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Spanien Schwangerschaftsabbruch: Gesetzesverschärfung vorerst vom Tisch
Eine drakonische Verschärfung der Abtreibungsgesetze in Spanien ist vom Tisch. Sie hätte die Menschenrechte von Frauen massiv eingeschränkt. Amnesty International hatte sich im Rahmen der Kampagne «My Body, My Rights» dagegen engagiert. -

China Ilham Tohti zu lebenslanger Haft verurteilt
Die Verurteilung des uigurischen Akademikers Ilham Tohti zu lebenslanger Haft ist ein Affront gegen rechtsstaatliche Prinzipien. Die Vorwürfe des "Separatismus" entbehren angesichts des friedlichen, auf Ausgleich bedachten Wirkens des Wirtschaftsprofessors jeder Grundlage. Amnesty International betrachtet Ilham Tohti als Gewissensgefangenen. -

China Chinas boomender Handel mit Folterwerkzeugen
Elektroschockgeräte oder Schlagstöcke mit Metallspitzen, schwere Fusseisen und Ketten mit Hals-Ring: In China boomen Produktion und Export von Folterwerkzeugen. -

Türkei Grenzen für Flüchtlinge aus Syrien offen lassen!
Die türkischen Behörden müssen sicherstellen, dass die Grenze zu Syrien für Flüchtlinge offen bleibt. Nur so können die Menschen, die vor dem Konflikt und den Menschenrechtsverletzungen in Syrien und dem Irak fliehen, in Sicherheit gelangen. -

Bergbau in Guatemala Rechte der ansässigen Gemeinschaften nicht respektiert
In Guatemala sind Bergbauprojekte mehrheitlich in Gegenden angesiedelt, wo seit Jahrzehnten indigene Gemeinschaften leben und Subsistenzlandwirtschaft betreiben. Diese Situation hat im Laufe der letzten zehn Jahre zunehmend Spannungen verursacht, da die Bergbauaktivitäten die Lebensgrundlage der angestammten Bevölkerung bedrohen. Seit Juli 2014 debattiert das Parlament eine Reform des Bergbaugesetzes. Amnesty International fordert, dass die betroffenen Gemeinschaften zu bevorstehenden Bergbauprojekten auf ihrem eigenen Land konsultiert werden. -

Schweiz / Internationales Waffenhandelsabkommen Ständerat gibt grünes Licht für Ratifizierung des ATT
Amnesty International begrüsst das klare Votum des Ständerates zur Ratifizierung des Internationalen Waffenhandelsabkommens (Arms Trade Treaty). Bislang haben bereits 46 Staaten den ATT ratifiziert. -

Thailand 100 Tage nach dem Militärputsch Die Spirale der Unterdrückung darf sich nicht weiterdrehen
Willkürliche Verhaftungen, Folter, Scheinhinrichtungen, Zensur: Das ist die Bilanz der ersten 100 Tagen seit dem Militärcoup in Thailand. Amnesty International fordert von den thailändischen Behörden eine sofortige Kursänderung. -

Ukraine Beweise für Kriegsverbrechen
Im Ukraine-Konflikt begehen Kämpfer beider Parteien Kriegsverbrechen. Satellitenbilder zeigen, dass es sich um einen internationalen Konflikt handelt. -

Mexiko Schockierender Anstieg von Folterfällen
In den vergangenen zehn Jahren gab es in Mexiko 600 Prozent mehr Anzeigen wegen Folter und Misshandlung. Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert, dass bei Polizei und Militär eine inakzeptable Kultur der Toleranz gegenüber Folter herrscht. Die mexikanische Regierung muss sofort handeln. -

Irak Beweise für ethnische Säuberungen im Nordirak durch IS
Die Krisenbeauftragte von Amnesty International, Donatella Rovera, hat in Nordirak mit zahlreichenden Überlebenden der Massaker und Vertreibungen durch den «Islamischen Staat» (IS) gesprochen. Daraus ergeben sich Beweise für eigentliche ethnische Säuberungen an Minderheiten. -

30. August, Internationaler Tag der Verschwundenen Syrien: Systematische Praxis des Verschwindenlassens
Im Schatten der schockierenden Menschenrechtsverletzungen des «Islamischen Staates» (IS) setzt sich eine andere Menschenrechtstragödie in Syrien fort: Trotz Appellen der Uno lässt das syrische Regime Opponenten und Kritiker weiterhin systematisch verschwinden. Aus Anlass des Internationalen Tages der Verschwundenen am 30. August dokumentiert Amnesty International erneut diese menschenverachtende Praxis. -

Das doppelte Leid der Kindersoldaten - Menschenrechtsverletzungen in Mali
Minderjährige, die unter Verdacht stehen, einer bewaffneten Gruppe anzugehören oder illegal Waffen zu besitzen, werden in Mali in die gleichen Gefängnissen gesperrt wie Erwachsene. Dort sind sie weiteren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Das belegt der heute veröffentlichte Bericht von Amnesty International. -

Robin Williams- Genie und Freund von Amnesty
Robin Williams wusste, dass die Welt voller Leid ist und hat stets versucht, sie mit seiner Kunst zu einem Ort zu machen, an dem Menschenrechte und Mitmenschlichkeit geachtet werden. Wir trauern um Robin Williams, aber seine Kunst wird fortbestehen. Sein Eintreten für die Menschenrechte vergessen wir ihm nie. -

SVP-Initiative «Schweizer Recht vor Völkerrecht» Frontalangriff auf den Rechtsstaat
Mit der heutigen Präsentation des Textes für eine Volksinitiative, die unter dem Vorwand der Demokratie das Landesrecht über das Völkerrecht stellen will, lanciert die SVP einen Frontalangriff auf den Rechtsstaat und die Grundrechte. Rechtsverbindliche internationale Verträge können nicht einseitig aufgekündigt werden. Die Menschenrechte, wie sie durch die Europäische Menschenrechtskonvention und weitere wichtige internationale Verträge garantiert werden, sind zudem integraler Bestandteil unserer Verfassung. -

China Der Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng ist frei!
Gao Zhisheng wurde am 7. August 2014 nach seiner dreijährigen Gefängnisstrafe freigelassen. Seine politischen Rechte bleiben nach dem chinesischen Strafrecht, trotz seiner Entlassung, für ein Jahr sistiert. Dies bedeutet, dass er weiterhin starker staatlicher Kontrolle ausgesetzt ist. -

Afghanistan : Tausende zivile Opfer von Nato- und USA-Einsätzen warten auf Gerechtigkeit Keine Aufklärung von Kriegsverbrechen
Tausende Zivilpersonen sind in Afghanistan bei Einsätzen der Nato und der USA ums Leben gekommen, doch in kaum einem Fall wurden die Umstände rechtlich aufgeklärt. Auch offensichtliche Kriegsverbrechen von US-Soldaten wurden nicht geahndet. Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert zehn konkrete Fälle mit insgesamt über 140 zivilen Opfern. -

Massenflucht im Nordirak Zehntausende auf der Flucht, besonders prekäre Lage von Christen und Jesiden
In Panik ergreifen im Nordwest-Irak derzeit Zehntausende Irakerinnen und Iraker die Flucht vor den heranrückenden Kämpfern der bewaffneten Gruppe Islamischer Staat (IS, ehemals ISIS). Vor allem für die Minderheiten der irakischen Christen und Jesiden wird die Lage zunehmend prekär. -

Kambodscha Späte Gerechtigkeit: Schuldspruch gegen Rote Khmer
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit: Am 7. August hat das Uno-gestützte Völkermordtribunal in Kambodscha zwei ehemalige Anführer der Roten Khmer wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen. -

Israel/besetzte Gebiete Menschenrechte sind die letzte Schutzlinie - in Israel wie in Gaza
Mein Bruder und ich erleben den aktuellen Israel-Gaza-Konflikt auf sehr unterschiedliche Weise. Er, als 20-Jähriger, leistet seinen Militärdienst und ist im Gazastreifen im Einsatz. Ich dagegen, als ... -

Nigeria Videos und Zeugenaussagen belegen Verwicklung des Militärs in Gräueltaten
Grauenvolle Videoaufnahmen, Bilder und Zeugenaussagen, die Amnesty International zusammengetragen hat, liefern neue Beweise für Kriegsverbrechen wie aussergerichtliche Hinrichtungen sowie andere schwere Menschenrechtsverletzungen, die im Nordosten Nigerias begangen werden, während das nigerianische Militär seinen Kampf gegen die Boko Haram und andere bewaffnete Gruppen intensiviert.
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