News
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Chile «Die Menschen haben jedes Recht und jeden Grund zu protestieren»
Amnesty International fordert die chilenische Regierung nachdrücklich auf, die Forderungen der Bevölkerung ernst zu nehmen und das Recht auf Meinungsfreiheit zu schützen. Steigende Lebenshaltungskosten bei gleichbleibend tiefen Löhnen macht es für einen Grossteil der Bevölkerung immer schwieriger, Zugang zu qualitativ guter Bildung und Gesundheitsversorgung zu erhalten. Die soziale Unzufriedenheit, welche die Menschen dazu bewog auf die Strasse zu gehen, wurzelt auch in der tiefen Kluft zwischen Arm und Reich. -

Libyen Zivilbevölkerung im Kreuzfeuer
Ein neuer Bericht von Amnesty International belegt, dass im anhaltenden Kampf um Tripolis zahlreiche Zivilistinnen und Zivilisten getötet und verstümmelt wurden. Die Kriegsparteien führen wahllose Angriffe durch und setzen in bewohnten Stadtgebieten eine ganze Reihe ungenauer Waffen wie Grad-Raketen und ungelenkte Fallschirmbomben ein. -

Vereinigte Arabische Emirate Ahmed Mansoor immer noch hinter Gittern
Am 22. Oktober 2019 muss Ahmed Mansoor seinen fünfzigsten im Gefängnis feiern. Er hat kein Verbrechen begangen; er sitzt hinter Gittern, weil er sich für die Menschenrechte eingesetzt hat. Amnesty International fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung. -

USA / Grossbritannien Julian Assange darf nicht ausgeliefert werden
Julian Assange muss am 21. Oktober in einem Auslieferungsverfahren in London vor Gericht erscheinen. Ihm droht eine Auslieferung an die USA mit dem Risiko schwerer Menschenrechtsverletzungen. -

Syrien Erdrückende Beweise für Kriegsverbrechen durch türkische Streitkräfte und verbündete Milizen
Die türkischen Streitkräfte und verbündete syrische bewaffnete Gruppen haben während der Offensive im Nordosten Syriens schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen begangen. Dazu gehören summarische Exekutionen und rechtswidrige Angriffe in Wohngebieten, erklärte Amnesty International. -

Iran Nasrin Sotoudeh - Menschenrechtsanwältin immer noch in Haft
Die bekannte iranische Menschenrechtsanwältin und Vorkämpferin für die Frauenrechte, Nasrin Sotoudeh, ist am 11. März 2019 in einem grotesk unfairen Prozess zu 38 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. -

Ägypten Neue Welle massiver Menschenrechtsverletzungen
Ab Mitte September haben die ägyptischen Behörden die grösste Welle an Angriffen gegen Menschenrechtsverteidigerinnen, Journalistinnen und Aktivisten durchgeführt, seit Präsident Abdel Fattah al-Sisi an der Macht ist. Vor Folter und Misshandlung wird nicht zurückgeschreckt. -

China Hongkong – Proteste in Hongkong lassen trotz Repression nicht nach
Mit einem Video zeigt Amnesty International auf, wie in Hongkong die Polizei vorgeht und wie das Rechercheteam von Amnesty arbeitet. -

Irak Scharfschützen gegen Demonstrationen im Irak
Seit Anfang Oktober protestieren im Irak Menschen gegen Korruption, mangelnde öffentliche Dienstleistungen, schlechte Infrastruktur und hohe Arbeitslosigkeit. Die irakische Regierung geht mit exzessiver Gewalt gegen die Demonstrierenden vor. Nach dem Einsatz scharfer Munition wurden über 150 Tote gemeldet. -

Friedensnobelpreis 2019 Friedensnobelpreis muss Premierminister Abiy Ahmed zu weiteren Menschenrechtsreformen bewegen
Die Ankündigung, dass der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed den Friedensnobelpreis 2019 erhalten hat, kommentiert der Generalsekretär von Amnesty International, Kumi Naidoo wie folgt: -

Türkei Prozess erneut vertagt
Bereits zwei Jahre dauert das Verfahren gegen die Menschenrechtsverteidigerinnen und –verteidiger in Istanbul. Nun wurde der Prozess erneut vertagt. Auch wurde die Haft des Aktivisten Osman Kavala verlängert. -

Syrien Türkische Offensive in Nordsyrien: Humanitäre Katastrophe muss verhindert werden
Am 9. Oktober hat die türkische Armee begonnen, Städte in Nordsyrien zu bombardieren. Unterdessen wurde auch die Bodenoffensive lanciert, um kurdische Truppen aus dem Grenzgebiet zu vertreiben. Eine weitere humanitäre Katastrophe in Syrien muss verhindert werden. Alle bewaffneten Truppen müssen internationales Recht und Menschenrechte achten, fordert Amnesty International. -

Welttag gegen Todesstrafe Amnesty kritisiert geheime Hinrichtungen und Todesstrafe für Drogendelikte in Malaysia
Anlässlich des Welttages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober kritisiert Amnesty International die Anwendung der Todesstrafe in Malaysia. In einem neuen Bericht dokumentiert die Menschenrechtsorganisation, wie in dem südostasiatischen Land Verdächtige unter Folter zu «Geständnissen» gezwungen und in unfairen Gerichtsverfahren zum Tod verurteilt werden. -

Überwachung Marokkanische Menschenrechtsverteidiger mit israelischem NSO-Spionageprogramm angegriffen
Zwei bekannte marokkanische Menschenrechtsverteidiger sind mit einer Überwachungssoftware, die von der in Israel ansässigen NSO-Gruppe entwickelt wurde, angegriffen worden. Aufgedeckt wurde der Angriff von Amnesty Tech, einem interdisziplinäres Team aus Technologie- und Menschenrechtsexpertinnen und -experten. -

Konzernverantwortung Der Ständerat kuscht vor der Wirtschaftslobby
Ende September beschloss der Ständerat an seiner letzten Sitzung der Herbstsession 2019 mit knapper Mehrheit, die Diskussion zur Konzernverantwortungsinitiative zu verschieben… auf ein Datum nach den Wahlen. -

Südsudan Zahnloses Justizsystem: Kriegsverbrechen im Südsudan werden nicht untersucht
Schwere Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit prägten den Konflikt im Südsudan. Die Verantwortlichen aber bleiben straffrei, weil die Politik das Justizsystem dominiert. Seit dem Ausbruch des Konfliktes im Dezember 2013 wurde lediglich ein einziger Fall verfolgt, bei dem auch ausländische MitarbeiterInnen eine Hilfswerks unter den Opfern waren. -

Saudi-Arabien Ein Jahr nach dem Mord an Khashoggi: Kampf um Meinungsfreiheit geht weiter
Ein Jahr nach der Ermordung von Jamal Khashoggi ehren die Menschen in Saudi-Arabien das Vermächtnis des ermordeten Journalisten: Sie setzen ihren Kampf für Meinungsfreiheit fort – und das, obwohl die Behörden weiterhin KritikerInneninnen verfolgen. -

Demokratie Schweiz: #vote4rights Nutzen Sie Ihr Wahl- und Stimmrecht!
Amnesty Schweiz ruft alle Stimmberechtigten dazu auf, ihr Wahl- und Stimmrecht auszuüben und sich an den Wahlen und Abstimmungen beteiligen. Geben Sie Ihre Stimme für die Menschenrechte! -

Ungarn / Zypern Ahmed H. darf endlich nach Zypern zurückkehren
Ahmed H. war 2015 an der ungarischen Grenze festgenommen und in einem skandalösen Prozess zu 10 Jahren Haft verurteilt worden. Die zypriotischen Behörden haben ihm nun endlich gestattet, zu seiner Familie nach Zypern zurückzukehren. -

China 70 Jahre Volksrepublik China: Menschenrechtslage verschlechtert sich zunehmend
Die Rechte auf Meinungs-, Versammlungs-, Religions- und Pressefreiheit werden seit Jahren in China zunehmend eingeschränkt: Behörden drangsalieren MenschenrechtlerInnen, nehmen sie willkürlich fest, misshandeln und foltern sie. Die Regierung geht gezielt gegen engagierte Anwälte vor. Einer von ihnen ist Wang Quanzhang, der seit mehr als vier Jahren unschuldig im Gefängnis sitzt. Er wurde 2015 während einer beispiellosen Verhaftungswelle verschleppt.
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