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Uno Kontrolle des Waffenhandels wird im März 2013 verhandelt
Die Staatengemeinschaft hat einen weiteren Schritt gemacht, damit Waffen endlich unter Kontrolle kommen. -

China Aktivistin zu Arbeitslager verurteilt
Amnesty International betrachtet die prominente Aktivistin Mao Hengfeng als Gewissensgefangene und fordert ihre sofortige Freilassung. -

Machtübergabe in China Staat greift im Vorfeld hart gegen Dissidenten durch
Mit dem 18. Nationalkongress der Kommunistischen Partei startet am 8. November in Peking die Machtübergabe an eine jüngere Politikergeneration in China. Amnesty International geht nicht davon aus, dass sich die Menschenrechtslage durch den Machtwechsel verbessern wird. Im Vorfeld des Parteikongresses greift das kommunistische Regime gegen Aktivistinnen besonders hart durch. -

Sri Lanka Scharf kritisiert für Folter, Tötungen und leere Versprechen
Sri Lanka wurde im Menschenrechtsrat der Uno für Folter und aussergerichtliche Tötungen scharf kritisiert. Amnesty fordert eine unabhängige Aufklärung der aktuellen Menschenrechtskrise sowie der vergangenen Kriegsverbrechen. -

Syrien Video über Massenhinrichtung
Ein unlängst an die Öffentlichkeit gelangtes Video zeigt die Hinrichtung von syrischen Regierungssoldaten. Damit würde es schwere Kriegsverbrechen dokumentieren. -

Aserbaidschan Fragwürdiger Austragungsort des Uno Internet Governance Forums
Ausgerechnet Aserbeidschan ist ab nächstem Montag, 9.11., der Schauplatz eines internationalen Dialogs über Internet-Governance und nachhaltige Entwicklung – ein Land, das spätestens seit dem Eurovision Song Contest für sein brutales Vorgehen gegen Internet-Aktivisten bekannt ist. -

Nigeria / Boko Haram Zivilbevölkerung ist Hauptleidtragende im Teufelskreis der Gewalt
Amnesty International dokumentiert in ihrem neuesten Bericht die Gräueltaten der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram, aber auch das brutale Vorgehen der nigerianischen Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Islamisten. Leidtragende ist die nigerianische Bevölkerung. Amnesty International fordert deshalb die nigerianische Regierung auf, die Menschen im eigenen Land vor den Terrorattacken zu schützen, ohne dabei selbst Menschenrechte zu missachten. -

Bosnien und Herzegowina, Republik Srpska Vergewaltigungsopfer warten auf Gerechtigkeit
Bis heute haben die Behörden der Republik Srpska in Bosnien und Herzegowina den vollen Umfang der sexuellen Gewalt gegen Frauen im Krieg der frühen 1990er nicht anerkannt. Amnesty International fordert deshalb, dass die Republik Srpska per Gesetz garantiert, dass Überlebende von Kriegsvergewaltigungen entschädigt werden. -

Die Schweiz vor dem Menschenrechtsrat NGO-Koalition fordert sichtbare Fortschritte
Die Schweiz hat heute vor dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf über ihre Massnahmen zur Umsetzung internationaler Menschenrechtsstandards Auskunft geben müssen. Eine breite Koalition von NGOs fordert weitere Verbesserungen. -

Myanmar/Burma Erneut Dutzende von Toten im Teilstaat Rakhine
Der Tod von Dutzenden von Menschen bei ethnischen Zusammenstössen im Teilstaat Rakhine muss sofort untersucht werden. -

Europäische Union Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten nimmt zu
Amnesty International dokumentiert in ihrem aktuellen Bericht zur Polizeigewalt bei Demonstrationen in Ländern der Europäischen Union schwere Verstösse der Einsatzkräfte gegen Menschenrechte. So wurden Personen, die friedlich gegen Sparmassnahmen protestiert haben, geschlagen, getreten, mit Gummigeschossen verwundet und mit Tränengas verletzt. Diese unverhältnismässige Anwendung von Gewalt bei Polizeieinsätzen wurde bislang weder untersucht noch bestraft. -

Universelle Periodische Überprüfung der Schweiz Die Schweizer NGO-Koaltion ist wachsam
Die Schweiz muss sich am 29. Oktober vor dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf der zweiten Universellen Periodischen Überprüfung (UPR) unterziehen. Eine Koalition von 46 schweizerischen NGOs, die im Bereich der Grund- und Menschenrechte tätig sind, wird diesen Anlass mit Spannung verfolgen. Die schweizerische NGO-Koalition zum UPR hatte zuvor bei der Uno einen Bericht mit 41 Empfehlungen eingereicht, welche die Lücken im Menschenrechtsschutz der Schweiz schliessen sollen. Die NGO-Koalition hofft, dass eine Anzahl ihrer Empfehlungen von den Mitgliedsstaaten des Menschenrechtsrates im eigenen Namen übernommen werden. -

Briefmarathon: 1. bis 15. Dezember 2012 Musterbriefe und Fallgeschichten
Neben Laísa Santos Sampaio setzt sich Amnesty International mit dem Briefmarathon in fünf weiteren Fällen für MenschenrechtsverteidigerInnen ein, die aufgrund ihres Mutes im Gefängnis oder in Gefahr sind. -

Trauriger Höhepunkt Iran richtet 10 Menschen hin
Trotz internationalem Protest wurden am 22. Oktober 2012 im Evin-Gefängnis in Teheran zehn Menschen hingerichtet. Nach China führt der Iran weltweit die meisten Exekutionen durch, allein in diesem Jahr waren es bereits mindestens 368. -

Tunesien am Scheideweg: ein Schritt vorwärts - zwei zurück?
Ein Jahr nach den ersten demokratischen Wahlen zweifelt Amnesty International am Reformwillen Tunesiens. Gerade mit Blick auf die Menschenrechte sei eher ein Rückschritt zu verzeichnen. -

Pakistan Schockierender Gewaltakt: Angriff auf 14-jährige Aktivistin
Gemäss neusten Berichten ist der Zustand der 14-jährigen Mädchenrechts-Aktivistin Malala Yousufzai, die am 9. Oktober 2012 in Pakistan bei einem gezielten Anschlag der Taliban schwer verletzt worden war, einigermassen stabil. Ammnesty International verurteilte den Angriff als schockierenden Akt der Gewalt und fordert eine gerichtliche Untersuchung. -

Berufungsverfahren Pussy Riot: Chance verpasst, Unrechtsurteil zu revidieren
Die russische Justiz schickt zwei von drei Mitglieder der Punk-Band Pussy Riot ins Straflager. Damit hat sie die Chance verpasst, ein Unrechtsurteil zu revidieren. -

Konzerte in Aserbaidschan Appell an Rihanna und Shakira
Amnesty International und die Organisation «Sing for Democracy» appellieren an die beiden Top-Stars Rihanna und Shakira, sich vor ihren Auftritten in Baku Gedanken über die Menschenrechtssituation im Land zu machen. Die Sängerinnen treten im Rahmen der U-17-Fussball-Weltmeisterschaft der Frauen 2012 auf: Rihannas Konzerte finden am 5. und 6. Oktober 2012 statt. Shakiras Auftritte sind für den 13. und 14. Oktober geplant. -

Kolumbien Sexuelle Gewalt gehört auf die Agenda der Friedensverhandlungen!
Der Respekt für die Menschenrechte, und ganz besonders für die Frauenrechte, muss auf der Agenda der bevorstehenden Friedensverhandlungen in Kolumbien ganz oben stehen, fordert Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Berichts zu sexueller Gewalt an Frauen und Mädchen im Kontext des bewaffneten Konflikts. Massnahmen der Regierung, um solche Übergriffe zu bekämpfen und Gewalttäter zu bestrafen, greifen gemäss dem Bericht nach wie vor nur sehr ungenügend. -

DR Kongo Teilnehmer des Frankonphoniegipfels müssen Menschenrechte einfordern
Aus Anlass des bevorstehenden Frankophonie-Gipfels in Kinshasa ruft Amnesty die teilnehmenden Politiker, darunter auch die Bundesräte Maurer und Burkhalter, auf, die prekäre Menschenrechtslage zu thematisieren und auf grundlegende Reformen zu drängen.
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