News
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Aktiv trotz allem Helfende Hände in der Not
Die Covid-19-Pandemie verschlimmert die Lage armutsbetroffener Menschen in der Schweiz, insbesondere die von Sans-Papiers. Engagierte Menschen wie Amine, Tatiana und Louise springen in die Bresche. -

Brennpunkt Indien Hexenjagd
Die indische Regierung hat am 10. September 2020 die Bankkonten von Amnesty International in Indien eingefroren. Dies brachte die gesamte Arbeit der Sektion in Indien zum Erliegen, sie musste ihre laufende Kampagnen- und Recherchearbeit unterbrechen und die 140 Mitarbeitenden freistellen. -

Abgeschlossene Briefaktion Irak Menschenrechtsanwalt weiterhin verschwunden
Vor mehr als einem Jahr wurde Ali Jaseb Hattab al-Heliji entführt. In seinem Fall machen die Behörden keine Fortschritte. Seiner Familie wurde mehrfach gedroht. -

Ägypten Vergeltungsmassnahmen gegen Menschenrechtsorganisation einstellen
Die ägyptischen Behörden müssen die harten Vergeltungsmassnahmen gegen die Menschenrechtsorganisation «Ägyptische Initiative für persönliche Rechte» (EIPR) beenden und drei willkürlich inhaftierte Mitarbeiter umgehend und bedingungslos freilassen, fordert Amnesty International. -

Wintersession (30. November – 18. Dezember) Menschenrechte im Parlament: Wintersession 2020
In der Wintersession werden beide Räte verschiedene Geschäfte im Gesundheitsbereich sowie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beraten. So wird der Ständerat gleich zu Beginn der Session den indirekten Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative diskutieren. Inmitten der zweiten Welle der Corona-Pandemie ist es zentral, dass das Parlament alles unternimmt, um das Recht auf Gesundheit in der Schweiz zu stärken. -

Saudi-Arabien G20: Regierungen dürfen sich nicht von «Reformen» täuschen lassen
Am kommenden Wochenende ist Saudi-Arabien Gastgeber des virtuellen G20-Gipfels. Zum ersten Mal ist auch die Schweiz am Treffen mit dabei, einer exklusiven Einladung des Gastgeberlandes folgend. Amnesty International fordert in einer Stellungnahme, dass die Staats- und Regierungschefs der G20 die saudischen Behörden für ihren scheinheiligen Umgang mit Frauenrechten in die Pflicht nehmen müssen. -

Good News Argentinien: Gesetzesentwurf zur Legalisiserung von Schwangerschaftsabbrüchen vorgelegt
Präsident Alberto Fernandez hat den Gesetzesentwurf zur Legalisierung der Abtreibung dem Kongress vorgelegt. Nun gilt es dem Gesetz zum Durchbruch zu verhelfen. -

Katar Zwei Jahre vor der Fussball-WM: Arbeitsmigranten weiterhin unzureichend geschützt
Die Regierung in Katar muss Arbeitsmigranten endlich wirksam vor Ausbeutung schützen und der Straflosigkeit von missbräuchlichen Arbeitgebenden ein Ende setzen. Amnesty International ruft die FIFA und über 25 nationale Fussballverbände im Vorfeld der Fussball-WM 2022 dazu auf, ihren Einfluss geltend zu machen und eine aktivere Rolle gegenüber Katar einzunehmen. -

Peru Amnesty fordert ein Ende der Polizeigewalt und eine Untersuchung der Gewaltakte
Gegen die Proteste vom 14. November in Lima setzte die Polizei massive Gewalt ein, es gab zwei Todesopfer. Zwei junge Menschen starben infolge von Schussverletzungen, viele Demonstrierende wurden verletzt, darunter auch Medienschaffende, die über die Proteste berichteten. Die nationale Koordinationsstelle für Menschenrechte registrierte 41 verschwundene Personen. -

Iran Internet-Shutdown zur Verheimlichung von Massentötungen
Amnesty International geht zum Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Novemberproteste 2019 im Iran mit einer neuen Mikrosite online. Sie dokumentiert das wahre Ausmass unrechtmässiger Tötungen durch die Sicherheitskräfte und zeigt auf, wie die Regierung versuchte, die Verbrechen durch einen Internet-Shutdown vor der Welt zu verbergen. -

Äthiopien Massaker an Zivilbevölkerung in der Region Tigray
Laut Recherchen von Amnesty International sind in der Nacht des 9. November in der Stadt Mai-Kadra im Südwesten der äthiopischen Region Tigray Dutzende oder gar Hunderte Menschen mit Messern und Macheten getötet worden. -

USA Amnesty warnt vor gewalttätigen Inhalten in sozialen Medien nach US-Wahlen
Nach den Wahlen in den USA verzeichnen Social-Media-Plattformen wie Facebook einen dramatischen Anstieg gewalttätiger Inhalte. Darunter sind auch Beiträge, die versuchen, andere zu Gewalttaten anzustiften, wie die US-Sektion von Amnesty International warnte. -

Ukraine Weitverbreitete Gewalt gegen Frauen in den Konfliktgebieten
Im Osten der Ukraine erhalten Überlebende von häuslicher Gewalt aufgrund der wirkungslosen Massnahmen der Regierung keinen angemessenen Schutz. Zu diesem Schluss kommt Amnesty International in einem am 11. November veröffentlichten Bericht über das versteckte, aber ausufernde Problem von häuslicher und sexualisierter Gewalt gegen Frauen in der Region. -

Abgeschlossene Briefaktion Argentinien Gelegenheit, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren
Im März 2020 hatte der argentinische Präsident Alberto Fernandez versprochen, dem Kongress noch vor Ende des Jahres einen Gesetzentwurf zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen vorzulegen. -

Sexuelle Gewalt Niederlande: Gesetzesänderung zu Vergewaltigung in Sicht
Amnesty International ist erfreut, dass der niederländische Justizminister Ferdinand Grapperhaus vorschlägt, im Gesetz den Straftatbestand der Vergewaltigung zu ändern: Künftig sollen alle Formen nicht einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs als Vergewaltigung geahndet werden können. -

Good News Iran Nasrin Sotoudeh vorübergehend freigelassen
Die iranische Menschenrechtsaktivistin Nasrin Sotoudeh wurde am 7. November vorübergehend aus der Haft entlassen. -

USA Joe Biden muss Menschenrechte an erste Stelle setzen
Amnesty International USA fordert den designierten Präsidenten Joe Biden auf, den von der US-Regierung begangenen Menschenrechtsverletzungen umgehend ein Ende zu setzen. Eine ambitionierte Menschenrechtsagenda muss oberste Priorität haben. -

Belarus (Weissrussland) Massenverfahren gegen Demonstrierende
In Belarus sind bei Protesten am 1. November erneut mehrere Hundert Menschen festgenommen worden, die friedlich gegen Staatschef Alexander Lukaschenko protestiert hatten. Jetzt haben die Behörden gegen mehr als 200 von ihnen ein Massenverfahren eingeleitet – den Betroffenen drohen bis zu drei Jahren Haft. -

Polen Anklage gegen Menschenrechtsverteidigerinnen muss fallen gelassen werden
Drei Frauen stehen am 4. November vor Gericht, weil sie der «Beleidigung religiöser Gefühle» angeklagt sind. Amnesty International ist überzeugt, dass sie nur ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrgenommen haben und nicht verurteilt werden dürfen. Der Prozess gegen die Frauenaktivistinnen findet vor dem Hintergrund anhaltender Proteste gegen die Einschränkung des Zugangs zu Schwangerschaftsabbrüchen statt. -

Abgeschlossene Briefaktion Nigeria Tötungen von Demonstrant*innen müssen untersucht werden
Am 20. Oktober 2020 sollen mindestens zwölf friedlich Protestierende erschossen worden sein, als die Armee das Feuer auf Tausende Protestierende eröffnete, die im Rahmen der #EndSARS-Bewegung ein Ende der Polizeigewalt forderten.
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