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Preisverleihung Kambodschanischer Mönch gewinnt Martin Ennals Award
Die Jury des Martin Ennals Preis für MenschenrechtsverteidigerInnen (MEP) hat heute in Genf den Gewinner des Martin Ennals Award 2012 nominiert. Die Wahl ist dabei auf den kambodschanischen Mönch Luon Sovath gefallen. Die Verleihung fand in der Victoria Hall in Genf statt. -

Ägypten Exzessive Gewalt durch Armee und Polizei
In zwei Berichten dokumentiert Amnesty International die exzessive Gewalt der Sicherheitskräfte während der bisher 16 Monate, in denen der Oberste Militärrat seit dem Sturz Mubaraks die Regierungsverantwortung inne hatte. Amnesty fordert vom neuen ägyptischen Präsidenten Mursi entschiedene Massnahmen zur Aufarbeitung der Gewalt, klare Signale, dass in Ägypten niemand über dem Gesetz steht sowie einschneidende Reformen im Sicherheitsbereich. -

Kambodscha Verurteilung von Regierungskritiker als Schlag gegen die Meinungsfreiheit
Die Verurteilung des Regierungskritiker Mam Sonando zeigt, wie sich die Situation der Meinungsfreiheit in Kambodscha verschlimmert, sagt Amnesty International heute, nachdem das Bezirksgericht Mam Sonando für schuldig befunden und zu 20 Jahren Haft verurteilt hat. Er wurde wegen « staatsfeindlichen Anschuldigungen » und « Anstiftung zu Unruhen » schuldig gesprochen. -

Italien Roma-Familien werden rechtswidrig aus der Siedlung Tor de‘ Cenci in Rom vertrieben
Amnesty Internation ist sehr über die Lage von 250 Roma besorgt, die am 28. September 2012 aus der Siedlung Tor de‘ Cenci in Rom, Italien gewaltsam vertrieben wurden. -

USA - Kalifornien Schockierenden Zustände in Isolationseinheiten
Die schockierenden Zustände in Isolationseinheiten kalifornischer Gefängnisse müssen beendet werden. -

Syrien Wahllose Attacken terrorisieren Zivilbevölkerung
Erneute Recherchen von Amnesty vor Ort in Syrien zeigen: Die syrische Armee beschiesst nicht nur in Aleppo, sondern auch in den Regionen Hama, Jabal al-Zawiya und Idlib Städte und Dörfer mit Bomben und Artillerie, ohne gezielt Kämpfer der Opposition zu treffen. Sie macht sich damit systematischer Kriegsverbrechen schuldig. -

Weissrussland Gewissensgefangener Ales Bialiatski: Happy Birthday, Ales!
Der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation «Viasna», Ales Bialiatski, muss seinen Geburtstag am 25. September im Gefängnis verbringen: Nehmen Sie an der weltweiten Unterstützungsaktion von Amnesty und Libereco teil und gratulieren Sie ihm! -

Syrien Grenzen müssen für Flüchtlinge offen bleiben
Amnesty International hat sich an die Regierungen der Türkei und Iraks gewendet und gefordert, dass die Grenzübergänge für Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten in Syrien weiterhin offen bleiben müssen. -

Libyen Keine Entschuldigung für Anschlag auf US-Konsulat
Amnesty International verurteilt den Anschlag auf das US-Konsulat in Benghasi, bei dem mindestens 4 Zivilisten getötet worden sind, als unentschuldbares Verbrechen gegen die Menschenrechte. Die libyschen Strafverfolgungs- und Justizorgane müssen alles daran setzen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. -

Italien Amnesty fordert das Ende der Diskriminierung von Roma
Die italienische Regierung soll ihren Verpflichtungen nachkommen und der menschenrechtsverletzenden Diskriminierung von Roma in Politik und Praxis ein Ende setzen, fordert Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht. Der Report Hart an der Grenze: Roma - Zwangsräumungen und Segregation in Italien belegt das systematische Versagen der italienischen Behörden, wenn es um die Wahrung der Rechte von Roma geht. -

Schweiz Ständeratsentscheidung zu Dringlichkeitsrecht unterläuft Demokratie
Die Anwendung von Dringlichkeitsrecht erfordert laut Verfassung eine materielle und zeitliche Dringlichkeit und muss verhältnismässig sein. Das Parlament will diese Regeln der direkten Demokratie unterwandern, um zwei kontroverse Revisionspunkte im Dringlichkeitsrecht ins Asylgesetz zu integrieren: die Abschaffung des Botschaftsverfahrens und den Ausschluss der Desertion als Asylgrund. -

Libyen Al Sanussi muss an internationalen Strafgerichtshof ausgeliefert werden
Mauretanien hat den Chef des militärischen Geheimdienstes unter Gaddafi, Abdullah al Sanussi, an Libyen ausgeliefert. Amnesty International betont, dass Mauretanien gehalten gewesen wäre, Sanussi dem internationalen Strafgerichtshof zu übergeben. -

Nach der Verhaftung von Erwin Sperisen Europa darf Guatemalas Ex-Machthaber nicht laufen lassen
Guatemaltekische Ex-Regierungsmitglieder und ehemalige Beamte, die im Verdacht stehen, für aussergerichtliche Hinrichtungen verantwortlich gewesen zu sein, dürfen ihrer Strafe nicht entgehen, indem sie nach Europa flüchten, fordert Amnesty International. Anlass für die aktuelle Stellungnahme bot die Verhaftung von Erwin Sperisen, ehemaliger Polizeichef von Guatemala. Der guatemaltekisch-schweizerische Doppelbürger war am 31. August 2012 in Genf festgenommen worden. -

Bahrain Skandalöse Urteile des Appellationsgerichts
Das bahrainische Appellationsgericht hat die Urteile und langen Gefängnisstrafen gegen 13 Regimekritiker bestätigt. Amnesty betrachtet sie als Gewissensgefangene und fordert ihre bedingungslose Freilassung. -

Die andere Seite des Paradieses Menschenrechtsverletzungen auf den Malediven
Ein heute veröffentlichter Bericht von Amnesty International dokumentiert schwere Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte auf den Malediven. Seit dem Machtwechsel am 7. Februar diesen Jahres sind die Mitglieder der Opposition schlimmsten Repressalien ausgesetzt. -

Sexuelle Gewalt in Kolumbien Seltener Erfolg im Kampf gegen Straflosigkeit
Am Montag, 27. August 2012 verurteilte ein Gericht in Bogotà den Unteroffizier Raúl Muñoz Linares zu 60 Jahren Gefängnis. Ein seltener Erfolg für alle, die sich gegen die grassierende sexuelle Gewalt im jahrzehntealten bewaffneten Konflikt in Kolumbien engagieren. -

Internationaler Tag der Verschwundenen am 30. August
Gleich drei Familienmitglieder des im Exil lebenden syrischen Aktivisten Haytham Al Hamwi sind spurlos verschwunden: sein Vater, sein Bruder und sein Schwiegervater. Schon immer war das «Verschwindenlassen» von Kritikern ein Markenzeichen des syrischen Regimes. Seit dem Beginn der Revolte Anfang 2011 ist die Zahl der Verschwundenen noch einmal sprunghaft gestiegen. -

Schlacht um Aleppo Zivilpersonen zahlen den Preis
Mit erschütternden Zeugenaussagen belegen ein Medien-Briefing sowie Videomaterial von Amnesty International die dramatischen Auswirkungen der Kämpfe in Aleppo auf die Bevölkerung. Die Informationen beruhen auf einer zehntägigen Untersuchung der Amnesty-Krisenbeauftragten Donatella Rovera in der ersten Augusthälfte. -

Vedanta-Pläne Die Sicht des Konzerns und die Realität in Orissa
Mitte August 2012 hat der britische Rohstoffriese Vedanta mit einem eigenen Bericht über seine Ausbaupläne für die Aluminiumraffinerie in Orissa auf die Kritik reagiert, die Amnesty International und andere Menschenrechtsorganisationen gegenüber diesem Projekt geübt hatten. Auf dem Spiel stehen die Rechte der dort lebenden Volksgruppe der Dongria Kondh, die zu den ältesten indischen Urvölkern gehören und fürchten die Zerstörung ihres Lebensraums befürchten. -

Amnesty zur aktuellen asylpolitischen Debatte
Amnesty International ist über die immer aggressiver werdende Asyldebatte alarmiert und ruft deren Protagonisten auf, die Menschenrechte zu wahren und die Verfassung sowie die internationalen Verpflichtungen der Schweiz zu respektieren.
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