News
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Türkei Freispruch für Halil Savda
Ein türkisches Gericht hat vier Angeklagte freigesprochen, die wegen ihrer Teilnahme an einem Protest zur Unterstützung eines Kriegsdienstverweigerers vor Gericht standen. Amnesty International bezeichnet das Urteil als Sieg für die Meinungsfreiheit. Sieg für die Meinungsfreiheit -

CIA / Mazedonien Historischer Entscheid gegen CIA-Folter
Zum ersten Mal wurde ein europäischer Staat für die Beteiligung am geheimen CIA-Folterprogramm zur Rechenschaft gezogen. Ein historisches Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen Mazedonien im Fall Khaled El-Masri. -

Pakistan Im Nordwesten des Landes regiert die «Hand des Grauens»
In den weitgehend gesetzlosen Stammesgebieten im Nordwesten Pakistans sind Millionen von Menschen grausamsten Menschenrechtsverletzungen schutzlos ausgeliefert. Weder die militanten Taliban noch die Sicherheitskräfte der pakistanischen Regierung werden für ihre Gräueltaten zur Verantwortung gezogen, kritisiert Amnesty international in einem neuen Bericht. Von Taliban geht tödliche Gefahr aus -

UPR Schweiz NGO-Koalition wendet sich an Bundesrat Burkhalter
Die Schweizerische NGO-Koalition zum UPR fordert Bundesrat Didier Burkhalter auf, rund 50 jener Empfehlungen zu akzeptieren, die der Uno-Menschenrechtsrat anlässlich der Universellen Periodischen Überprüfung (UPR) der Schweiz am 29. Oktober 2012 formuliert hat. -

Amerika Menschenrechts-Aktivistinnen werden eingeschüchtert und angegriffen
Menschenrechts-Aktivisten werden auf dem amerikanischen Kontinent zunehmend durch Sicherheitskräfte der Regierungen, paramilitärische Gruppen oder durch das organisierte Verbrechen eingeschüchtert, bedroht, attackiert oder gar getötet. Das zeigt Amnesty International in ihrem neuen Bericht «Transforming pain into hope: Human rights defenders in the Americas» auf, für den zwischen Januar 2010 und September 2012 rund 300 Fälle in mehr als einem Dutzend Ländern untersucht wurden. -

Israel muss Siedlungsbau in der Westbank stoppen
Die Ankündigung der israelischen Regierung, nach der faktischen Anerkennung des Palästinenser-Staates durch die Vereinten Nationen den Bau weiterer Siedlungen auf palästinensischem Gebiet zu bauen, verstösst gegen das humanitäre Völkerrecht. -

Jemen Der Kampf um Abyan war eine Menschenrechtskatastrophe
Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit kämpften eine Splittergruppe der Al-Kaida und die jemenitische Regierungsarmee von Februar 2011 bis Juni 2012 um die Kontrolle der Region Abyan im Süden des Landes. In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International die massiven Menschenrechtsverletzungen im Zuge dieser Auseinandersetzungen und fordert eine unparteiische, sorgfältige und unabhängige Untersuchung. -

Ägypten Verfassungsvorschlag mit menschenrechtlichen Defiziten
Die verfassungsgebende Versammlung hat den Entwurf für eine neue ägyptische Verfassung vorgelegt. Die Menschenrechte werden darin in verschiedener Hinsicht nicht oder nur ungenügend geschützt. -

Palästina Statusaufwertung als Chance für Gerechtigkeit
Am 29. November hat die Uno-Vollversammlung Palästina mit grosser Mehrheit den Status als Beobachterstaat gewährt. Dies eröffnet den Opfern des Gazakriegs 2008/09 neue Chancen auf Gerechtigkeit. -

Mexiko Freilassung zweier indigenen Aktivisten
José Ramon Aniceto und Pascual Augustín Cruz verbrachten aufgrund einer konstruierten Anklage fast drei Jahre unschuldig im Gefängnis. Am 28. November 2012 sind sie dank dem internationalen Druck freigelassen worden. -

Gaza / Israel Amnesty-Delegierte untersuchen Kriegsverbrechen
Delegierte von Amnesty International sind in Gaza und Südisrael eingetroffen. Ziel der Missionen ist es, Hinweisen über mögliche Kriegsverbrechen nachzugehen und Verletzungen des humanitären Völkerrechts zu dokumentieren. -

Weissrussland Führende Menschenrechtsorganisation ausgewiesen
Die weissrussischen Behörden haben die Büros der führenden Menschenrechtsorganisation "Viasna" in Minsk konsfisziert und verschlossen. Keine Einreisevisa für Amnesty -

Ägypten Mursis Verfassungszusätze missachten Rechtsstaat
Ägyptens Präsident Mursi gewährt sich selbst mehr Macht. Damit missachtet er den Rechtsstaat und gefährdet die Errungenschaften des «arabischen Frühlings», wie Amnesty International erklärte. -

Sendung «Mitenand» 2012 In Solidarität mit Frauen in Nicaragua
«Mit meiner Arbeit hier möchte ich den Jugendlichen (…) vermitteln, dass jede von uns etwas wert ist», sagt Señora Flores in der Kurzreportage «Mitenand» im Schweizer Fernsehen. Die 54-Jährige weiss, wovon sie spricht. -

Bahrain Unterdrückung, Gewalt und gebrochene Versprechen
Ein Jahr nach dem Bericht des unabhängigen Untersuchungsausschusses von Bahrain (Bahrain Independent Commission of Inquiry – BICI) hat sich die Menschenrechtssituation im Land verschärft. Exzessive Gewalt, willkürliche Verhaftungen und ein umfassendes Demonstrationsverbot sind nur einige Punkte auf einer langen Liste von Menschenrechtsverletzungen. -

Myanmar/Burma Erneute Freilassungen von politischen Gefangenen
Amnesty International begrüsst die Freilassung von mehr als 50 politischen Gefangenen, darunter befinden sich auch U Myint Aye und Saw Kyaw Kyaw Min für die sich Amnesty International mit verschiedenen Aktionen eingesetzt hatte. -

Gaza / Israel Zivilbevölkerung muss geschützt werden
Mit der Tötung von Ahmad al-Ja’abari, dem Führer des militärischen Flügels der Hamas, ist der Konflikt um Gaza erneut eskaliert. Betroffen ist vor allem die Zivilbevölkerung im dicht besiedelten Gazastreifen und in Südisrael. -

Vergewaltigungen im bewaffneten Konflikt DRK: Sicherheitsrat muss handeln!
Seit April 2012 sind bei Kampfhandlungen zwischen der Regierungsarmee und der rebellierenden M23-Miliz in der Demokratischen Republik Kongo wieder zahlreiche Frauen und Mädchen vergewaltigt worden. Im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» ruft Amnesty den Uno-Sicherheitsrat zum Handeln auf. -

Guatemala Ein Forensiker bringt Licht in Guatemalas Vergangenheit
Die guatemaltekischen Stiftung für forensische Anthropologie (Fundación de Antropología Forense de Guatemala) hat bis heute Überreste aus insgesamt 1450 Massengräbern ausgehoben. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Eskalation in Gaza
Mit der Tötung von Ahmad al-Ja’abari, dem Führer des militärischen Flügels der Hamas, droht in Gaza und in Südisrael eine weitere Eskalation der Gewalt, von der wiederum die Zivilbevölkerung betroffen wäre.
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