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Ein Jahr nach dem Angriff auf Rafah Neue Beweise für israelische Kriegsverbrechen
Ein interaktiver Online-Bericht von Amnesty International rekonstruiert die israelischen Luftschläge gegen die Stadt Rafah im Gazastreifen Anfang August 2014. Er liefert neue Beweise für Kriegsverbrechen und mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Dringlichkeit weiterer Untersuchungen geht daraus deutlich hervor. -

Todesstrafe 2015 Fortschritte und Rückschritte
In den ersten sechs Monaten 2015 kam es im Bereich Todesstrafe zu widersprüchlichen Entwicklungen. Während die schlechten Nachrichten sehr schlecht sind, sind die guten Nachrichten sehr gut. -

Mexiko Makabere Funde überschatten die Suche nach den 43 Studenten
Die Suche nach den 43 verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa hat allein im Bundesstaat Guerrero 60 Massengräber zu Tage befördert. Darin fanden sich insgesamt 129 sterbliche Überreste. Es ergab sich jedoch keine Übereinstimmung mit den seit letzten September verschwundenen Studenten. -

Brasilien Anhaltende Straflosigkeit für Verschwindenlassen und Mord in Rio
Das Verschwinden von elf jungen Menschen und der brutale Mord an der Mutter eines der Verschwundenen in einer Favela Rio de Janeiros ist 25 Jahre nach den Geschehnissen noch immer nicht aufgeklärt. Für Amnesty International ist klar: «Das brasilianische Justizsystem funktioniert nicht.» -

Grossbritannien gibt grünes Licht für Wirtschaftskriminalität
In einem überraschenden Eingeständnis haben die britischen Behörden Amnesty International darüber informiert, dass sie nicht über die nötigen Instrumente, Ressourcen und Expertise verfügen, um die Rolle des multinationalen Rohstoffkonzerns Trafigura bei der Entsorgung von giftigem Abfall an der Elfenbeinküste zu untersuchen. -

Irans erschütternde Todesstrafenbilanz Bisher fast 700 Hinrichtungen im 2015
Amnesty International weist auf eine schockierende Zunahme von Hinrichtungen im Iran hin. -

China Tenzin Deleg Rinpoche in Haft gestorben
Der bekannte tibetische Mönch Tenzin Deleg Rinpoche ist Chuandong-Gefängnis in der Provinz Sichuan gestorben. Amnesty International fordert die chinesischen Behörden auf, der Familie den Leichnam des Mönches zu übergeben oder sie über dessen Verbleib und die Todesursache in Kenntnis zu setzen. -

Russland Mord an Natalija Estemirowa ungesühnt und Gewalt in Tschetschenien nimmt zu
In Russland begeben sich Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger mit ihrer Arbeit in große Gefahr. Amnesty International fordert die russische Führung auf, endlich für einen wirksamen Schutz zu sorgen. -

Iran Jugendlicher Straftäter vorerst von Hinrichtung verschont
Ein iranischer Straftäter, der zum Zeitpunkt der ihm zur Last gelegten Straftat minderjährig war, konnte am vergangenen Wochenende endlich mit seiner Familie Kontakt aufnehmen. Seit dem angekündigten Hinrichtungstermin im Februar, hatte es keinerlei Hinweise über sein Schicksal oder seinen Aufenthaltsort gegeben. Sein Anruf aus dem Gefängnis beendete das fünfmonatige Bangen seiner Familie, die nicht wusste, was mit ihm geschehen war. -

Schlag gegen Anwälte und Aktivistinnen Festnahmewelle in China
Die chinesischen Behörden haben Dutzende Aktivistinnen und Anwälte vorübergehend festgenommen. 22 Menschen werden noch immer festgehalten oder vermisst. Die Warnung ist eindeutig: Wer sich für die Menschenrechte einsetzt, lebt gefährlich. -

Kolumbien Amnesty International befürchtet unfaire Verfahren gegen MenschenrechtsverteidigerInnen
Nach einem Bombenanschlag in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá wurden am 8. Juli 2015 15 Menschen festgenommen. Darunter finden sich zahlreiche MenschenrechtsverteidigerInnen und FriedensaktivstInnen. Amnesty International ermahnt die Regierung, das Recht der Verhafteten auf ein faires Verfahren und auf eine unabhängige Untersuchung zu wahren. -

Srebrenica Angehörige der Opfer warten auf Gerechtigkeit und Wiedergutmachung
Zwanzig Jahre nach der Ermordung von mehr als 8000 Menschen durch die bosnisch-serbische Armee in der Uno-Schutzzone Srebrenica warten die Familien der Opfer noch immer auf Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. -

Kampagne My Body, My Rights Debatten um die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches in Chile
Chile ist eines der einzigen Länder auf der Welt, das einen Schwangerschaftsabbruch unter allen Umständen verbietet. Doch nun diskutiert der chilenische Kongress eine Änderung dieser menschenrechtsverachtenden Gesetzgebung. Amnesty nutzt das Momentum und fordert die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches in diesem Land. -

Irland Überwältigende Mehrheit gegen Strafen für Schwangerschaftsabbruch
Die irische Regierung steht unter wachsendem Druck, ihre Abtreibungsgesetzgebung zu reformieren. Das stellt Amnesty International am 8. Juli anlässlich der Veröffentlichung einer eigens in Auftrag gegebenen Meinungsumfrage fest. Irlands Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch gehören zu den restriktivsten weltweit. -

Türkei / Syrien Amnesty-Bericht über Kobane-Proteste im Oktober 2014
Im Oktober 2014 kam es im mehrheitlich kurdischen Südosten der Türkei in Zusammenhang mit dem Vorstoss des «Islamischen Staates» (IS) auf die syrische Grenzstadt Kobane/Ain Al-Arab zu massiven Protesten. -

Israel/Gaza: «Gaza Plattform» Interaktive Darstellung von 2500 israelischen Angriffen
Ein Jahr nach der Gewalteskalation in Gaza / Südisrael warten die Opfer immer noch auf Gerechtigkeit. Um die Untersuchung und Ahndung von Kriegsverbrechen zu erleichtern, veröffentlicht Amnesty International die bisher umfassendste interaktive Dokumentation von mehr als 2500 israelischen Angriffen. -

Massaker von Tlatlaya Neue Hinweise auf aussergerichtliche Hinrichtungen
Ein Jahr nach der Ermordung von 22 Menschen in der Gemeinde Tlatlaya sind Dokumente aufgetaucht, die darauf hinweisen, dass es sich bei dem Vorfall um eine aussergerichtliche Hinrichtung gehandelt haben könnte. Amnesty International fordert eine Untersuchung über die Befehls- und Kontrollmechanismen innerhalb der staatlichen Streitkräfte. -

Nationale Menschenrechtsinstitution Das lange Warten geht weiter
Amnesty International begrüsst den Entscheid des Bunderates, das Mandat des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR) zu verlängern. Die Menschenrechtsorganisation bedauert allerdings sehr, dass der Bundesrat noch immer keinen klaren Entscheid für die Schaffung einer unabhängigen Menschenrechtsinstitution getroffen hat, wie sie schon seit über 15 Jahren in Diskussion steht. -

Rep. Kongo / DR Kongo: Operation «Mbata ya Bakolo» Massendeportationen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Von April bis September 2014 deportierten die Sicherheitskräfte der Republik Kongo (Brazzaville) im Rahmen einer gross angelegten Operation rund 179'000 Staatsangehörige der DR Kongo (Kinshasa), darunter viele Flüchtlinge. Dabei ist es zu massiver polizeilicher Gewalt, willkürlichen Verhaftungen und Vergewaltigungen gekommen, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen können. -

Indien Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen in Jammu und Kaschmir
In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International die weitgehende Straflosigkeit, unter der Angehörige der Sicherheitskräfte im Bundesstaat Jammu und Kaschmir die Menschenrechte verletzen. ...
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