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Nordkaukasus Gefährlicher Beruf: Bedrohte Strafverteidiger im Nordkaukasus
Anwältinnen und Anwälte verkörpern im Nordkaukasus oft die letzte Hoffnung auf Gerechtigkeit für Opfer von Folter und unfairen Gerichtsverfahren. Doch als deren mutige Verteidiger geraten sie häufig selbst in die Schusslinie, wie ein am 21. März 2013 veröffentlichter Bericht von Amnesty International belegt. -

Mexiko Arbeit von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten muss geschützt werden
Einschüchterungen und Morde beherrschen den Alltag in Mexiko, deshalb muss der mexikanische Senat handeln und den vorliegenden Gesetzesentwurf betreffend den Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen und Journalisten so schnell als möglich verabschieden. -

Nach dem NATO-Einsatz in Libyen Die vergessenen zivilen Opfer
Zum Jahrestag der ersten Luftangriffe der NATO in Libyen am 19. März 2011 widmet Amnesty International den zivilen Opfern der Intervention einen Bericht. Libya: The forgotten victims of NATO Strikes dokumentiert 55 Fälle von Zivilpersonen, die bei Luftangriffen in Tripolis, Zlitan, Majer, Sirte und Brega umgekommen sind. -

Waffenhandel Wohin fährt das Schiff mit US-Waffen?
Im Mittelmeer ist ein Schiff mit einer Ladung US-amerikanischer Waffen, Munition und Sprengkörpern unterwegs. Das Ziel der Ladung ist unbekannt. Amnesty International verfolgt die Fahrt der «MV Schippersgracht» seit zwei Monaten und ist besorgt darüber, dass die USA keine Auskunft darüber gibt, für wen diese Waffenlieferung bestimmt ist. -

Schweiz Die Schweiz darf kein Zufluchtsort für Kriegsverbrecher werden!
Wenn den Behörden die nötigen Mittel zur wirksamen Strafverfolgung vorenthalten werden, droht unser Land zum sicheren Hafen für Völkermörder, Folterer und Kriegsverbrecher zu werden: Das befürchtet die Schweizerische Koalition für den Internationalen Strafgerichtshof . Am 15. März überreichte sie deshalb dem Bundesrat eine von 10‘000 Personen unterschriebene Petition für die Schaffung einer Spezialeinheit zur Verfolgung von Personen, die Genozid, Folter oder Kriegsverbrechen begangen haben. -

Syrien Mahnwache im Gedenken an die Opfer der Repression
Am 14. März 2012 hat die Schweizer Sektion von Amnesty International zusammen mit VertreterInnen der exilsyrischen Gemeinschaft eine ganztägige Mahnwache auf dem Berner Bahnhofplatz durchgeführt und Spitzenvertretern des EDA einen offenen Brief übergeben. -

ICC-Urteil gegen Lubanga wegen Rekrutierung von Kindersoldaten Ein Meilenstein für die internationale Strafjustiz
Der am 14. März 2012 ergangene Schuldspruch gegen Thomas Lubanga Dyilo wegen der Rekrutierung von Kindersoldaten ist ein Meilenstein in der internationalen Rechtsprechung. Er sendet ein klares Signal an Menschenrechtsverbrecher weltweit und bringt Genugtuung für die Opfer. Amnesty International hofft, dass das Urteil eine konsequentere Strafverfolgung weiterer mutmasslicher Verbrecher gegen die Menschlichkeit nach sich zieht, gegen die bereits ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Dazu zählen der Ugander Joseph Kony und der sudanesische Präsident Omar al-Bashir. -

Sri Lanka Gefangen, gefoltert und rechtlos
Gefangene in Sri Lanka werden immer noch routinemässig gefoltert, zum Verschwinden gebracht und ohne Anklage inhaftiert. Der Bürgerkrieg ist seit 2009 vorbei, doch die umstrittenen Antiterror-Methoden sind geblieben, kritisiert ein neuer Amnesty-Bericht . -

Inés Fernández Ortega Mexiko anerkennt Verantwortung für Vergewaltigung
Inés Fernández Ortega wurde 2002 von mexikanischen Soldaten vergewaltigt. Die Indigene ringt seither unermüdlich darum, dass ihr Gerechtigkeit widerfährt. An einem offiziellen Akt anerkannte der mexikanische Staat nun die Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen an Inés Fernández Ortega. -

Interview - Westsahara Noch immer verschwinden Menschen
Abdeslam Omar Lahsen ist Präsident der sahrauischen Menschenrechtsorganisation Afapredesa. Sie beschäftigt sich seit ihrer Gründung 1989 mit der Aufklärung der Fälle von Verschwindenlassen sahraouischer Zivilpersonen durch die marokkanische Staatsgewalt. -

Uganda Amnesty fordert Einhaltung der Menschenrechte im Fall Joseph Kony
Die Social Media Kampagne KONY 2012 hat eine Welle der öffentlichen und massenmedialen Aufmerksamkeit für Joseph Kony und die LRA ausgelöst. Amnesty International betont, dass sämtliche Bemühungen und Kampagnen zur Festnahme von Joseph Kony im Einklang mit Menschenrechtsstandards und internationalem Strafrecht stehen müssen. Die Sicherheit der Bevölkerung in den betroffenen Regionen muss jederzeit garantiert sein. Amnesty unterstützt die Kampagne KONY 2012 nicht, empfiehlt aber allen, die sich beteiligen, auf die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu bestehen. -

El Salvador US Gerichtsentscheid gegen einen Ex-General: ein Erfolg für die Opfer
Am 23. Februar hat ein Gericht in den USA entschieden, dass der frühere salvadorianische Verteidigungsminister Carlos Eugenio Vides Casanova an El Salvador ausgeliefert werden kann. Vides Casanova ... -

China: Revision des Strafgesetzes China darf die Praxis des Verschwinden Lassens nicht legalisieren
Eine Revision des chinesischen Strafgesetzes könnte das Verschwinden Lassen von Personen, die als «subversiv» gelten legalisieren. -

Streumunitionsverbot Grünes Licht für Verzicht auf Streumunition
Amnesty International begrüsst den Entscheid der Bundesversammlung für den Beitritt der Schweiz zur so genannten Oslo-Konvention und damit für ein Verbot von Streumunition. -

Aserbaidschan Jabbar Savalan verprügelt
Der aserbaidschanische Aktivist Jabbar Savalan, der im vergangenen Dezember nach elf Monaten Haft freigekommen war, wurde am 6. März 2012 in Baku von Polizisten verprügelt und verhaftet. -

Solidaritäts-Fax-Aktion Die Mitglieder der Friedensgemeinde «San José de Apartadó» sagen Dankeschön
Amnesty International hat am 21. Februar die Aktion «Fax-Lawine zugunsten der Friedensgemeinde San José de Apartadó» lanciert. In einer Grussbotschaft bedankt sich die Gemeinde nun für die Solidarität. -

Iran Amnesty fordert Freilassung von Abdolfattah Soltani
Der bekannte Menschenrechtsanwalt Abdolfattah Soltani wurde von einem Teheraner Gericht am 4. März 2012 zu 18 Jahren Haft verurteilt. Amnesty International verurteilt das politisch motivierte Urteil und fordert die sofortige Freilassung Soltanis. -

Iran Regierung schafft Klima der Angst
Am 2. März 2012 wurde im Iran das Parlament neu gewählt. Bereits im Vorfeld der Wahl hatte die Regierung die Massnahmen gegen jede oppositionelle Äusserung verschärft, wie ein neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert. -

Kolumbien FARC muss alle Formen von Entführungen beenden
Die Ankündigung der FARC über den Verzicht auf Entführungen zur Erpressung von Lösegeld ist ein erster positiver zugleich aber ungenügender Schritt in die richtige Richtung. Amnesty International ... -

Syrien Bombardierungen müssen gestoppt werden
Angesichts des andauernden Blutvergiessens in Syrien fordert Amnesty International dringend, dass die syrische Regierung die Bombardierungen stoppt und humanitären Hilfsorganisationen sofortigen und ungehinderten Zugang zu den Konfliktgebieten gewährt. Dringend nötig ist ein umfassendes Waffenembargo und die Einfrierung von Bashar al-Assads Vermögen.
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