuchung der Inhaftierung von etwa 35 MenschenrechtsaktivistInnen. Darunter waren auch zwei Mitarbeiter von Amnesty International, die nach fast zwei Tagen in Militärgewahrsam freigelassen wurden. -

Bush-Besuch in der Schweiz abgesagt Amnesty verlangt Untersuchung gegen Bush wegen Folter
Bei einem Besuch des früheren US-Präsidenten Bush in der Schweiz, wären die Schweizer Behörden rechtlich verpflichtet, eine Untersuchung wegen Folter zu eröffnen und Bush dafür festzusetzen. Amnesty ... -

Ägyptische Armee muss Demonstrierende schützen
Amnesty International rief die ägyptischen Behörden am 2. Februar dazu auf, das Recht auf friedliches Protestieren zu schützen. Währendessen kam es zu Übergriffen organisierter Gruppen von Unterstützern der amtierenden Regierung auf Demonstrierende in Kairo und anderen Teilen des Landes. Ein Team von Amnesty International berichtete vor Ort, dass die Gewalt allem Anschein nach zum Teil von den Behörden inszeniert worden ist, um die Proteste zu unterdrücken. -

Abgewiesene Asylsuchende Nothilfe: Eine Sackgasse
Das Nothilfe-System im Asylwesen muss grundsätzlich in Frage gestellt werden. Zu diesem Zweck startet am 3. Februar 2011 schweizweit eine Kampagne der vier im Asylbereich tätigen Organisationen Amnesty International, Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht und Solidarité sans frontières. Rund 5800 zurückgewiesene Asylsuchende sind der Nothilfe unterworfen. Einem System, das zu sozialer Isolation, zahlreichen behördlichen Schikanen und zu einem Leben in Ungewissheit führt und die Betroffenen so an einem Leben in Würde hindert. Die Zustände in der Nothilfe sind besonders für als verletzlich geltende Personen schwer zu ertragen. So leiden Ältere und Traumatisierte, alleinerziehende oder schwangere Frauen und unbegleitete Minderjährige besonders stark unter den schwierigen Lebensbedingungen. Anderseits ist es zweifelhaft, ob die Nothilfe die bezweckte abschreckende Wirkung hat: Alleine 12 bis 17% der Nothilfe-Bezüger verlassen die Schweiz nachweislich. -

Ägypten Militär muss Rechte der Demonstrierenden achten
Amnesty International fordert das ägyptische Militär auf, die Rechte der Demonstrierenden zu achten. Am 1. Februar 2011 kam es in Kairo zu den bisher grössten Protesten im Rahmen der fortgesetzten landesweiten Unruhen. -

Ägypten setzt hartes Vorgehen gegen Medien fort
Amnesty International verurteilt das harte Durchgreifen der ägyptischen Regierung gegen das Recht auf freie Meinungsäusserung. Sechs Journalisten von Al Dschasira waren kurzzeitig vom Militär festgesetzt worden und das Kairoer Büro des TV-Senders wurde von den Behörden geschlossen. Dies führte zu einer Unterbrechung der Berichterstattung von Al Dschasira über die landesweiten Massenproteste. -

Ägypten Behörden müssen die Sicherheitskräfte zügeln
Amnesty International hat die ägyptischen Behörden aufgefordert, die Sicherheitskräfte in Schach zu halten, um weitere Todesfälle unter Demonstrierenden während der landesweiten Proteste zu verhindern. -

Versammlungsfreiheit Ägypten muss scharfes Vorgehen gegen Protestierende einstellen
Amnesty International verurteilt das scharfe Vorgehen gegen die Demonstrationen in Ägypten. Die Proteste gegen Armut, Polizeigewalt und Korruption gehen unterdessen ungemindert weiter. -

Tunesien Mit Ben Alis Erbe brechen
Amnesty International fordert die tunesischen Behörden auf, die Menschenrechte zur Grundlage für ihre Arbeit zu nehmen. In ihrer «Agenda for change» (Menschenrechtsagenda für den Wandel) fasst die Menschenrechtsorganisation die wichtigsten Forderungen zusammen - dazu gehört unter anderem die grundlegende Überprüfung des repressiven Sicherheitsapparats und Justizsystems. -

Bradley Manning Amnesty wirft USA unmenschliche Haftbedingungen vor
Amnesty International wirft der US-Regierung unmenschliche Behandlung von Bradley Manning vor und fordert die Lockerung der äusserst strengen Haftbedingungen des 23-Jährigen US-Soldaten. Manning wird vorgeworfen, geheime Informationen an Wikileaks weitergegeben zu haben. Er sitzt seit Juli 2010 in Untersuchungshaft und muss 23 Stunden täglich in seiner Einzelzelle verbringen. -

Tunesien Regierung muss die Menschen vor Gewalt schützen
Nach den Protesten gegen schlechte Lebensbedingungen, Arbeitslosigkeit und Korruption, hat der tunesische Präsident Zine El Abidine Ben Ali am 14. Januar 2011 das Land verlassen. -

Haiti Jean-Claude Duvalier muss vor Gericht gestellt werden
Amnesty International fordert die haitianischen Behörden auf, den vormaligen Diktator Jean-Claude Duvalier wegen den unter seiner Regentschaft begangenen Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen, nachdem dieser am 17. Januar überraschend aus seinem französischen Exil nach Haiti zurückgekehrt ist. -

Tunisien Weitere willkürliche Festnahmen drohen
Amnesty International warnte vor der Gefahr weiterer willkürlicher Festnahmen in Tunesien, nachdem Präsident Ben Ali im nationalen Fernsehen die andauernden landesweiten Proteste als «Terrorakte» bezeichnet hatte. -

Irak Gegen Folter und illegale Haft
Folter und Willkür sind alltäglich in irakischen Gefängnissen, Amnesty International hat diese Missstände in einem Bericht ausführlich dokumentiert. Nun muss die neue Regierung im Irak konkrete Massnahmen ergreifen, um die Rechte der Gefangenen besser zu schützen. Beteiligen Sie sich an den Brief-Aktionen. -

Weissrussland Stoppt den letzten Henker in Europa!
Weissrussland (Belarus) ist das letzte Land in Europa, welches die Todesstrafe vollzieht. Gemeinsam mit anderen Organisationen hat Amnesty International eine Online-Petition lanciert, um dem letzten Henker in Europa das Handwerk zu legen. -

Tunesien Amnesty verurteilt willkürliche Verhaftungen und Erschiessung von Demonstrierenden
Amnesty International befürchtet weitere willkürliche Verhaftungen in Tunesien, nachdem Präsident Ben Ali die anhaltenden Proteste im Land als «terroristische Akte» gebrandmarkt hat. -

Süd-Sudan Menschenrechte entscheidend für den Erfolg des Referendums
Im Hinblick auf das Referendum über die Selbstbestimmung im Süd-Sudan, das vom 9.-16. Januar stattfindet, fordert Amnesty International die internationalen WahlbeobachterInnen auf, die Menschenrechtssituation ebenso aufmerksam zu verfolgen wie den Ablauf des Referendums. Gleichzeitig erinnert Amnesty an die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen in Nordsudan und in Darfur. -

Haiti Sexuelle Gewalt nimmt zu
Mädchen und Frauen in Haiti, die in einem der unzähligen Zeltlager leben, sind auch ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben nicht sicher. Amnesty International dokumentiert den Anstieg sexueller Gewalt in einem aktuellen Bericht und fordert verstärkte Massnahmen zum Schutz von Kindern und Frauen. Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung -

Demokratische Republik Kongo Kein Ende der Massenvergewaltigungen: Der Fall von Walikale
Während vier Tagen Ende Juli und Anfang August 2010 wurden in der Gegend von Walikale (Nordkivu) mehr als 300 Frauen, Mädchen, Männer und Knaben von bewaffneten Männern brutal vergewaltigt. Nun hat Amnesty International dazu einen detaillierten Bericht verfasst . Dieser dient Amnesty auch als Grundlage dafür, bei der internationalen Staatengemeinschaft und der kongolesischen Regierung für entschiedene Aufarbeitung der seit Jahren andauernden Menschenrechtsverletzungen einzustehen. -

Nicaragua: Sexuelle Gewalt gegen Mädchen Hört ihnen zu und handelt!
Sexuelle Misshandlungen und Vergewaltigungen von Frauen sind in Nicaragua sehr häufig. Allein die gemeldeten Fälle liegen um die 1000 pro Jahr. Besonders beunruhigend: Zwei Drittel der Opfer sind jünger als 17 Jahre, und fast die Hälfte sogar jünger als 14!
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