News
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Syrien «Es dauerte nicht lange, bis sie das Feuer eröffneten»
Amnesty-Expertin Donatella Rovera hat in der syrischen Stadt Aleppo beobachtet, wie Armee und Sicherheitskräfte die friedlichen Proteste brutal niederschlugen. In ihrem Bericht schildert sie ihre Erlebnisse. -

Ägypten Mubarak-Urteil: Die ganze Wahrheit steht noch aus
Amnesty International begrüsst das Urteil gegen den ägyptischen Ex-Präsidenten Hosni Mubarak und seinen damaligen Innenminister Habib Adly als einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Bekämpfung der Straflosigkeit in Ägypten. Der Freispruch aller anderen Angeklagten, darunter auch hohe Offiziere der Sicherheitskräfte, lässt allerdings viele Menschen noch immer auf Gerechtigkeit warten. -

«Nothilfe für alle?» – Eine Schande für die Schweiz!
Die von asylfeindlichen Kreisen angestrebte und nun durch ein BFM-Gutachten unterstützte Ausweitung des Nothilferegimes auf sämtliche Asylbewerber ist eine Schande für die Schweiz: Das halten Amnesty International, die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht sowie Solidarité sans Frontières fest. Sie fordern eine unabhängige Prüfung der Frage, ob ein Ausschluss aller Asylsuchenden aus der Sozialhilfe menschenrechtskonform ist. -

Liberia 50 Jahre Haft für Charles Taylor
In den Haag ist der frühere liberianische Präsident Charles Taylor durch das Sondertribunal für Sierra Leone zu 50 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sieht seine Verantwortung für die in Sierra Leone von 1996 bis 2002 begangenen Verbrechen damit als erwiesen an. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Gaza: 4 Männer von Hinrichtung bedroht
Mindestens vier Männer sind in Gaza unmittelbar von der Hinrichtung bedroht. Einer von ihnen, Jamal Qandil Doghmosh, wurde nach Angaben seiner Familie zum Tode verurteilt, nachdem er unter Folter gestanden hatte, einen Mord begangen zu haben. -

Türkei Amnesty besorgt über Erdogans Äusserungen zu Abtreibungen
Der türkische Premierminister hat Abtreibungen mit Mord und Massaker verglichen und Gesetzesverschärfungen angekündigt. Amnesty befürchtet, dass damit das Recht auf Zugang zu Gesundheitsvorsorge verletzt werden könnte. -

Saudi-Arabien Unterdrückung in der Ostprovinz
In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International die weitreichende Repression in der - vornehmlich von der schiitischen Minderheit bewohnten - Ostprovinz Saudi-Arabiens. -

Sudan Urgent Action gegen Steinigung
Am 13. April wurde eine 20-jährige sudanesische Frau wegen angeblichen Ehebruchs zum Tode durch Steinigung verurteilt. Sie ist gegenwärtig zusammen mit ihrem Baby in Haft. Amnesty International lanciert eine weltweite Urgent Action. -

Syrien Sicherheitsrat muss Massaker von Hula vor den Strafgerichtshof bringen
Der Uno-Sicherheitsrat muss mehr tun, als das Massaker von Hula bloss mit Worten zu verurteilen: Die in Syrien an der Zivilbevölkerung begangenen Verbrechen müssen vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) untersucht werden. -

Ukraine Kiew-Pride nach Drohungen abgesagt
Die erste in Kiew geplante LGBT-Pride musste 30 Minuten vor Beginn abgesagt werden. Die Polizei hatte den OrganisatorInnen den Abbruch nahegelegt mit Verweis auf 500 Hooligans aus der rechtsextremen Szene, die den Marsch gewaltsam stoppen wollten. -

Aserbaidschan Eurovision Song Contest im Zeichen von Protesten und Verhaftungen
Am 22. Mai begann in Baku der Eurovision Song Contest mit dem ersten Halbfinal. Nichtsdestotrotz geht die Polizei weiterhin mit Gewalt und Verhaftungen gegen friedliche Demonstrationen für mehr Freiheit vor. Auch die meisten Gewissensgefangenen befinden sich weiterhin in Haft. -

China Chen Guangcheng ist in Sicherheit
Chen Guangcheng, seine Frau Yuan Weijing und ihre zwei Kinder sind in die USA ausgereist. Amnesty International ist erleichtert, dass sie nun in Sicherheit sind. Besorgniserregend ist jedoch das Schicksal seiner erweiterten Familie, die in China zurückbleibt. -

Nigeria Zum Tod Verurteilter endlich frei
Ein 31jähriger Nigerianer, der als Jugendlicher zum Tod verurteilt wurde, ist endlich frei. Amnesty hat sich jahrelang für seine Freilassung eingesetzt. -

Iran Iranische Bloggerin im Exil
Farnaz Seifi musste ihr Land 2007 verlassen: Wegen ihrer Arbeit als Journalistin und Bloggerin und ihres Engagements für die Menschenrechte. Seither setzt sie ihre Arbeit von Europa aus fort. Doch das Leben im Exil ist eine harte Erfahrung. -

Syrien Amnesty-Delegierte in Idlib
Erstmals ist es einer Amnesty-Delegierten gelungen, mit Opfern der Repression in Syrien selbst zu sprechen: Wenige Tage vor der Uno-Beobachtern hat die Krisenbeauftragte von Amnesty, Donatella Rovera, erschütternde Berichte von Verwandten von Verschleppten, Gefolterten und Getöteten aus der Provinz Idlib zusammen getragen. -

Israel / besetzte palästinensische Gebiete Rechtsanwältin Manal Hazzan-Abu Sinna zu Besuch in der Schweiz
PalästinsenserInnen unerwünscht: Am 20. und 21. Juni informiert die israelisch-palästinensische Rechtsanwältin Manal Hazzan-Abu Sinni, Leiterin der Rechtsabteilung der Society of St. Yves, über die Menschenrechtssituation in Ost-Jerusalem: -

China Leere Versprechungen an Chen Guangcheng
Das Versprechen Chinas, Chen Guangcheng mit seiner Familie zu Studienzwecken ins Ausland ziehen zu lassen, erscheint bedeutungslos angesichts der Tatsache, dass China Familienmitglieder von Chen in Gewahrsam hält und sich an seinen UnterstützerInnen rächt. -

DR Kongo Erneute Eskalation der Gewalt in Nord-Kivu
Angesichts der zunehmenden Eskalation der Gewalt in Nord-Kivu ruft Amnesty International die Konfliktparteien auf, Massnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu treffen. -

Sudan Zunehmende Repression gegen Journalisten
Zum Welttag der Pressefreiheit hat Amnesty International ein neues Paper zu Sudan veröffentlicht, das die zunehmende Unterdrückung der Pressefreiheit seit Januar 2011 dokumentiert. -

Aserbaidschan / Eurovision Song Contest Mahnwache vor der European Broadcasting Union in Genf
Drei Wochen vor Beginn des Eurovision Song Contest in Baku haben Genfer AktivistInnen von Amnesty International am 2. Mai 2012 vor den Büros der European Broadcasting Union eine Mahnwache für 14 Gewissensgefangene durchgeführt.
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